<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Bedingungen - Gebetlernen</title>
	<atom:link href="https://www.gebetlernen.de/category/bibliothek/bedingungen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.gebetlernen.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 09 Sep 2025 14:32:26 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9</generator>

<image>
	<url>https://www.gebetlernen.de/wp-content/uploads/2025/03/cropped-favicon-32x32.png</url>
	<title>Bedingungen - Gebetlernen</title>
	<link>https://www.gebetlernen.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Die Absicht</title>
		<link>https://www.gebetlernen.de/die-absicht/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-absicht</link>
					<comments>https://www.gebetlernen.de/die-absicht/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 10:25:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bedingungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://template7.jesusimislam.de/?p=616</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Bedingung für die Korrektheit eines Gottesdienstes ist die Absicht:&#160; حَدَّثَنَا الْحُمَيْدِيُّ عَبْدُ اللَّهِ بْنُ الزُّبَيْرِ، قَالَ...</p>
<p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/die-absicht/">Die Absicht</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Bedingung für die Korrektheit eines Gottesdienstes ist die Absicht:&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background has-medium-font-size"><strong>حَدَّثَنَا الْحُمَيْدِيُّ عَبْدُ اللَّهِ بْنُ الزُّبَيْرِ، قَالَ حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، قَالَ حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ سَعِيدٍ الأَنْصَارِيُّ، قَالَ أَخْبَرَنِي مُحَمَّدُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ التَّيْمِيُّ، أَنَّهُ سَمِعَ عَلْقَمَةَ بْنَ وَقَّاصٍ اللَّيْثِيَّ، يَقُولُ سَمِعْتُ عُمَرَ بْنَ الْخَطَّابِ ـ رضى الله عنه ـ عَلَى الْمِنْبَرِ قَالَ سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ ‏ „‏ إِنَّمَا الأَعْمَالُ بِالنِّيَّاتِ، وَإِنَّمَا لِكُلِّ امْرِئٍ مَا نَوَى، فَمَنْ كَانَتْ هِجْرَتُهُ إِلَى دُنْيَا يُصِيبُهَا أَوْ إِلَى امْرَأَةٍ يَنْكِحُهَا فَهِجْرَتُهُ إِلَى مَا هَاجَرَ إِلَيْهِ ‏“‏‏.</strong><br><strong>„Umar ibn al-Khattab, Allahs Wohlgefallen auf ihm, überlieferte: Ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagen: ‚Der Lohn für die Taten hängt von den Absichten ab, und jeder wird den Lohn für das bekommen, was er beabsichtigt hat. Wer also auswandert, um weltliche Vorteile zu erlangen oder um eine Frau zu heiraten, der wird für das auswandern, wofür er ausgewandert ist.&#8217;“</strong></p>
</blockquote>



<p><strong> </strong>Tauban berichtet, dass der Gesandte Allahs (Frieden und Segen auf ihm) sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background has-medium-font-size"><strong>وَاعْلَمُوا أَنَّ خَيْرَ أَعْمَالِكُم الصَّلَاةَ</strong><br><strong>„[…] Wisset, dass die beste eurer Taten das Salah ist.“</strong></p>
</blockquote>



<p> Wenn man also ein Pflichtgebet beabsichtigt, ist es ein Pflichtgebet, wenn man ein freiwilliges Gebet beabsichtigt, ist es ein freiwilliges. Wer zur Zuhr-Zeit vier Rak’ah verrichtet, ohne das Zuhr-Gebet beabsichtigt zu haben, der muss es wiederholen usw.</p>



<p>Der Gläubige muss bei jedem der fünf Pflichtgebete genau dasjenige Salah beabsichtigen, das er verrichten will. Auch bei den freiwilligen Gebeten gilt zum Teil dasselbe: Die freiwillige Gebete sind von zweierlei Art: bestimmte (muqayyad) und unbestimmte (mutlaq). Unter „unbestimmt“ versteht man freiwillige Gebete, durch die man sich einfach Allah nähern möchte, ohne ein bestimmtes Gebet zu beabsichtigen. Beispiel: Jemand möchte spontan zwei Rak’ah für Allah verrichten. Bei dieser Art von freiwilligen Gebeten braucht keine spezielle Absicht gefasst zu werden.</p>



<p>„Bestimmte“ Nafilah-Gebete hingegen sind z. B. das Duha-Gebet, die Ratibah-Gebete vor und nach den Pflicht-Gebeten usw. Bei dieser Art von freiwilligen Gebeten braucht man eine spezielle Absicht, denn dadurch unterscheiden sie sich ja von den vorigen.</p>



<p>Wenn man ein Pflicht-Gebet verrichtet, muss man nicht gesondert beabsichtigen, eine Pflicht zu erledigen, sondern es reicht aus, wenn man das Fajr-, Zuhr-, ‚Asr-Gebet usw. beabsichtigt. Wenn man die Pflicht beabsichtigen müsste, würde es weitergehen: Ist es ein rechtzeitiges Gebet (‚Ada‘) oder holt man es nach (Qada‘)? Wie viele Rak’ah? Hinter einem ‚Imam oder allein?</p>



<p>Alles, was zu Nichtigem führt, ist ebenso nichtig. Wenn man also z. B. meint, die Sonne sei noch nicht aufgegangen und deshalb das Fajr- Gebet verrichtet, sich aber nachher herausstellt, dass die Sonne bereits aufgegangen war, braucht man das Gebet nicht nachholen<br></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Wann wird die Absicht gefasst?</h2>



<p>Die Absicht selbst wird spätestens beim ersten Takbir (arab.: Takbiratul-‚Iḥrām) gefasst. Am besten ist es, die Absicht so kurz wie möglich vor dem Takbir zu fassen. Ansonsten sagen manche Gelehrte, dass schon die bloße Tatsache, dass man sein Haus verlässt um in der Moschee zu beten, ausreicht. Die Absicht muss allerdings nach Eintreffen der Gebetszeit erfolgen. Absicht ist mit Wissen verbunden. Wenn ein Mensch weiß, was er tut, dann hat er offensichtlich eine Absicht gebildet. Wenn er weiß, was er tun will, kann man sich nicht vorstellen, dass er keine Absicht gebildet hat.<br></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Die Absicht leise oder laut sprechen?</h2>



<p>Für das Gebet wird die Absicht nicht laut ausgesprochen. <br></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Die Absicht fassen, ein Gebet abzubrechen</h2>



<p>Nachdem man nun die richtige Absicht gefasst und mit dem Gebet begonnen hat, kann es sein, dass man während des Gebetes beabsichtigt es zu beenden. Sobald man dies tut, ist das zuvor beabsichtigte Gebet ungültig geworden.</p>



<p>Beispiel hierfür ist, wenn man mitten im beabsichtigen Pflichtgebet die Absicht ändert und ein freiwilliges verrichten will. Dadurch wird das Pflichtgebet ungültig. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass auch das freiwillige Gebet ungültig ist, z. B. bei jemandem, der seine Absicht von etwas abhängig macht.</p>



<p>Beispiel: Eine Mutter beginnt ihr Pflichtgebet und sagt sich: ,,Sobald mein Kind schreit, beende ich mein Gebet.“ So eine Absicht führt dazu, dass das Pflichtgebet zu einem freiwilligen Gebet wird.</p>



<p>Ein anderes Beispiel ist, wenn man bezüglich der Absicht schwankt und sich z. B. nicht sicher ist, ob man weiterbeten soll. Dadurch wird das Gebet fasid.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Zweifel (Šakk) hinsichtlich der Absicht</h2>



<p>Sollte man sich während eines Salah nicht sicher sein, ob man die Absicht gefasst hat, muss man das Gebet neu beginnen.</p>



<p>Von dieser Regel ausgenommen ist eine Person, die es ständig mit Einflüsterungen (Waswasa) zu tun hat, so dass diese Thematik für sie schon eine Plage geworden ist. Der Satan flüstert ihr immer wieder ein, dass sie die Absicht nicht gefasst hat. Dies kann dazu führen, dass Betroffene ihr Gebet mehrfach wiederholen. Wer so etwas bemerkt, betet einfach weiter und schenkt dem Zweifel keine Aufmerksamkeit.</p>



<p>Ein ähnlicher Fall eines solchen Zweifels ist die Unsicherheit, ob das Gebet abzubrechen ist oder nicht. Beispiel: Jemand wird im Salah gerufen und fragt sich in Gedanken, ob er weiterbeten soll oder nicht. Manche Gelehrte bezeichnen ein solches Gebet als fasid. Die richtigere Ansicht ist allerdings aufgrund der folgenden Überlieferung, dass das Gebet sahih bleibt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background has-medium-font-size"><strong>عَنْ عَبْدِ اللَّهِ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ، قَالَ: «صَلَّيْتُ مَعَ النَّبِيِّ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ لَيْلَةً، فَلَمْ يَزَلْ قَائِمًا حَتَّى  هَمَمْتُ بِأَمْرِ سَوْءٍ»، قُلْنَا: وَمَا هَمَمْتَ؟ قَالَ: هَمَمْتُ أَنْ اقْعُدَ وَ اذرَ النَّبِي صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ</strong><br><strong>&#8218;Abdullah (Ibn Mas’ud) sagte: „Als ich einmal mit dem Propheten nachts betete, stand er so lange, bis ich schon vorhatte, etwas übles zu begehen!“ Wir fragten: ,,Was hattest du vor?“ Er antwortete: „Ich hatte vor, mich hinzusetzen und den Propheten (allein weiterbeten) zu lassen.“ </strong></p>
</blockquote>



<p> Offenbar ging ‚Abdullah Ibn Mas’ud nicht davon aus, dass sein Gebet durch dieses Vorhaben ungültig geworden war.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Die Absicht ändern und statt eines Pflichtgebets ein freiwilliges verrichten und umgekehrt</h2>



<p>Die allermeisten Gelehrten erlauben es, die Absicht während eines Pflichtgebets zu ändern und stattdessen ein freiwilliges verrichten, solange genügend Zeit bleibt, das entsprechende Pflichtgebet danach zu verrichten und sofern man sich nicht in einem Gemeinschaftsgebet befindet.</p>



<p>Das Umgekehrte wird von niemandem erlaubt, denn das Pflichtgebet, das Allah uns auferlegt, beginnt mit dem Takbir, endet mit dem Taslim und kann deshalb nicht mittendrin begonnen werden. Ebenso ist es nicht gestattet, von einem unbestimmten (mutlaq) Nafilah-Gebet zu einem bestimmten (muqayyad) zu wechseln. Beginnt man also, einfach so ohne besonderen Grund zwei Rak’ah für Allah zu beten, kann man nicht während des Gebetes die Absicht ändern und es z. B. in die zwei Rak’ah vor dem Fağr-Gebet umwandeln.<br></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Von einem Pflichtgebet zu einem anderen</h2>



<p>Man kann auch nicht von einem Pflichtgebet zu einem anderen wechseln. Wechselt man die Absicht vom Zuhr- zum ‚Asr-Gebet, sind beide Gebete als Pflichtgebete ungültig, denn man muss die Absicht für das ‚Asr-Gebet schon beim ersten Takbir gehabt haben. Das Gebet wird auf diese Weise automatisch zu einem freiwilligen. Merkt man im Gebet das man die Absicht für das falsche Gebet genommen hat, wird das Gebet ungültig. </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Von einem bestimmten Freiwilligengebet zu einem anderen bestimmten Freiwilligengebet</h2>



<p>Man kann auch nicht von einem bestimmten freiwilligen Gebet (Muqayyad-Nafilah) zu einem anderen bestimmten freiwilligen Gebet wechseln. Beispiel: Wenn jemand vormittags sein Nachtgebet nachholt, darf er nicht mittendrin die Absicht ändern und ein Duha-Gebet verrichten.</p>



<p></p><p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/die-absicht/">Die Absicht</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.gebetlernen.de/die-absicht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Gebetsrichtung</title>
		<link>https://www.gebetlernen.de/die-gebetsrichtung/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-gebetsrichtung</link>
					<comments>https://www.gebetlernen.de/die-gebetsrichtung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 10:20:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bedingungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://template7.jesusimislam.de/?p=614</guid>

					<description><![CDATA[<p>Allah sagt in Bezug auf die Gebetsrichtung:  وَمِنْ حَيْثُ خَرَجْتَ فَوَلِ وَجْهَكَ شَطْرَ الْمَسْجِدِ الْحَرَامِ وَإِنَّهُ لَلْحَقُّ...</p>
<p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/die-gebetsrichtung/">Die Gebetsrichtung</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 class="wp-block-heading">Allah sagt in Bezug auf die Gebetsrichtung: </h4>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<h4 class="wp-block-heading"></h4>



<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background has-medium-font-size"><strong>وَمِنْ حَيْثُ خَرَجْتَ فَوَلِ وَجْهَكَ شَطْرَ الْمَسْجِدِ الْحَرَامِ وَإِنَّهُ لَلْحَقُّ مِن رَّبِّكَ وَمَااللَّهُ بِغَافِلٍ عَمَّا تَعْمَلُونَ</strong><br><strong>„Und von wo du auch herkommst, wende dein Gesicht in Richtung der Heiligen Moschee; denn dies ist gewiss die Wahrheit von deinem Herrn. Und Allah ist dessen nicht achtlos, was ihr tut.“ (2:149)</strong></p>
</blockquote>



<p>In der Sunnah heißt es im von ‚Abu Hurayrah überlieferten Hadith:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background has-medium-font-size"><strong>إِذَا قُمْتَ إِلَى الصَّلَاةِ فَأَسْبِغْ الْوُضُوءَ ثُمَّ اسْتَقْبِل الْقِبْلَةَ فَكَبِّرْ</strong><br><strong>„Wenn du dich zum Gebet aufstellen willst, dann vollziehe den Wudu‘ ausführlich. Dann wende dich in Richtung Qiblah und sprich den Takbir.“</strong></p>
</blockquote>



<p>In beiden Belegen handelt es sich um eine Aufforderung, und eine Aufforderung ist grundsätzlich verpflichtend. Die Gelehrten sind sich darüber einig, dass man sich in Richtung Qiblah wenden muss, es sei denn, man hat eine rechtmäßige Entschuldigung. Betet man grundlos in eine andere Richtung, ist das Gebet ungültig, gleich, ob es ein freiwilliges oder ein Pflichtgebet ist.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Unmöglichkeit, sich zur Qiblah zu wenden</h2>



<p>Eine Ausnahme stellt es dar, wenn es jemandem nicht möglich ist, sich in Richtung Qiblah zu wenden, denn Allah sagt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background has-medium-font-size"><strong><strong>لَا يُكَلِّفُ اللَّهُ نَفْسًا إِلَّا وُسْعَهَا</strong><br><strong>Allah fordert von keiner Seele etwas über das hinaus, was sie zu leisten vermag.“ (2:286)</strong></strong></p>
</blockquote>



<p>Wenn jemand also so angebunden oder gefesselt ist, dass er sich nicht in Richtung Qiblah wenden kann, oder er um sein Leben fürchtet, entfällt diese Gebetsbedingung.<br></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Freiwillige Gebete auf der Reise</h2>



<p>Ein Reisender darf unterwegs auf seinem Transportmittel ein freiwilliges Gebet verrichten, ohne sich dabei in Richtung Qiblah wenden zu müssen. Zu Beginn jedes Gebetes muss man sich aber, wenn möglich, kurz in Richtung Qiblah wenden. Sollte dies nur sehr schwer oder gar nicht möglich sein, wie heutzutage manchmal im Auto, Flugzeug, Zug, auf dem Schiff, dann entfällt diese Vorschrift.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background has-medium-font-size"><strong>عَنْ جَابِرِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ قَالَ كَانَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ يُصَلِّي عَلَى رَاحِلَتِهِ حَيْثُ تَوَجَّهَتْ فَإِذَا أَرَادَ الْفَرِيضَةَ نَزَلَ فَاسْتَقْبَلَ الْقِبْلَة</strong><br><strong>Gabir Ibn ‚Abdillah sagte: „Der Gesandte Allahs hat immer auf seinem Reittier gebetet, egal in welche Richtung es sich wandte. Wenn er aber ein Pflichtgebet verrichten wollte, stieg er ab und wandte sich in Richtung Qiblah.“</strong></p>
</blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background has-medium-font-size"><strong>عَنْ أَنَسُ بْنُ مَالِكِ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ كَانَ إِذَا سَافَرَ فَأَرَادَأَنْ يَتَطَوَّعَ اسْتَقْبَلَ بِنَاقَتِهِ الْقِبْلَةَ فَكَبَّرَ ثُمَّ صَلَّى حَيْثُ وَجْهَهُ رِكَابُهُ</strong><br><strong>‚Anas Ibn Malik berichtet, dass sich der Gesandte Allāhs auf der Reise mit seinem Kamel zuerst in Richtung Qiblah wandte, danach den Takbir sprach und dann in die Richtung betete, in der sein Reittier sich wandte. (Dies machte er) wenn er freiwillige Gebete verrichten wollte.</strong></p>
</blockquote>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Im Flugzeug</h2>



<p>Auch im Flugzeug muss man sich in Richtung Qiblah wenden. Das Pflichtgebet darf ohne Entschuldigung nur im Stehen verrichtet werden. Daher ist bei Flügen auch auszuschließen, dass man stehend beten kann, um sitzend beten zu dürfen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Die Qiblah richtig anpeilen</h2>



<p>Als Betender befindet man sich entweder:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>In der Heiligen Moschee von Makkah (arab.: al-Masğid al- Ḥaram). Hier muss man sich direkt der Ka’bah zuwenden. Kleinste Abweichungen führen zur Ungültigkeit des Gebets. </li>



<li>Innerhalb der Heiligen Zone, aber außerhalb der Moschee. Hier genügt es, sich der heiligen Moschee zuzuwenden.</li>



<li>Außerhalb der Heiligen Zone. Hier reicht es aus, die heilige Moschee grob anzupeilen.</li>
</ol>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Wie findet man die Richtung zur Qiblah?</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>Man kennt die Richtung</li>



<li>Man fragt eine rechtschaffene und diesbezüglich vertrauenswürdige Person</li>



<li>Fragt man einen Frevler, muss man sich zusätzlich vergewissern</li>



<li>Orientierung an der Position der Gebetsnischen in den Moscheen</li>



<li>Auch an der Sonne kann man sich orientieren. Hat man z. B. das Morgengebet verpasst und wacht kurz nach Sonnenaufgang auf, weiß man, wo Westen ist und kann sich dementsprechend orientieren</li>



<li>Dasselbe gilt für den Mond, wenn man die Phasen kennt. Sieht man den Neumond in der ersten Nacht des Mondmonats, dann weiß man, dass dort Westen ist</li>



<li>Sollte man einmal keine klaren Zeichen haben, gibt man sich Mühe, die Richtung so gut wie möglich herauszufinden.</li>
</ol>



<p><strong>Sollten zwei Leute bei ihrem iğtihad zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, ist es erlaubt, dass die eine Person hinter der anderen betet, auch wenn man eine andere Meinung hat.&nbsp;</strong></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Ohne Mühe in die falsche Richtung beten</h2>



<p>Wenn man gebetet hat, ohne sich bemüht zu haben, die Qiblah herauszufinden und ohne jemandem folgen zu können, der diese Möglichkeit hatte, muss man sein Gebet wiederholen, falls sich herausstellt, dass man in die falsche Richtung gebetet hat. In einem solchen Fall hat man seine Gebete nachzuholen, selbst wenn es sich um Gebete eines ganzen Monats handelt.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Die Qiblah aus Versehen verfehlen</h2>



<p>Hat man die Möglichkeit die Qiblah durch fragen herauszufinden, dann muss man danach handeln und darf keine eigene Schätzung machen. Hatte man nicht die Möglichkeit zu fragen, hat sich Mühe gegeben und abgeschätzt und es stellt sich dennoch heraus, dass man in die falsche Richtung gebetet hat, ist das Gebet trotzdem gültig. Merkt man im Gebet, dass man falsch ausgerichtet ist, korrigiert man die Richtung.</p>



<p></p><p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/die-gebetsrichtung/">Die Gebetsrichtung</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.gebetlernen.de/die-gebetsrichtung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gebetszeiten</title>
		<link>https://www.gebetlernen.de/gebetszeiten/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=gebetszeiten</link>
					<comments>https://www.gebetlernen.de/gebetszeiten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 10:16:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bedingungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://template7.jesusimislam.de/?p=612</guid>

					<description><![CDATA[<p>Damit ein Gebet gültig sein kann, muss es in seiner vorgeschriebenen Zeit verrichtet werden. Allah sagt: إِنَّ...</p>
<p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/gebetszeiten/">Gebetszeiten</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 class="wp-block-heading">Damit ein Gebet gültig sein kann, muss es in seiner vorgeschriebenen Zeit verrichtet werden.<br></h4>



<p>Allah sagt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background has-medium-font-size"><strong>إِنَّ الصَّلَوٰةَ كَانَتْ عَلَى الْمُؤْمِنِينَ كِتَبًا مَّوْقُوتًا</strong><br><strong>„Das Şalah ist den Gläubigen zu festgesetzten Zeiten vorgeschrieben.“ (4:103)</strong></p>
</blockquote>



<p>Ebenso sagt Er :</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background has-medium-font-size"><strong>أَقِمِ الصَّلَاةَ لِدُلُوكِ الشَّمْسِ إِلَى غَسَقِ الَّيْلِ وَقُرْءَانَ الْفَجْرِ إِنَّ قُرْءَانَ الْفَجْرِ كَانَ مَشْهُودًا</strong><br><strong>„Verrichte das Gebet beim Neigen der Sonne bis zum Dunkel der Nacht, und (auch) die (Qur’an-)Lesung (in) der Morgendämmerung.“ (17:78)</strong></p>
</blockquote>



<p><strong> </strong></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Berechnete Zeiten</h2>



<p>Die Methoden zur Berechnung der Zeiten der einzelnen Gebete werden zwar ausgeführt, man sollte sich das Leben aber einfach machen und vertrauenswürdige Quellen und Kalender nutzen und sich nach der Moscheegemeinde richten.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Fajr (Morgendämmerungsgebet)</h2>



<p>Die Fajr-Zeit beginnt mit der Morgendämmerung. Allerdings muss man aufpassen, denn manchmal täuscht das Weißliche am Horizont. Noch bevor die wirkliche Morgendämmerung beginnt, entsteht am Horizont eine Erhellung. Die falsche Morgendämmerung breitet sich im Gegensatz zur richtigen Morgendämmerung nicht aus. Außerdem ist das Licht der falschen Morgendämmerung vertikal, während das Licht der echten Morgendämmerung horizontal ist. Das Licht der falschen Morgendämmerung verschwindet nach kurzer Zeit wieder, wohingegen das Licht der echten Morgendämmerung sich weiter ausbreitet und den Himmel erhellt. Die Zeit des Fajr-Gebets endet mit dem Sonnenaufgang. </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Dhuhr (Mittagsgebet)</h2>



<p>Die Zeit für das Dhuhr-Gebet beginnt mit dem Neigen der Sonne, d.h. sobald sie sich vom Zenit, dem höchsten Punkt im Himmel, entfernt. Wie erkennt man dies? Nach Sonnenaufgang hat jeder Gegenstand einen langen Schatten in Richtung Westen. Je höher die Sonne nun aufsteigt, desto kürzer wird der Schatten. Hat sie den Zenit (den höchsten Punkt) erreicht, ist der Schatten am kürzesten und scheint sich eine Zeit lang nicht zu bewegen. Zu der Zeit, in der sich die Sonne am höchsten Punkt befindet (dem Zenit),  ist es verboten das Salah zu verrichten. Wenn sich die Sonne wieder vom Zenit entfernt, beginnt der Schatten in Richtung Osten zu wachsen. Sobald der Restschatten, welcher auch im Zenit vorhanden bleibt, wieder wächst, ist die Dhuhr-Zeit eingetroffen. Es ist Sunnah, das Gebet zu Beginn der Zeit zu verrichten. Die Zuhr-Zeit endet mit dem Beginn der Dhuhr-Zeit.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Asr (Nachmittagsgebet) </h2>



<p>Die Zeit für das Asr-Gebet beginnt, sobald der Schatten eines jeden Gegenstandes so lang ist wie der Gegenstand selbst. Hierbei wird der Restschatten ausgeschlossen. Der Sunnah nach, sollte man das Asr-Gebet zu Beginn der Zeit verrichten. Die Asr-Zeit endet mit Beginn der Magrib-Zeit.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Magrib (Sonnenuntergangsgebet) </h2>



<p>Die Zeit für das Magrib-Gebet beginnt, nachdem die Sonne untergegangen ist. Die Zeit endet mit dem Verschwinden des Abendrots. Es ist Sunnah, das Gebet zu Beginn der Zeit zu verrichten. </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Ischa (Nachtgebet)</h2>



<p><br>Die Ischa-Zeit beginnt, sobald das Abendrot verschwunden ist. Die Zeit für das Ischa-Gebet endet mit der islamischen Mitternacht. Die islamische Mitternacht bezieht sich auf den Mittelpunkt zwischen dem Sonnenuntergang (Magrib) und der Morgendämmerung (Fajr). &nbsp;Sunnah ist es, das Gebet hinauszuschieben. Besser ist es jedoch, das Gebet dann zu verrichten, wenn sich die Leute versammelt haben.&nbsp;</p><p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/gebetszeiten/">Gebetszeiten</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.gebetlernen.de/gebetszeiten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Bedecken der &#8218;Aurah</title>
		<link>https://www.gebetlernen.de/das-bedecken-der-aurah/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-bedecken-der-aurah</link>
					<comments>https://www.gebetlernen.de/das-bedecken-der-aurah/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2025 13:38:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bedingungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://template7.jesusimislam.de/?p=606</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Pflicht, die &#8218;Aurah (Scham) zu bedecken Allah sagt: يَبَنِي ءَادَمَ خُذُوا زِينَتَكُمْ عِندَ كُلِّ مَسْجِدٍ„O Kinder...</p>
<p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/das-bedecken-der-aurah/">Das Bedecken der ‚Aurah</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading">Die Pflicht, die &#8218;Aurah (Scham) zu bedecken</h2>



<p><br>Allah sagt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background has-medium-font-size"><strong>يَبَنِي ءَادَمَ خُذُوا زِينَتَكُمْ عِندَ كُلِّ مَسْجِدٍ</strong><br><strong>„O Kinder Adams, habt eine gepflegte Erscheinung an jeder Gebetsstätte!“ (7:31)</strong></p>
</blockquote>



<p>‚Aurah ist der Teil, den man sich schämen sollte, anderen zu zeigen als der eigenen Ehefrau/dem eigenen Ehemann. Der deutsche Begriff ,,Schamteile“ wird in der Regel nur für die Geschlechtsorgane selbst verwendet, aber hier ist der ganze Bereich gemeint, den man anderen nicht zeigen darf.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background has-medium-font-size">عَنْ أُمِّ سَلَمَةَ أَنَّهَا سَأَلَتْ النَّبِيَّ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ أَتُصَلِّي الْمَرْأَةُ فِي دِرْعٍ وَخِمَارٍ لَيْ<strong>سَ عَلَيْهَا إِزَارٌ قَالَ إِذَا كَانَ الدِّرْعُ سَابِغا يُغَطِّي ظُهُورَ قَدَمَيْهَا</strong><br><strong>&#8218;Umm Salamah fragte den Propheten (Frieden und Segen auf ihm) Folgendes: „Darf eine Frau in einem Hauskleid und mit Kopftuch beten, auch wenn sie keinen Überwurf anhat?“  Er sagte: „(Ja) wenn dieses Kleid die Oberseite ihrer beiden Füße bedeckt.</strong>&#8222;</p>
</blockquote>



<p>In Wirklichkeit besteht die Information aus der Aussage von ‚Umm Salamah selbst, nicht aus der Antwort des Propheten. Insofern war auch sie die Befragte.</p>



<p>Nahezu alle Gelehrten sind sich darüber einig, dass die ‚Aurah bedeckt sein muss. Sie nicht zu bedecken, ist eine Sünde und das Salah ist fasid.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background has-medium-font-size"><strong>عَنْ عَائِشَةَ عَنْ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ أَنَّهُ قَالَ لَا يَقْبَلُ اللَّهُ صَلَاةَ حَائِضٍ إِلَّا بِخِمَارٍ</strong><br><strong>A’ischah berichtet, dass der Prophet (Frieden und Segen auf ihm) sagte: „Allah nimmt das Gebet einer Frau, die bereits ihre Periode bekommt, nicht ohne einen Himar an.</strong>&#8222;</p>
</blockquote>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Bedingungen für das bedeckende Material</h2>



<p>Die Kleidung des Betenden muss so beschaffen sein, dass man die ‚Aurah bzw. die Haut darunter nicht sehen kann. Kleidung ist ausreichend, wenn sie weit ist und die Figur nicht nachzeichnet. Dabei muss man allerdings aufpassen, dass die Kleidung bei den Füßen nicht so weit geschnitten ist, dass die ‚Aurah in bestimmten Positionen zum Vorschein kommt.<br>Ebenso besteht Übereinkunft darüber, dass eine Frau keine eng anliegende Kleidung tragen darf. Figur betonende Kleidung kann sehr gefährlich sein, da sie auch bei an sich korrekt bedeckter ‚Aurah die Blicke auf sich zieht.<br>Wenn nun jemand während des Gebetes enganliegende, aber die ‚Aurah bedeckende Kleidung trägt, ist das Gebet gültig, die Person hat jedoch gesündigt.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Die &#8218;Aurah im Salah</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die &#8218;Aurah des Mannes liegt zwischen Bauchnabel und Knie. Beide gehören dabei nicht mehr zu &#8218;Aurah.</li>



<li>Es ist mustahabb (empfohlen) für den Mann, beim Gebet mindestens zwei Kleidungsstücke zu tragen, eines für den Oberkörper (Rida‘), und eines für den Unterkörper (‚Izar) genannt. Betet man allerdings in einem einzigen Kleidungsstück, ist dies richtigerweise ausreichend, wenn es die &#8218;Aurah bedeckt.</li>



<li>Es sollte bezüglich der Kleidung unterschieden werden, ob man sich unter Leuten befindet oder allein zu Hause. Zu Hause mag es ausreichen, wenn man die ‚Aurah minimal bedeckt. Außerhalb könnte dies als Sittenwidrigkeit gewertet werden. Dies gilt auch für Leute, die in ihrer Schlafkleidung zum Morgen- oder ‚Asr-Gebet kommen,  Fällt einem ‚Imam eine solche Nachlässigkeit auf, weist er die Betreffenden auf schöne Weise darauf hin, Auch wenn man Arbeitskleidung zu tragen pflegt, ist es empfohlen für das Gebet saubere Kleidung anzuziehen. Außerdem gilt seine Schultern nicht zu bedecken, obwohl man dazu in der Lage ist, als makruh.</li>
</ul>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Die ‚Aurah der Frau</h2>



<p>Die ‚Aurah der Frau im Gebet ist alles außer das Gesicht und die Hände.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background has-medium-font-size"><strong>عَنْ عَائِشَةَ عَنْ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ أَنَّهُ قَالَ لَا يَقْبَلُ اللَّهُ صَلَاةَ حَائِضٍ إِلَّا بِخِمَارٍ</strong><br><strong>A’ischah berichtet, dass der Prophet (Frieden und Segen auf ihm) sagte: „Allah nimmt das Gebet einer Frau, die bereits ihre Periode bekommt, nicht ohne einen Khimar an.</strong></p>
</blockquote>



<p>Der Prophet machte die Gültigkeit des Salah vom Tragen des Kopftuchs abhängig und nicht vom Bedecken des Gesichts und der Hände, und er ordnete an, dass man sich auf Gesicht und Hände niederzuwerfen hat. Und was die Füße angeht, so wurde angeordnet, sie zu bedecken. Schaut ein Mann die Frau während des Gebetes an, lastet die Sünde auf ihm und nicht auf ihr. Mit Khimar ist ein Tuch gemeint, welches das gesamte Haar bedeckt. Es dürfen keine Haare rausschauen und es muss so gewickelt sein, dass Ohren und Hals bedeckt sind.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn die ‚Aurah sichtbar wird</h2>



<p>Wenn man seine ‚Aurah während des Gebetes absichtlich offenlegt, ist das Gebet ungültig, außer, wenn es dafür eine Notwendigkeit gab oder es dringend war. Eine solche Ausnahme wäre beispielsweise, wenn man aus Armut nicht genügend Stoff zum Bedecken zur Verfügung hätte.</p>



<p>Hat man vergessen die ‚Aurah korrekt zu bedecken oder dass sie sich bei einer Bewegung unbemerkt von selbst entblößt, bleibt das Gebet gültig. Sollte sich eine kleine Stelle der ‚Aurah abdecken, ist dies unerheblich, weil es in der Regel schwierig ist, es komplett zu verhindern.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Verbotene Kleidung</h2>



<p>Wenn die Kleidung, die man trägt, verboten ist, weil sie beispielsweise gestohlen wurde oder aus einem Material besteht, das man nicht tragen darf, bleibt das Gebet gemäß der Mehrheit der Gelehrten dennoch gültig.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Zu wenig Kleidung zum Bedecken der gesamten ‚Aurah</h2>



<p><br>Hat jemand nur wenig Kleidung bzw. Stoff zur Verfügung, so dass er seine ‚Aurah nicht vollkommen bedecken kann, so verhüllt er als erstes das Geschlechtsorgan und das Gesäß. Reicht die Kleidung nur für eines von beidem, ist es besser, das Gesäß zu bedecken, denn insbesondere im Sujud ist das Geschlechtsorgan im Gegensatz zum Gesäß, d. h. dem After, ohnehin verborgen. Wer die umgekehrte Priorität setzt, stellt die Problematik in den Vordergrund, dass im Stehen besonders die Geschlechtsteile auffallen.</p>



<p>Ein Gebet, bei dem man seine ‚Aurah beispielsweise mangels genügender Kleidung nicht korrekt bedecken konnte ist gültig, selbst wenn man vor Verstreichen der Zeit noch Kleidungsstücke finden würde. Kann man aber vor Verrichten des Gebetes davon ausgehen, dass man noch vor Ende der Zeit Kleidung auftreiben kann, wartet man ab.</p>



<p>Manche Gelehrte bevorzugen, dass in solchen Fällen das Gebet später sicherheitshalber, also nicht verpflichtend, wiederholt wird. Die Bedingung, die Gebetszeit einzuhalten, hat Vorrang gegenüber der Bedingung, die ‚Aurah zu bedecken.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Kleider geschenkt oder geliehen bekommen</h2>



<p>Wird einer Person bei einer solchen Gelegenheit ein Stück Kleidung zum Bedecken als Geschenk oder zur Leihe angeboten, muss sie dieses annehmen und darf sich nicht weigern, weil es ihre Pflicht ist, die ‚Aurah, falls möglich, zu bedecken. Eine Regel lautet: „Alles, was getan werden muss, um eine Wagib-Handlung (Pflichthandlung) ordnungsgemäß zu verrichten, ist ebenfalls wagib (verpflichtend)“.</p><p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/das-bedecken-der-aurah/">Das Bedecken der ‚Aurah</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.gebetlernen.de/das-bedecken-der-aurah/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unreinheit (Nağāsah)</title>
		<link>https://www.gebetlernen.de/unreinheit-nagasah/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=unreinheit-nagasah</link>
					<comments>https://www.gebetlernen.de/unreinheit-nagasah/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2025 13:28:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reinheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://template7.jesusimislam.de/?p=604</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nağasah an der Kleidung, am Gebetsplatz und am Körper Allah sagt: وَثِيَابَكَ فَطَهِّرْ&#160;„Und reinige deine Kleider.“ (74:4)...</p>
<p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/unreinheit-nagasah/">Unreinheit (Nağāsah)</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading">Nağasah an der Kleidung, am Gebetsplatz und am Körper</h2>



<p><br>Allah sagt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background has-medium-font-size"><strong>وَثِيَابَكَ فَطَهِّرْ&nbsp;</strong><br><strong>„Und reinige deine Kleider.“ (74:4)</strong></p>
</blockquote>



<p>Dies weist darauf hin, dass die Kleidung tahir (rein) sein muss. Und wenn die Kleidung tahir sein muss, dann gilt dies für den Körper erst recht!</p>



<p>Der folgende Hadith ist ein Beweis dafür, dass auch der Gebetsplatz rein sein muss:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background has-medium-font-size"><strong>حَدَّثَنَا زُهَيْرُ بْنُ حَرْبٍ، حَدَّثَنَا عُمَرُ بْنُ يُونُسَ الْحَنَفِيُّ، حَدَّثَنَا عِكْرِمَةُ بْنُ عَمَّارٍ، حَدَّثَنَا إِسْحَاقُ بْنُ أَبِي طَلْحَةَ، حَدَّثَنِي أَنَسُ بْنُ مَالِكٍ، – وَهُوَ عَمُّ إِسْحَاقَ – قَالَ بَيْنَمَا نَحْنُ فِي الْمَسْجِدِ مَعَ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم إِذْ جَاءَ أَعْرَابِيٌّ فَقَامَ يَبُولُ فِي الْمَسْجِدِ فَقَالَ أَصْحَابُ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم مَهْ مَهْ ‏.‏ قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ‏“‏ لاَ تُزْرِمُوهُ دَعُوهُ ‏“‏ ‏.‏ فَتَرَكُوهُ حَتَّى بَالَ ‏.‏ ثُمَّ إِنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم دَعَاهُ فَقَالَ لَهُ ‏“‏ إِنَّ هَذِهِ الْمَسَاجِدَ لاَ تَصْلُحُ لِشَىْءٍ مِنْ هَذَا الْبَوْلِ وَلاَ الْقَذَرِ إِنَّمَا هِيَ لِذِكْرِ اللَّهِ عَزَّ وَجَلَّ وَالصَّلاَةِ وَقِرَاءَةِ الْقُرْآنِ ‏“‏ ‏.‏ أَوْ كَمَا قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ‏.‏ قَالَ فَأَمَرَ رَجُلاً مِنَ الْقَوْمِ فَجَاءَ بِدَلْوٍ مِنْ مَاءٍ فَشَنَّهُ عَلَيْهِ ‏.‏</strong><br><strong>Als wir mit dem Gesandten Allahs (Frieden und Segen auf ihm) in der Moschee waren, kam ein Wüstenaraber, stand auf und begann in die Moschee zu urinieren. Die Gefährten des Gesandten Allahs (Frieden und Segen auf ihm) sagten: Hör auf, hör auf, aber der Gesandte Allahs Frieden und Segen auf ihm) sagte: Unterbrecht ihn nicht, lasst ihn in Ruhe. Sie ließen ihn in Ruhe, und als er mit dem Urinieren fertig war, rief ihn der Gesandte Allahs (Frieden und Segen auf ihm) zu sich und sagte zu ihm: Diese Moscheen sind nicht für Urin und Schmutz bestimmt, sondern nur für das Gedenken Allahs, das Gebet und die Rezitation des Korans, oder der Gesandte Allahs (Frieden und Segen auf ihm) sagte so etwas in der Art. Er (der Überlieferer) sagte, dass er (der Gesandte Allahs) dann einem der Leute befahl, einen Eimer Wasser zu bringen und es darüber zu gießen.</strong></p>
</blockquote>



<p><br>Dieser Hadith lehrt uns, dass die Leute davon ausgingen, dass der Gebetsplatz grundsätzlich rein sein muss, sonst hätten sie nicht so reagiert. Wenn man allerdings von einer Nağasah weiß und sie beseitigen könnte, jedoch betet, ohne dies zu tun, ist das Gebet nicht gültig.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Blut</h2>



<p>Nur Blutflecken, die größer als ein Groschen sind, sind<br>relevant, denn alles darunter ist unerheblich.&nbsp;</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Schwer vermeidbare Nağasah</h2>



<p>In manchen Fällen lässt sich Nağasah nicht vermeiden. Das Gebet eines Patienten, der beispielsweise auf ärztliche Verschreibung einen Katheter mit Urinbeutel benötigt, den er immer bei sich tragen muss, ist gültig, weil eine Regel lautet: „Verpflichtet ist man nur, wenn man die Pflicht auch umsetzen kann.“ Nağasah muss also nur beseitigt werden, wenn das möglich ist.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Indirekter Kontakt mit Nağasah, die man bei sich trägt&nbsp;</h2>



<p>Nun stellt sich die Frage, wie es ausschaut, wenn die Berührung mit Nağasah nur indirekt ist. Dies ist z. B. der Fall, wenn man die Nağasah in etwas eingehüllt bei sich trägt. Beispiel: Trägt man ein Kleinkind mit voller Windel mit sich, sei es beim Gebet oder beim Tawāf, ist das Gebet bzw. der Tawaf ungültig.</p>



<p>Dies trifft allerdings nicht zu, wenn die Mutter beim Tawaf das Kind allein lassen müsste, weil niemand da ist, der es ihr zwischenzeitlich abnehmen könnte. Weiteres Beispiel: Eine Person blutet und fängt das Blut mit einem Taschentuch auf. Hier kommt es wie bereits erläutert auf die Menge an, ist es viel, d. h. der Fleck ist größer ein Groschen, wird das Salah ungültig.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Das Gebet bei Inkontinenz</h2>



<p>Wenn man seinen Urin nicht zurückhalten kann, kommt es darauf an, wie lange einem dies nicht möglich ist. Kann man ihn beispielsweise nur nicht lange genug zurückhalten, dass man in der Gemeinschaft beten könnte, verrichtet man das Gebet zu Hause, denn die Taharah (Reinheit) ist wichtiger als die Gemeinschaft, weil die Taharah direkt mit dem Salah selbst verknüpft ist, die Gemeinschaft aber nicht.</p>



<p>Kann man den Urin gar nicht zurückhalten, reicht die Zeit also ohnehin nicht, verrichtet man den Wudu‘ und betet in der Gemeinschaft, sofern man dadurch nicht die Moschee verunreinigt und die anderen Betenden durch einen unangenehmen Geruch stört.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Indirekter Kontakt mit Nağasah, die man nicht bei sich trägt</h2>



<p><br>Beispiel: Ein Kind uriniert auf den Boden und es legt jemand einen Teppich darüber, um zu beten. Dieses Gebet ist gültig, allerdings makruh (unerwünscht). Makruh deshalb, weil die Nağasah ein Grund für die Ungültigkeit des Gebetes ist, wobei die Berührung indirekt ist, und man auf der anderen Seite auf einem reinen Platz betet, da der Teppich über der Nağasah liegt. Sollte sich die Nağasah am Gebetsplatz befinden, allerdings nicht genau dort, wo man mit den Füßen, Knien, Händen oder dem Kopf den Boden berührt, ist das Salah gültig.</p>



<p>Beispiel: Die Nağasah befindet sich am Gebetsteppichrand. Ist man mit einer Nağasah indirekt verbunden, z. B. durch einen Strick, ist das Salah gemäß der richtigeren Ansicht gültig. Ein weiteres Beispiel: Man betet und hält dabei die Leine eines Hundes fest, weil man befürchtet, er könnte davonlaufen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Nach Beendigung des Salah feststellen, dass man mit Nağasah gebetet hat</h2>



<p>Nun kann es passieren, dass man eine beeinträchtigende Nağasah erst bemerkt, nachdem das Salah zu Ende ist. In diesem Fall ist das Salah gültig.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Nağasah vergessen</h2>



<p>Nun kann es passieren, dass man eine beeinträchtigende Nağasah erst bemerkt, nachdem das Salah zu Ende ist. In diesem Fall ist das Salah gültig. Die Begründung hierfür ist der Hadith, in dem der Engel Gabriel dem Propheten (Frieden und Segen auf ihm) mitteilte, dass sich an seinen Schuhen Nağasah befand. Der Gesandte Allahs (Frieden und Segen auf ihm) zog sie nämlich aus und betete weiter. Dies ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass das Gebet gültig ist, solange man nichts davon weiß, denn wäre das Gebet durch die Verschmutzung ungültig gewesen, hätte er es von Neuem beginnen müssen. Sobald man die Nağasah bemerkt, muss man sie allerdings, sofern möglich, entfernen, ansonsten ist das Gebet ungültig. </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Gips, der Nağasah beinhaltet</h2>



<p>Ein Gips oder ein Verband, der Nağasah beinhaltet, macht das Gebet nicht ungültig, sofern man ihn nicht ohne Schaden zu befürchten abnehmen kann und es keinen sauberen (tahir) Ersatz gibt. Gibt es allerdings einen Ersatz, oder kann man ihn unbeschadet abnehmen, ist man dazu verpflichtet, ihn für das Gebet zu entfernen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Toiletten</h2>



<p>Auch an Orten, an denen man seine Notdurft verrichtet, darf man nicht beten, weil es unreine (Nagis-)Orte sind, an denen es sich nicht ziemt, Allahs zu gedenken. Das Gebet ist hier ungültig und man darf an solchen Orten auch kein Dhikr sprechen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Bäder (Hammam)</h2>



<p>Auch an Orten, an denen man sich entkleidet, darf man nicht beten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background has-medium-font-size"><strong>عَنْ أَبِي سَعِيدٍ الْخُدْرِيِّ قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ الْأَرْضُ كُلُّهَا مَسْجِدٌ إِلَّا الْمَقْبَرَةَ وَالْحَمَّام</strong><br><strong>‚Abū Sa’id al-Hudriyy berichtet, dass der Gesandte Allahs sagte: „Die gesamte Erde ist ein Ort zum Beten, bis auf den Friedhof und die Bäder.“</strong></p>
</blockquote>



<p>Folglich darf man auch nicht dort beten, wo man sich im Bad umzieht.</p>



<p>Die allermeisten Gelehrten bezeichnen jedoch ein solches Salah, wenn man ansonsten alle Sart (Bedingungen), Wağib- (Pflicht-) und Rukn-Handlungen (Säulen-Handlungen) vollzogen hat, als gültig, auch wenn man eine Sünde begangen hat, denn das Verbot bezieht sich nicht auf das Salah selbst, sondern auf den Ort.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Kamelställe</h2>



<p>Das gleiche gilt für die Orte, in denen sich Kamele zurückziehen. Auf Dächern über diesen Stellen oder auch über Bädern darf man nach der richtigeren Ansicht beten, weil sich die Ursache des Verbotes,wenn wir davon ausgehen, dass es sich um das Entblößen bzw. um die Satane handelt, auf den Dächern nicht wiederfindet.</p><p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/unreinheit-nagasah/">Unreinheit (Nağāsah)</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.gebetlernen.de/unreinheit-nagasah/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tayammum</title>
		<link>https://www.gebetlernen.de/tayammum/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=tayammum</link>
					<comments>https://www.gebetlernen.de/tayammum/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2025 13:23:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reinheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://template7.jesusimislam.de/?p=600</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit beiden Handflächen auf guten Erdboden schlagen, und danach das Gesicht und die beiden Handrücken einreiben, als...</p>
<p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/tayammum/">Tayammum</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 class="wp-block-heading">Mit beiden Handflächen auf guten Erdboden schlagen, und danach das Gesicht und die beiden Handrücken einreiben, als Ersatz für die rituelle Waschung, wenn kein Wasser zur Verfügung steht, oder aus anderen, bestimmten Gründen. Mit Erdboden ist eine freie Erdoberfläche gemeint, auf der sich weder Gebautes noch Pflanzen befinden.</h4>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Das Material für den Tayammum und ob es eine Staubschicht aufweisen muss</h2>



<p>Tayammum kann man mit allem durchführen, was unter den arabischen Begriff „Sa’id tayyib“ (reiner, guter Erdboden fällt), also alles, was natürlicherweise auf der Erdoberfläche liegt. Dazu zählt Erde, Sand, Ton, Stein und anderes.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Über das Gesicht streichen</h2>



<p>Unter „Gesicht“ ist hier der gleiche Bereich wie beim Wudu zu verstehen. Nachdem man also einmal mit beiden Händen gleichzeitig auf den Erdboden geschlagen bzw. darüber gestrichen hat, reibt man mit beiden Händen das gesamte Gesicht ein. Nur wer dies aus körperlichen Gründen nicht tun kann, weil beispielsweise eine Hand fehlt oder gelähmt ist, darf den Vorgang mit einer einzigen Hand durchführen.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Über die Hände streichen</h3>



<p>Nun folgt das Streichen über die Handrücken bis zum Anfang des Unterarmknochen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Reihenfolge</h3>



<p>Die Reihenfolge einzuhalten, d.h. zuerst das Gesicht, dann die Handrücken, ist ebenfalls verpflichtend und auch, dass die Handlungen zeitlich direkt hintereinander ablaufen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bedingung</h3>



<p>Mit dem Tayammum beabsichtigt der Gläubige, die Erlaubnis für ein Salah oder etwas anderes erhalten, wofür man tahir sein muss.&nbsp;</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Anleitung</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>Man fasst die Absicht</li>



<li>Dann schlägt man einmal mit beiden Händen mit abgespreizten Fingern auf den Erdboden (dies, wenn der Boden staubig ist, ansonsten reibt man einmal darüber)</li>



<li>Nun bläst man in die Hände, damit der Staub entfernt wird und nicht später in die Augen gelangt</li>



<li>Daraufhin reibt man das Gesicht mit beiden Handinnenflächen einmal ein</li>



<li>Danach reibt man die Hände ein. Hierbei reibt man mit der linken Handfläche nur den rechten Handrücken und mit der rechten Handfläche nur den linken Handrücken ein. Auf diese Weise wird die ganze Hand eingerieben. Es ist darauf zu achten, auch zwischen den Fingern zu reiben, wie beim Wudu</li>
</ol><p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/tayammum/">Tayammum</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.gebetlernen.de/tayammum/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ghusl</title>
		<link>https://www.gebetlernen.de/ghusl/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ghusl</link>
					<comments>https://www.gebetlernen.de/ghusl/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2025 12:39:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reinheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://template7.jesusimislam.de/?p=597</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Niyyah (Absicht) Ein Ghusl ohne korrekte Absicht ist (ungültig). Ursachen des Ghusl Ejakulation Bei der Ejakulation...</p>
<p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/ghusl/">Ghusl</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading">Die Niyyah (Absicht)</h2>



<p>Ein Ghusl ohne korrekte Absicht ist (ungültig).<br></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Ursachen des Ghusl</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Ejakulation</h3>



<p>Bei der Ejakulation muss die Person, egal ob männlich oder weiblich, den Ghusl durchführen.<br>Sollte man im wachzustand den durch Erregung verursachten Samenerguss stoppen, indem man den Ausgang verschließnt, braucht man keinen Ghusl durchzuführen.<br>Wennder Samen austritt, muss man den Ghusl vollziehen, das heißt auch wenn dies im Schlafzustand passiert.<br><br>Weiterer Samenausfluss nach der eigentlichen Ejakulation<br>Wenn nach dem Ghusl weiterer Samen ausließt, braucht man den Ghusl nicht wiederholen, den Wudu aber schon.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Geschlechtsverkehr</h3>



<p>Gemeint ist das Einführen des Geschlechtsorgans des Mannes in das Geschlechtsorgan der Frau.&nbsp;<br>Sobald die Eichel des Mannes eingetreten ist, ist der Ghusl für beide Wagib, auch wenn kein Samenerguss stattfindet.&nbsp;<br>Auch gilt diese Regellung für den Anus und nicht nur der Vagina.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Menstruation</h3>



<p>Eine Frau, dessen Menstruation beendet ist, muss Ghusl durchführen. <br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Nifas(Wochenbett)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ab zwei bis drei Tagen vor der Geburt eines Kindes beginnt die Phase, die im Arabischen als „Nifas“ bezeichnet wird.</li>



<li>In dieser Zeit verliert die Frau manchmal Blut. </li>



<li>Das Wochenbett dauert höchstens 40 Tage. </li>



<li>Sobald die Blutung vorüber ist, muss die Nufasa (Wöchnerin) den Ghusl durchführen.</li>



<li>Hat eine Frau trotz Geburt keine Blutungen, gilt sie nicht als Nufasa (Wöchnerin). </li>



<li>Das Vorgehen hängt also auschließlich vom Blut ab. </li>



<li>Auch eine Frau, deren Kind per Kaiserschnitt zur Welt kommt und die deshalb nicht blutet, ist keine Nufasa.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Nach der Ohnmacht</h3>



<p>Wenn man aus der Ohnmacht erwacht, muss man Ghusl durchführen.<br></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Untersagte Handlungen während des großen Unreinheit</h2>



<p>Was im Zustand der kleinen Unreinheit untersagt ist, ist in der großen Unreinheit erst recht verboten.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Quran lesen</h3>



<p>Die Mehrheit der Gelehrten verbietet das Quran lesen im Zustand des großen Hadat.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufenthalt in der Moschee</h3>



<p>Die Mehrheit der Gelehrten sind der Ansicht, dass man sich als Gunub nicht in der Moschee aufhalten darf.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Den Adan ausrufen ist Makruh</h3>



<p>Man darf den Adan als Gunub ausrufen, allerdings ist dies makruh da man für den Dikr im Zustand der kelinen und großen Taharah sein soll.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Wann es Sunnah ist den Ghusl durchzuführen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Am Freitag</h3>



<p>Am Freitag den Ghusl durchzuführen ist Sunnah.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Nach der Totenwaschung</h3>



<p>Nachdem man einen Leichnam gewaschen hat ist es Sunnah den Ghusl zu vollziehen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wird der Ghusl vollzogen&nbsp;</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Mindestanforderungen für einen gültigen Ghusl&nbsp;</h3>



<p>Man fasst im Herzen die Niyyah, den Ghusl durchzuführen, und lässt Wasser über den gesamtem Körper laufen. Damit hat man den Ghusl auf akzeptable Art vollzogen und ist tahir<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Vollkommener Ghusl</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Man fasst im Herzen die Niyyah Ghusl zu nehmen.</li>



<li>Danach spricht man die Basmalah d.h., man sagt Bismil-Lah</li>



<li>Man wäscht seine Hände dreimal bis zum Handgelenk</li>



<li>Nun wäscht man sein Geschlechtsteil und alles, was durch den Verkehr verunreinigt wurde und danach wieder dreimal die Hände.</li>



<li>Nun vollzieht man einen kompletten Wudu. Diese Waschung wird nicht als Wudu beabsichtigt, sondern die Abfolge basiert auf der erhöhten Stellung, die die beim Wudu zu waschenden Körperteile genießen.</li>



<li>Nachdem man den Wudu durchgeführt hat, schöpft man dreimal Wasser und gießt es über den Kopf, sodass es bis zur Kopfhaut durchdringt. Es reicht also nicht aus, die Haare nur anzufeuchten. Beim ersten Mal wäscht man die rechte Kopfhälte, beim zweiten die linke und beim dritten Mal den gesamten Kopf.</li>



<li>Jetzt wird die rechte Körperhälfte (von der Schulter bis zu den Füßen) und danach analog dazu die linke Seite gewaschen.</li>



<li>Die Füße wäscht man entweder ganz am Ende oder direkt nach dem Kopf.</li>
</ul>



<p>Es ist darauf zu achten, dass das Wasser auch wirklich überall hin gelangt, denn es gibt Stellen am Körper, wie z.B. der Bauchnabel oder die Achselhöhlen, wo dies manchmal nicht der Fall ist. Wenn nicht alle Stellen mit Wasser in Berührung kolmmen, ist der Ghusl ungültig. Beim Ghusl ist es erwünscht (mustahabb), aber nicht erforderlich, dass man mit den Händen über alle Körperpartein streicht. Es reicht aber aus, das Wasser darüber zu gießen. Es soll prinzipiell nie Wasser verschwendet werden.</p><p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/ghusl/">Ghusl</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.gebetlernen.de/ghusl/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wudu</title>
		<link>https://www.gebetlernen.de/wudu/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wudu</link>
					<comments>https://www.gebetlernen.de/wudu/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2025 12:21:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reinheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://template7.jesusimislam.de/?p=592</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wudu‘ ist die kleine rituelle Waschung zur Erzielung der rituellen Reinheit. Absicht (Niyyah) Um einen gültigen Wudu...</p>
<p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/wudu/">Wudu</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wudu‘ ist die kleine rituelle Waschung zur Erzielung der rituellen Reinheit.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Absicht (Niyyah)</h2>



<p>Um einen gültigen Wudu (rituelle Waschung) zu vollziehen, muss die Absicht, rituelle Unreinheit zu entfernen oder einen Gottesdienst vorzubereiten, spätestens beim Beginn der Waschung gefasst werden. Die Absicht kurz vor Beginn zu fassen ist auch zulässig. Sie sollte nicht ausgesprochen werden. Wudu mit dem Ziel, sich abzukühlen oder nur Schmutz zu entfernen, ist ungültig. Die Absicht ist eine Bedingung, ohne die der Wudu ungültig ist.&nbsp;</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Säulen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Gesicht waschen</h3>



<p>Das Gesicht beginnt von Haaransatz und wird unten vom Kieferknochen und Kinn abgeschlossen und es geht vom Anfang eines Ohrläppchen zum anderen. Unter „Waschen“ versteht man Wasser über etwas zu gießen, es reicht also nicht, mit feuchter Hand über dein Gesicht zu streichen. Hat man keine Haare mehr am Haaransatz fängt man da an, wo die Haare normalerweise wachsen würden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Waschen der Hände bis zu den Ellbogen</h3>



<p>Die Arme müssen von den Fingerspitzen bis inklusive der Ellbogen gewaschen werden. Es müssen alle Finger gewaschen werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Streichen über den Kopf</h3>



<p>Gemeint ist der derjenige Teil des Kopfes, wo normalerweise Kopfhaare wachsen. Man soll über den gesamten Kopf streichen und diese benetzen. Man soll beim vorderen Teil seines Kopfes beginnen und bis zu seinem Nacken fahren. Danach soll man zu der Stelle zurückkehren, von wo man aus angefangen hat. Die Gültigkeit des Wudu ist gewährleistet, wenn eine Frau mit feuchten Händen über ihren Himar (Kopftuch) fährt, sodass die Feuchtigkeit an ihre Haare gelangt. Bei langen Haaren muss man nicht die die gesamte Länge der Haare bestreichen, sondern man bestreicht nur die kopfnahen Haare.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Streichen über die Ohren</h3>



<p>Bei diesem Vorgang streicht man mit den Zeigefinger das Innere und mit dem Daumen das Äußere der Ohren. Es kann dasselbe Wasser genutzt werden, wie beim Benetzen des Kopfes.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Waschen der Füße</h3>



<p>Jeder Fuß muss jeweils bis und mit den Knöchel gewaschen werden. Sowie jeder Finger gewaschen werden müssen, so müssen auch die einzelnen Zehen gewaschen werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Muwalah</h3>



<p>Muwalah bedeutet die Säulen direkt hintereinander durchzuführen, ohne dazwischen einen zeitlich zu großen Abstand zu lassen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn man eine bestimmte Stelle nicht waschen kann</h2>



<p>Bei einem ordnungsgemäßen Wudu muss grundsätzlich das Wasser an alle erforderlichen Stellen gelangen. Es dürfen sich keine wasserabweisenden Materialen wie Wachs, Lack, Nagellack, Sekundenkleber o. ä. auf der Haut bzw auf den Nägeln befinden.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Sunnah-Teile des Wudu</h2>



<p>Eine Sunnah ist eine Tat, für die man, wenn man sie vollbringt, Belohnung erhält. Wenn man sie absichtlich unterlässt, wird man dafür aber nicht zur Rechenschaft gezogen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Siwak (Die Zähne mit der Baumbürste reinigen) :</h3>



<p>Der Begriff Siwak wird sowohl für die baumbürste selbst, als auch für den Vorgang der Reinigung verwendet. Am besten reinigt man die Zähne bevor man mit dem Wudu beginnt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Basmalah</h3>



<p>Die Basmalah sagt man, sobald man die erste Sunnah-Handlung des Wudu durchführt, nämlich das Waschen der Hände. Ist neben dem Waschbecken beispielweise die Toilette, kann man die Basmalah auch sprechen bevor man den Raum mit der Toilette betritt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hände waschen</h3>



<p>Beim Waschen der Hände unterscheidet man betreffend der Unreinheit (Nagasah) drei Fälle:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Wenn man sicher ist, dass sich Nagasah daran befindet, muss man sie waschen.</li>



<li>Wenn man sicher ist, dass sich keine Nagasah daran befindet, ist es Sunnah, sie zu waschen.</li>



<li>Wenn man nicht sicher, ob sich daran Nagasah befindet, ist es mustahabb (empfohlen), sie zu waschen</li>
</ol>



<p>War man allerdings in einem Schlaf bei dem man das Bewusstsein verlieft, muss man die Hände waschen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ausspülen des Mundes und Ausspülen der Nase</h3>



<p>Man schöpft mit der rechten Hand dreimal Wasser und nimmt jedes Mal zuerst etwas davon in den Mund und zieht gleich anschließend ein wenig in die Nase ein. Das Wasser im Mund bewegt man hin und her und spuckt es dann wieder aus. Auch das Wasser in der Nase lässt man nicht einfach rauslaufen, sondern man schnaubt es aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mit den Fingern durch den Bart fahren</h3>



<p>Das Durchfahren des Bartes beim Waschen des Gesichtes ist eine Sunnah. Bei dichtem Bartwuchs muss nur die obere Schicht gewaschen werden, bei schwachem Bartwuchs d.h., wenn die Haut durchscheint, muss das Wasser an die Gesichtshaut gelangen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Waschen zwischen Fingern und Zehen (Tahlil)</h3>



<p>Wenn man dadurch, dass man beispielweise zu wenig Wasser hat, nicht gewährleisten kann, dass das Wasser überall ankommt, dann ist der Tahlil sogar verpflichtend.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mit rechts beginnen</h3>



<p>Eine weitere Sunnah ist es, sowohl das Waschen der Hände bis zu den Ellbogen wie auch das Waschen der Füße mit rechts zu beginnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dreimal waschen</h3>



<p>Dies gilt für Gesicht, Hände und Füße</p>



<h3 class="wp-block-heading">Den Wudu erneuern</h3>



<p>Selbst, wenn man noch Wudu hat, ist es Sunnah, den Wudu zu erneuern, weil beispielweise viel Zeit verstrichen ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nach dem Wudu folgenden Dikr aussprechen:</h3>



<p>Folgender Hadith wird überliefert:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background has-medium-font-size"><strong>مَا مِنْكُمْ مِنْ أَحَدٍ يَتَوَضَّأُ فَيُبْلِغُ – أَوْ فَيُسْبِغُ – الْوُضُوءَ ثُمَّ يَقُولُ أَشْهَدُ أَنْ لاَ إِلَهَ إِلَّا اللَّهُ وَأَنَّ مُحَمَّدًا عَبْدُ اللَّهِ وَرَسُولُهُ إِلَّا فُتِحَتْ لَهُ أَبْوَابُ الْجَنَّةِ الثَّمَانِيَةُ يَدْخُلُ مِنْ أَيِّهَا شَاءَ</strong><br>Jeder von euch, der den Wudu auf die beste Art und Weise verrichtet und anschließend sagt: Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah Er ist ein Einziger und hat keine Teilhaber. Und ich bezeuge, dass Muhammad Allahs Diener und Gesandter ist, dem werden die acht Tore des Paradieses geöffnet. Er kann sich aussuchen, durch welches er eintreten möchte.</p>
</blockquote>



<p><br></p>



<p>Auf Arabisch heißt der Dhikr:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background has-medium-font-size"><strong>أَشْهَدُ أَنْ لَا إِلَهَ إِلَّا اللهُ وَحْدَهُ لا شَرِيكَ لَهُ وَأَن مُحَمَّدًا عَبْدُهُ وَرَسُولُهُ</strong><br><em>Ašhadu ‚al-lā ‚Ilaha illal-Lahu wahdahū lā Šarīka lahū wa ‚anna Muhammadan ‚Abduhū wa Rasūluh(u)</em></p>
</blockquote>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">AnleitunG</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>Die Absicht fassen, den Wudu durchzuführen</li>



<li>Dann sagt man „Bismil-Lah“</li>



<li>Nun wäscht man dreimal die Hände bis zum Handgelenk. Dabei wird jedes Mal für jede Hand neues Wasser geschöpft, unabhängig davon, ob sie noch feucht genug ist vom letzten Waschgang</li>



<li>Drei mal Mund und Nase waschen, wie oben breschrieben</li>



<li>Danach wäscht man dreimal das Gesicht. Wer einen dichten Bart hat, fährt mit den Fingern hindurch. Bei schwachem Bartwuchs wird die durchscheinende Haut mitgewaschen.</li>



<li>Anschließend wäscht man die Hände bis zu den Ellbogen und zwar jeweils dreimal die komplette Hand inklusive der Ellenbogen.</li>



<li>Dann nimmt man Wasser in die Hände, lässt es abtropfen und streicht mit beiden Händen einmal über den Kopf. Der Nacken wird weder benetzt noch gewaschen. Wenn man am Nacken angelangt ist, streicht man zurück bis zum Haaransatz.</li>



<li>Danach benetzt man, ohne neues Wasser zu schöpfen, gleichzeitig beide Ohren. Mit den Zeigefingern macht man Mash im Innenohr und mit den Daumenspitzen am Außenohr.</li>



<li>Als letztes wäscht man dreimal jeden Fuß inklusive Fußknöchel. Hiermit ist der Wudu‘ beendet.</li>
</ol>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Was den Wudu ungültig macht</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Urin und Kot</h3>



<p>Das Wudu wird durch das Austreten von Urin und Stuhl fasid (ungültig).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vaginale Flüssigkeit</h3>



<p>Auch durch Ausfluss aus der Vagina wird der Wudu fasid.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Madi (Vorsamen)</h3>



<p>Nach Austreten von Vorsamen muss das gesamte Geschlechtsteils gewaschen werden, inklusive Hoden.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wadi (Spermatorrhoe/Nachtropfen)</h3>



<p>Hierbei handelt es sich um eine schleimige Flüssigkeit, die nach dem Urin in Form von Tropfen austreten kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Istihadah (Blutung der Frau außerhalb der Regel)</h3>



<p>„Istihadah“ ist die Bezeichnung für außerhalb der Menstruation aus der Vagina austretende Blutungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Darmwind</h3>



<p>Wind zu lassen, beendet die Gültigkeit des Wudu. Sollte aus dem Geschlechtsteil Luft entweichen, so bleibt der Wudu gültig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Blut und Eiter</h3>



<p>Wenn sie aus Geschlechtsteilen und After austreten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erbrochenes</h3>



<p>Wenn das essen sich in der Form noch nicht verändert hat, weil es gerade erst eingenommen wird, ist das Wudu immer noch gültig. Für alle anderen Fälle nicht mehr.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schlaf</h3>



<p>Nach tiefem Schlaf verliert der Wudu seine Gültigkeit. Kurzes Einnicken macht den Wudu nicht ungültig. Als Maßstab dient: Ist der Schlaf so tief, dass einem ein Stift aus der Hand fallen kann, ohne dass man es bemerkt oder wenn man die Stimmen von Personen nicht mehr zuordnen kann, dann ist der Wudu ungültig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ohnmacht, Trunkenheit und Wahnsinn</h3>



<p>Weil man in all diesen Zuständen nicht mehr weiß, ob man sein Wudu gehalten hat oder nicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Berühren der Schamteile</h3>



<p>Wer Schamteile oder After berührt, dessen Wudu ist ungültig geworden. Das selbe gilt auch für die entsprechenden Körperteile des Kindes. Dabei handelt es sich um direkte Berührungen. Wenn ein Tuch genutzt wird, besteht das Wudu weiterhin.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Essen von Kamelfleisch</h3>



<p>Isst man Kamelfleisch so wird der Wudu ungültig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Alles was zu Ghusl verpflichtet.</h3>



<p>Immer wenn man etws tut, das Gusl erfordert, wird automatisch auch der Wudu ungültig.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Unsicherheit über die Gültigkeit des Wudu</h2>



<p>Das Grundprinzip lautet: Gewissheit wird nicht durch Zweifel beseitigt. Als Beispiel: Man weiß nicht mehr, ob man sein Wudū verloren hat oder nicht. Man weiß aber sicher, dass man zuvor Wudu hatte. Daher nimmt man an, dass man weiterhin Wudu hat.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Untersagte Handlungen während des kleinen Unreinheit</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Den Mushaf berühren</h3>



<p>Man darf den Quran in Buchform (Mushaf) nicht direkt ohne Wudu anfassen. Wenn Gefahr besteht, beispielweise droht er aus dem Regal zu fallen, darf man ihn berühren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Gebet verrichten</h3>



<p>Man darf kein Gebet verrichten ohne Wudu verrichten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tawaf verrichten</h3>



<p>Man darf ohne Wudu keinen Tawaf verrichten.</p>



<p></p><p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/wudu/">Wudu</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.gebetlernen.de/wudu/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
