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	<title>Bibliothek - Gebetlernen</title>
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	<title>Bibliothek - Gebetlernen</title>
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	<item>
		<title>Das Totengebet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2025 21:36:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Besonderheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Gebet für den Toten nennt man auf Arabisch „Salatul-Ganazah“. Die Belohnung für das Totengebet Abu Hurayrah...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gebet für den Toten nennt man auf Arabisch „Salatul-Ganazah“.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Die Belohnung für das Totengebet</h2>



<p>Abu Hurayrah berichtet, dass der Gesandte Allahs (Frieden und Segen auf ihm) sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>مَنْ تَبِعَ جَنَازَةَ مُسْلِمٍ إِيمَانًا وَاحْتِسَابًا, وَكَانَ مَعَهُ حَتَّى يُصَلَّى عَلَيْهَا وَيُفْرَغَ مِنْ دَفْنِهَا فَإِنَّهُ يَرْجِعُ بِقِيرَاطَيْنِ, كُلُّ قِيرَاطٍ مِثْلُ أُحُدٍ</strong><br><br><strong>Wer die Beerdigung eines Muslims begleitet und nur den Lohn von Allah, dem Allmächtigen, sucht und dabei bleibt, bis er das Totengebet verrichtet hat und die Beerdigung abgeschlossen ist, kehrt mit zwei Qirat zurück, wobei jedes Qirat dem Berg von Uhud entspricht.</strong></p>
</blockquote>



<p>Wer bis nach dem Gebet bem Begräbnis bleibt, erhält einen Qirat. Und wer da bleibt, bis begraben wurde, erhält zwei Qirat.“ Es wurde gefragt: „Was sind zwei Qirat“ Er sagt: „Wie zwei gewaltige Berge.“ D.h. die Belognung, die man bekommt, wiegt in den Waagschalen wie zwei gewaltige Berge. Und wenn man für mehrere Tote gleichzeitig ein Gebet verrichtet, erhält man Qirat entsprechend der Anzahl der Toten.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Wie man das Totengebet verrichtet</h2>



<p>Das Totengebet gilt als Salah, weshalb auch hier der Wudu eine Sart für die Gültigkeit ist. Für den Fall aber, dass man keinen Wudu hat und das Totengebet verpassen würde, wenn man den Wudu noch durchführen müsste, erlaubten manche Gelehrte den Tayammum, da es sich bei diesem Gebet um kein Fard-Salah handelt und man es sonst verpassen würde.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Wie oft der Takbir gesprochen wird:</h3>



<p>Zu beginn des Salah spricht man den Takbir viermal. Beim ersten Takbir hebt man die Hände und legt sie dann übereinander wie bei einem anderen Salah. Man hebt bei allen vier Takbir die Hände.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Erster Takbir:</strong></h4>



<p>Nachdem ersten Takbir spricht man gleich die Istiadah und danach die Fatihah.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Zweiter Takbir:</strong></h4>



<p>Nachdem der Imam die Fatihah gelesen hat, spricht er den takbir zum zweiten Mal und danach sagt man das abrahamitische Bittgebet auf.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Dritter Takbir:</strong></h4>



<p>Nach dem abrahamitischen Bittgebet spricht man den Takbir zum dritten Mal. Danach folgen Bittgebete für den Toten.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Vierter Takbir:</strong></h4>



<p>Nach dem Bittgebet spricht man den Takbir zum vierten Mal. Danach bleibt man kurz still.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Taslim nur nach rechts:</h3>



<p>Nach der Pause nach dem vierten Takbir beendet man sein Gebet, indem man einmal nach rechts den Taslim spricht.</p>



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		<item>
		<title>Sonnen- und Mondfinsternis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2025 21:33:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Besonderheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Kusuf-Gebet (darunter verstehen wir fortan das Gebet zu beiden Ereignissen) gehört zu denjenigen, die man aus...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Kusuf-Gebet (darunter verstehen wir fortan das Gebet zu beiden Ereignissen) gehört zu denjenigen, die man aus Furcht vor Allah verrichtet. Allah sendet diese Zeichen, damit die Menschen aus ihrem Tiefschlaf erwachen und aus ihrer Unachtsamkeit, darauf wies der Gesandte Allahs deutlich hin. Veränderungen in der perfekten Harmonie des Universums erinnern den Gläubigen an den Tauhid und an die Einzigartigkeit Allahs, machen deutlich, dass Einer existiert, der es verändert.</p>



<p>In der Sonnenfinsternis liegt ein Zeichen für die Gläubigen, ein Beweis, dass die Sonne kein Gott ist, denn Allah hat sie für eine bestimmte Frist verdunkelt, damit jeder weiß, wer der wirkliche Herrscher ist. Sie wird hell und dunkel, geht auf und unter, alles durch den Befehl des Herrn. Und wenn Er will, wird sie im Westen aufgehen. Sonnen- und Mondfinsternisse sollen die Menschen auch daran erinnern, dass dieses Universum nicht ewig existieren wird. Schon bald wird alles zu Ende sein. Allah, der uns sonst die Sterne immer erst nach Sonnenuntergang zeigt, ist auch imstande, sie uns zu zeigen, während die Sonne noch weit oben am Himmel steht.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Sonnenfinsternis zur Zeit des Gesandten Allahs</strong></h3>



<p>Zur Zeit des Gesandten Allahs (Frieden und Segen auf ihm) fand eine Sonnenfinsternis statt. &#8218;A’išah sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>كسفت الشَّمْسُ عَلَى عَهْدِ النَّبِيِّ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَقَامَ النَّبِيُّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قِيَامًا شَدِيدًا يَقُومُ بِالنَّاسِ ثُمَّ يَرْكَعُ ثُمَّ يَقُومُ ثُمَّ يَرْكَعُ ثُمَّ يَقُومُ ثُمَّ يَرْكَعُ فَرَكَعَ رَكْعَتَيْنِ فِي كُلِّ رَكْعَةٍ ثلاثُ رَكَعَاتٍ يَرْكَعُ الثَّالِثَةَ ثُمَّ يَسْجُدُ حَتَّى إِن رِجَالًا يَوْمَئِذٍ لَيُغْشَى عَلَيْهِمْ مِمَّا قَامَ بِهِمْ حَتَّى إِنَّ سِجَالَ الْمَاءِ لَتُصَبُّ عَلَيْهِمْ يَقُولُ إِذا رَكَعَ اللهُ أَكْبَرُ وَإِذَا رَفَعَ سَمِعَ اللَّهُ لِمَنْ حَمِدَهُ حَتَّى تَجَلَّتْ الشَّمْسُ ثُمَّ قَالَ إِنَّ الشَّمْسَ وَالْقَمَرَ لَا يَنْكَسِفَانِ لِمَوْتِ أَحَدٍ وَلَا لِحَيَاتِهِ وَلَكِنَّهُمَا آيَتَانِ مِنْ آيَاتِ اللَّهِ عَزَّ وَجَلَّ يُخَوِّفُ بِهِمَا عِبَادَهُ فَإِذَا كسِفا فَافْزَعُوا إِلَى الصَّلَاةِ</strong><br><br><strong>„Zur Zeit des Propheten gab es eine Sonnenfinsternis, worauf der Prophet sehr lange im Gebet stand und die Leute mit ihm. Dann verbeugte er sich, erhob sich, verbeugte sich wieder und verrichtete zwei Rak’ah. In jeder Rak’ah verbeugte er sich dreimal. Nach der dritten Verbeugung warf er sich so lange nieder, dass manche sogar in Ohnmacht fielen, weil er so lang in Niederwerfung blieb. Man goss Eimer voller Wasser auf sie! Wenn er sich verbeugte, sagte er Allahu ‚akbar‘. Und wenn er sich erhob, sagte er: Allah hört denjenigen, der Ihn lobt‘. (Er betete), bis die Sonne sichtbar wurde. Dann sagte er: Die Sonne und der Mond verfinstern sich nicht aufgrund des Todes eines Menschen oder seiner Geburt. Vielmehr sind es zwei Zeichen Allahs durch die Er Seinen Dienern Angst macht. Wenn sie sich also verfinstern, dann begebt euch sofort zum Gebet.“</strong></p>
</blockquote>



<p>In diesem Verhalten liegt ein Beweis für die Wahrhaftigkeit und für das Prophetentum Muhammads (Frieden und Segen auf ihm). Wäre er ein falscher Prophet, hätte er dieses Ereignis wunderbar zu seinen Gunsten ausnutzen können! Genau an diesem Tag verstarb nämlich Sohn Ibrahim!</p>



<p>Die Leute brachten den Tod seines Sohnes mit diesem Ereignis in Zusammenhang. Es wäre für den Propheten ein Leichtes gewesen, die Naivität der Leute auszunutzen, doch von Allah geleitet machte er ihnen klar, dass sich weder Sonne noch Mond für irgendeinen Menschen verfinstern, auch nicht für einen Propheten oder den Sohn eines Propheten. Einmal mehr bestätigt sich damit die Wahrhaftigkeit des Gesandten Allahs (Frieden und Segen auf ihm).<br></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Als Gemeinschaftsgebet?</strong></h3>



<p>Das Kusuf-Gebet darf man sowohl allein als auch in der Gemeinschaft verrichten, auf der Reise und auch daheim. In der Gemeinschaft ist es aber besser, denn der Gesandte Allahs (Frieden und Segen auf ihm) ließ den Mu’addin dazu aufrufen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Uhrzeit</strong></h3>



<p>Man beginnt mit dem Kusuf-Gebet, sobald die Sonne oder der Mond beginnt, sich zu verfinstern, wartet also nicht, bis die komplette Verfinsterung eingetroffen ist.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Gebetsruf</strong></h3>



<p>Sobald die Verfinsterung beginnt, ruft man aus:</p>



<p><strong>الصلاة جامعة – Das Gebet wird gemeinsam verrichtet – As-Salatu Ğamiah!</strong></p>



<p>Es werden ansonten weder Adhan noch die Iqamah ausgerufen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie das Kusuf-Gebet verrichtet wird</strong></h3>



<h3 class="wp-block-heading">Die Anzahl der Rak’ah</h3>



<p>Das Kusuf-Gebet besteht aus zwei Rak’ah. Die Anzahl der Verbeugungen in jeder Rak’ah beträgt zwei.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Takbir, Istiftah, Isti’adah</h3>



<p>Zuerst beginnt man mit dem Ihram-Takbir, dann spricht man das Istiftah-Du’a‘ und die Isti’adah.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Fatihah</h3>



<p>Hiernach liest man aus dem Qur’an, zuerst die Fatihah, laut.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Was man vor der ersten Verbeugung der ersten Rak’ah liest</h3>



<p>Man liest lange aus dem Quran, schätzungsweise so viel wie man bräuchte um Surah al-Baqarah zu lesen. Manche Gelehrte sagen auch, man soll dies an die länge der Finsternis anpassen.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Laut oder leise lesen?</h3>



<p>Man liest laut.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Wenn man nicht viel vom Qur’an auswendig kennt</h3>



<p>Es ist in freiwilligen Gebeten generell erlaubt, aus dem Mushaf zu lesen. Wenn jemand anwesend sein sollte, der den Quran auswendig kann, soll diesem Vorrang gewährt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Der erste und zweite Ruku‘ der ersten Rak’ah</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li>Nach der Lesung geht man in die erste Verbeugung und bleibt dort etwa so lange, wie man gelesen hat</li>



<li>Man richtet sich daraufhin wieder auf und sagt dabei, was üblich beim Aufrichten ist.</li>



<li>Danach darf man die Isti’adah wieder sprechen und wieder aus dem Quran rezitieren</li>



<li>Dieses mal liest man nicht so lange wie beim ersten Mal. Danach geht man wieder in die Verbeugung, in der man auch nicht so lange verharrt, wie beim ersten Mal</li>



<li>Man richtet sich auf wie in den üblichen Gebeten und bleibt jetzt nur noch so lange stehen, wie üblich</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Die beiden Niederwerfungen</h3>



<p>Nun folgen zwei Niederwerfungen. Diese sollen sein wie in den normalen Gebeten. In den beiden Niederwerfungen kann man viele Bittgebete sprechen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die zweite Rak’ah</strong></h3>



<p>Die zweite Rak’ah wird wie die erste verrichtet, nur in allen Positionen etwas kürzer. Das Gebet wird wie gewohnt mit Tašahhud und Taslim beendet. Nach dem Tašahhud hat man noch einmal eine schöne Gelegenheit, Bittgebete zu sprechen, besonders, wenn die Finsternis noch nicht vorüber ist.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wenn die Finsternis während des Gebetes endet</strong></h3>



<p>Ist die Finsternis während des Gebetes vorbei, fasst man sich kurz, denn die Ursache für dieses Gebet ist dann nicht mehr gegeben Das Kusuf-Gebet endet auch, wenn die Sonne oder der Mond untergehen, selbst wenn sie noch verfinstert sind. Dieses Gebet wird nur einmal verrichtet. Danach kann man, Bittgebete sprechen, Allah um Verzeihung bitten und normale, freiwillige Gebete verrichten.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Verrichtet man das Kusuf-Gebet auch, wenn die Finsternis dort, wo man sich befindet, nicht sichtbar ist?</strong></h3>



<p>Das Kusuf-Gebet verrichtet man nur, wenn die Finsternis mit bloßen Augen sichtbar ist, denn der Gesandte Allahs (Frieden und Segen auf ihm) sagte</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>فَإِذَا رَأَيْتُمْ فَصَلُّوا وَادْعُوا اللَّهَ</strong><br><br><strong>Wenn ihr so etwas seht, dann betet und bittet Allah!</strong></p>
</blockquote>



<p>Die Finsternisse finden nicht auf der gesamten Erdkugel gleichzeitig statt. Nur wer sie selbst erlebt, verrichtet das Kusuf-Gebet. Die Gesetzlichkeit dieses Gebetes hängt von der Sichtung ab.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wenn man das Gebet verpasst hat</strong></h3>



<p>Ein versäumtes Husuf-Salah wird nicht nachgeholt, wenn die Finsternis vorüber ist.</p>



<p></p><p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/sonnen-und-mondfinsternis/">Sonnen- und Mondfinsternis</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>‘Id-Gebet (Zucker- und Opferfest)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2025 18:29:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Besonderheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Fest des Fastenbrechens, auch &#8218;Id al-Fitr‘ genannt und regional als Zuckerfest bekannt, findet unmittelbar nach dem...</p>
<p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/id-gebet-zucker-und-opferfest/">‘Id-Gebet (Zucker- und Opferfest)</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 class="wp-block-heading">Das Fest des Fastenbrechens, auch &#8218;Id al-Fitr‘ genannt und regional als Zuckerfest bekannt, findet unmittelbar nach dem Fastenmonat Ramadan, in den ersten drei Tagen des Folgemonats Schawwal, statt. ‘Id al-Adha, auch bekannt als Opferfest, findet am 10. Tag des Monats Dhu al-Hidscha statt. Das Fest dauert bis zum 13. Tag des Monats an. </h4>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zum &#8218;Adha-Gebet mit nüchternem Magen gehen, zum Fitr-Gebet zuvor etwas essen</strong></h3>



<p>Es ist Sunnah, erst zum Fitr-Gebet zu gehen, nachdem man zuvor etwas gegessen hat. Dadurch zeigt man Allah deutlich, dass man gestern noch Seinem Gebot, zu fasten, folgte und heute aufgrund Seiner Anordnung nicht mehr fastet:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنْ أَنَسِ بْنِ مَالِكٍ قَالَ كَانَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ لَا يَغْدُو يَوْمَ الْفِطْرِ حَتَّى يَأْكُلَ تَمَرَاتٍ</strong><br><br><strong>Anas Ibn Malik sagte, Der Gesandte Allahs ging am Fitr-Tag morgens nie hinaus, bevor er Datteln gegessen hatte.</strong></p>
</blockquote>



<p>Zum ‚Adha-Gebet geht man hingegen, wenn man vorhat, ein Tier zu opfern, mit nüchternem Magen, damit das erste, was man an diesem Tag isst, Fleisch von diesem Tier ist. Wer kein Tier opfert, kann auch vorher etwas zu sich nehmen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wann man sich zum ‘Id-Gebet begibt</strong></h3>



<p>Es ist Sunnah, dass sich der Ma’mum früh am Morgen auf den Weg macht und sich zu Fuß zum Ort begibt, wo das Id-Gebet stattfinden wird. Dadurch betet man nämlich in der ersten Reihe und erhält für das Warten auf das Gebet zusätzliche Belohnung. Nun verbringt man seine Zeit mit dem Takbir. Da man heute seine besten Kleider trägt, muss man besonders aufpassen, nicht hochmütig zu wirken, sondern vielmehr dankt man Allah unterwürfig für diesen Tag und dafür, dass Er einen gekleidet hat. Ähnliches gilt für die Frau: Sie sei davor gewarnt, Parfüm aufzutragen, sodass andere es riechen können. Auch sollte ihre Kleidung keine Blicke auf sich ziehen, damit sie nicht vielleicht mit mehr Sünden als guten Taten nach Hause zurückkehrt.</p>



<p>Ist man am Ort, wo das Gebet stattfinden wird, angekommen, verrichtet man nach manchen Gelehrten das Tahiyyatul-Masğid (zwei Rakah die man beten, bevor man sich hinsetzt), denn in einer Überlieferung bezeichnete der Prophet (Frieden und Segen auf ihm) diesen Platz als einen Musalla, d. h. Gebetsplatz.</p>



<p>Der Imam soll erst später erscheinen, d. h. am besten so, dass er gleich mit dem Gebet beginnen kann, denn nach manchen Gelehrten wird der Takbir am ‘Id-Tag beendet, sobald der Imam erscheint. Sollte der ‚Imam von weit herkommen, ist es kein Problem, wenn er frühzeitig erscheint, um eine Verspätung zu vermeiden.</p>



<p>Dass der Imam nicht von Anfang an mit den Leuten zusammensitzt, sondern erst dazukommt, wenn die Gemeinde sich bereits versammelt hat, trägt nämlich dazu bei, dass er diejenige Sonderstellung in den Herzen der Menschen erhält, die er verdient Gerade der Imam soll in seiner schönsten Kleidung erscheinen, damit er den anderen ein Vorbild ist. Aber auch er soll darin nicht übertreiben, damit die Armen sich neben ihm nicht gedemütigt fühlen.</p>



<p>Dasselbe gilt auch für diejenigen Leute, die I’tikaf machten: Dieser endete nämlich mit dem Sonnenuntergang des letzten Tages des Ramadan, und deshalb sollen auch sie am Tag des Festes den Gusl vollziehen und in ihren schönsten Kleidern zum Gebet erscheinen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Bedingungen für die Gültigkeit des id-Gebetes</strong></h3>



<h3 class="wp-block-heading">Ansässigkeit</h3>



<p>Eine Person ist entweder:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>auf Reise (Musafir),</li>



<li>ansässig,</li>



<li>oder sie hält sich auf der Reise an einem Ort für eine Weile auf und gilt dann auch als ansässig.&nbsp;</li>
</ol>



<p>Die Ansässigkeit ist Bedingung für die Gültigkeit des ‚Id- Gebetes. Ein Reisender verrichtet kein ‚Id-Gebet, denn der Gesandte Allahs (Frieden und Segen auf ihm) vollzog am Opfertag während seiner Pilgerfahrt kein ‚Id-Gebet, ebenso, als er mit Allahs Erlaubnis Makkah befreite.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Die Mindestanzahl an Betenden</h3>



<p>Drei Personen sind ausreichend.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Auf dem Rückweg einen anderen Weg nehmen</strong></h3>



<p>Es ist Sunnah, nach dem Gebet nicht den gleichen Weg zurückzugehen, auf dem man gekommen ist</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنْ ابْنِ عُمَرَ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ أَخذ يَوْمَ الْعِيدِ في طريقٍ ثُمَّ رَجَعَ فِي طَرِيقٍ آخَرَ</strong><br><br><strong>Ibn Umar berichtet, dass der Gesandte Allahs am Id-Tag auf dem Hinweg einen Weg nahm und auf dem Rückweg einen anderen. </strong></p>
</blockquote>



<p>Die Erde ist Zeuge, wenn man auf ihr Gutes tut. Geht man verschiedene Wege, hat man am Tag der Auferstehung viele Zeugen.&nbsp;</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Id-Gebet und die Predigt</strong></h3>



<h3 class="wp-block-heading">Wie das Id-Gebet verrichtet wird</h3>



<p>Es ist Sunnah, vor der Predigt mit dem ‘Id-Gebet zu beginnen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنْ ابْنِ عَبَّاسٍ قَالَ شهدت العيد مع رسول الله صلى الله عليه وسلم وأبي بكر وعمر وعثمان رضي الله عنهم فَكُلُّهُمْ كَانُوا يَصَلُّونَ قَبْلَ الخطبة</strong><br><br><strong>Ibn ‚Abbas sagte: „Ich verrichtete das ‚Id-Gebet mit dem Gesandten Allahs Abu Bakr, Umar und ‚Uthman Alle beteten immer vor der Predigt.</strong></p>
</blockquote>



<p>Die Predigt vorher abzuhalten, macht sie nach manchen Gelehrten ungültig und gehört zu den Neuerungen. Richtigerweise macht diese Neuerung das Salah jedoch nicht ungültig, da auch die Sahabah damals, als Marwan dies tat, hinter ihm beteten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Adhan und Iqamah</h3>



<p>Das Gebet beginnt ohne Adhan und ohne ‚Iqamah:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong><strong>عَنْ ابْنِ عَبَّاسٍ وَعَنْ جَابِرِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ قَالا لمْ يَكُن يُؤذِّنُ يَوْمَ الْفِطْرِ وَلَا يَوْمَ الْأَضحَى</strong></strong><br><strong><br><strong>Ibn Abbas und Gabir Ibn Abdillah sagten beide, Der Gebetsruf wurde weder am Fitr-noch am Adha-Tag ausgerufen.</strong></strong></p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Der Takbir im &#8218;Id-Gebet</h3>



<p>Das Gebet wird in der ersten Rak’ah mit sieben Takbir eröffnet:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><br><strong>عَنْ عَائِشَة أَن رَسُولَ اللهِ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ كَانَ يُكَبِّرُ فِي الْفِطْرِ وَالْأَضحَى فِي الْأُولَى سَبْعَ تَكْبِيرَاتٍ وَفِي الثَّانِيَة خَمْسًا</strong><br><br><strong>‚A’išah berichtet, dass der Gesandte Allahs beim Gebet zum Tag des Fastenbrechens und beim Gebet zum Opferfest in der ersten (Rak’ah) siebenmal den Takbir sprach und in der zweiten Rak’ah fünfmal.</strong></p>
</blockquote>



<p>Man spricht also den Takbir in der ersten Rak’ah inklusive ‚Ihram Takbir insgesamt sieben mal, und in der zweiten Rak’ah fünfmal<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Heben der Hände bei jedem Takbir</h3>



<p>Es wurde über &#8218;Umar ibn al-Khattab überliefert, dass er bei jedem Takbir des Ğanazah- und Id-Gebetes seine Hände hob. Zwischen den Takbir legt man die rechte Hand auf die linke Hand, wie üblicherweise im Gebet.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Das Istiftah-Du’a</h3>



<p>Das Istiftah-Du’a kann man nach dem Tahrim-Takbir sprechen, besser und der Sunnah näher ist es jedoch, es erst nach allen zusätzlichen Takbir zu sagen. Hiernach spricht man die Isti’adha und beginnt dann mit der Qur’an-Rezitation. Manche Gelehrte&nbsp; sind der Ansicht, dass man dieses Du’a weglässt</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Was man nach der Fatihah liest</h3>



<p>Es ist Sunnah, bei den &#8218;Id-Gebeten laut zu lesen (der Imam). Nach der Fatihah liest man gemäß der Sunnah die Suren al-‚A’la (Sure Nr. 87) und al-Gašiyah (Sure Nr. 87) :</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنِ النُّعْمَانِ بْن بَشِيرٍ أَنَّ رَسُولَ اللهِ صَلَّى اللهُ عَليه وسلم كان يقرأ في العيدين ويَوْمِ الْجُمُعَةِ بِسَبِّح اسْمَ رَبِّكَ الْأَعْلَى وَهَلْ أَتَاكَ حَدِيث الغاشية قال وربما اجتمعا فِي يَوْمٍ وَاحِدٍ فَقْرأ بِهِمَا</strong><br><br><strong>An-Nu’man Ibn Bašīr berichtet, dass der Gesandte Allahs an den beiden ‘Id- Gebeten und am Freitag Preise den Namen deines höchsten Herrn und Ist zu dir die Geschichte der Überdeckenden gekommen? Manchmal trafen beide (Tage) aufeinander, dann las er trotzdem beide.</strong></p>
</blockquote>



<p>Oder man liest die Suren Qaf (Sure Nr. 50) und al-Qamar (Sure Nr. 54):</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنْ عُبَيْدِ اللَّهِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ أَنَّ عُمَرَ بْنَ الْخَطَابِ سَأَلَ أَبَا وَاقد الليثي مَا كَانَ يَقْرأُ بِهِ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فِي الأَضحَى والفطر فقال كان يقرأ فيهما بق والقرآن المجيد واقْتَرَبَتْ السَّاعَةُ وَانْشَقَّ الْقَمَر</strong><br><br><strong>Ubaydullah Ibn Abdillah berichtet, dass Umar Ibn al-Hattab Abu Wagid al- Laythiyy Folgendes fragte: Was pflegte der Gesandte Allahs beim Adha und Fitr zu lesen?“ Er sagte, Er las bei beiden, Qaf. Bei dem ruhmvollen Qur’an und Näher ist die Stunde (des Gerichts) gekommen und gespalten hat sich der Mond.</strong></p>
</blockquote>



<p>Das heißt, man liest jeweils die eine Surah in der ersten und die andere In der zweiten Rak’ah. Danach geht man wie gewohnt mit dem Takbir in den Ruku‘.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Die zweite Rak’ah</h3>



<p>Wenn man nach der Niederwerfung den Takbir zum Aufstehen gesprochen hat, spricht man nun im Stehen fünfmal den Takbir. Anschließend macht man in der zweiten Rak’ah dasselbe wie in der ersten. In beiden Rak’ah beginnt man mit dem Takbir vor der Qur’an-Lesung.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Das Urteil über die zusätzlichen Takbir und die beiden Predigten</h3>



<p>Die zusätzlichen Takbir, d.h. diejenigen ab dem zweiten bis zum siebten und in der zweiten Rak’ah alle fünft, nachdem man aufgestanden ist, sind Sunnah. Wenn man also einen davon oder mehrere oder auch alle vergrisst, werden keine Sahw-Niederwerfungen fällig.&nbsp;</p>



<p>Beispiel: Jemand beginnt nach dem ersten Takbir direkt mit der Fatihah: In diesem Fall betet er ganz normal weiter und braucht sich am Ende nicht wegen Vergesslichkeit niederzuwerfen.&nbsp; Dasselbe gilt für die beiden Predigten, die im Anschluss an das Gebet gehalten werden. Das Gebet ist also auch ohne anschließende Predigt gültig.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vor und nach dem &#8218;Id-Gebet beten</strong></h3>



<p>Vor und nach dem &#8218;Id-Gebet am &#8218;Id-Gebetsplatz zu beten ist nach manchen Gelehrten makruh, manche Gelehrte sagen sogar Bid’ah, weil weder der Gesandte Allahs (Frieden und Segen auf ihm) noch die Sahabah dies zu tun pflegten. Wenn man wieder zuhause ist, bleibt alles wie sonst auch.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wer das &#8218;Id-Gebet verpasst hat</strong></h3>



<p>Das Gebet kann teilweise oder ganz verpasst werden. Wer das Gebet erreicht, während der &#8218;Imam den Takbir spricht oder den Qur’an liest, betet einfach mit dem &#8218;Imam ab der Stelle weiter, an der er gerade ist.</p>



<p>Beispiel: Der &#8218;Imam ist gerade beim dritten Takbir angekommen. In diesem Fall spricht man den Ihram-Takbir und danach mit dem &#8218;Imam nur die restlichen Takbir. Man holt die verpassten Takbir weder während noch nach dem Salah nach.</p>



<p>Wer das Gebet teilweise verpasst hat, holt nach dem Taslim des Imam denjenigen Teil nach, den er versäumt hat. Hat man es vollständig verpasst, betet man es nicht nach.</p>



<p></p><p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/id-gebet-zucker-und-opferfest/">‘Id-Gebet (Zucker- und Opferfest)</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Gebete Zusammenfassen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2025 17:38:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Besonderheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf der Reise Es gibt mehrere Hadithe über das Zusammenfassen der Gebete, einer davon ist folgender: عَنْ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading">Auf der Reise</h2>



<p>Es gibt mehrere Hadithe über das Zusammenfassen der Gebete, einer davon ist folgender:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنْ أَبِي الطُّفَيْلِ عَامِرِ بْنِ وَاثِلَة أنَّ مُعَاذَ بْنَ جَبَلٍ أَخْبَرَهُمْ أَنَّهُمْ خَرَجُوا مَعَ رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فِي غَزْوَةِ تَبُوكَ فَكَانَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ يَجْمَعُ بَيْنَ الظُّهْرِ وَالْعَصْرِ وَالْمَغْرِبِ وَالْعِشَاءِ فَأَخَّرَ الصَّلَاةَ يَوْمًا ثُمَّ خَرَجَ فَصَلَّى الظَّهْرَ وَالْعَصْرَ جَمِيعًا ثُمَّ دَخَلَ ثُمَّ خَرَجَ فَصَلَّى الْمَغْرِبَ وَالْعِشَاءَ جَمِيعًا</strong><br><br><strong>Mu’ad Ibn Ğabal berichtet, dass sie mit dem Gesandten Allahs im Feldzug von Tabuk hinauszogen. Der Gesandte Allahs fasste dann immer das Zuhr- und ‚Asr-Gebet (auf der einen Seite) und das Magrib- und ‚Iša‘-Gebet (auf der anderen Seite) zusammen. An einem Tag schob er das Gebet hinaus. Er kam heraus (aus seiner Behausung) und fasste das Zuhr- und ‚Asr-Gebet zusammen. Später kam er (wieder) heraus und fasste das Magrib- und ‚Iša‘-Gebet zusammen.“</strong></p>
</blockquote>



<p>Ebenso berichtet ‚Anas Ibn Malik, dass der Prophet sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>إِذَا عَجِلَ عَلَيْهِ السَّفَرُ ، يُؤَخِّرُ الظُّهْرَ إِلَى أَوَّلِ وَقْتِ الْعَصْرِ ، فَيَجْمَعُ بَيْنَهُمَا، وَيُؤَخِّرُ الْمَغْرِبَ حَتَّى يَجْمَعَ بَيْنَهَا وَبَيْنَ الْعِشَاءِ، حِينَ يَغِيبُ الشَّفَقُ</strong><br><strong><br>„Wenn er es auf der Reise eilig hatte, schob er das Zuhr bis zu Beginn der Asr-Zeit hinaus und fasste beide zusammen. Ebenso schob er das Magrib so hinaus, dass er es mit dem Iša‘ zusammenfasste, sobald die (rote) Abenddämmerung verschwunden war. &#8222;</strong></p>
</blockquote>



<p>Es ist erlaubt Zuhr und ‚Asr zusammenzufassen und es ist erlaubt Magrib und ‚Isa zusammenzufassen. Man darf beide Gebete zur ersten der beiden Zeiten beten und auch zur zweiten. Diese Erlaubnis stellt keine Pflicht da.<br>Es ist trotzdem Sunnah von den Regelungen gebraucht zu machen, besonders, wenn man dadurch einen Vorteil hat.<br></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Nicht jeder, der zusammenfasst, kürzt</strong></h3>



<p>Dass man in bestimmten Situationen seine Gebete zusammenfassen darf, bedeutet nicht, dass man seine auch Gebete kürzen darf! Das Kürzen der Gebete gilt nur auf der Reise</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ist es besser, zusammengefasste Gebete vorzuziehen oder hinauszuschieben?</strong></h3>



<p>Man tut das, was einem davon am leichtesten fällt.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Fassen der Absicht beim Hinausschieben des Gebetes</strong></h3>



<p>Zieht man ein Gebet vor, muss das Zusammenfassen korrekterweise nicht schon vor dem ersten der beiden Gebete beabsichtigt werden, denn als der Prophet z. B. auf der Hağğ in ‚Arafah zusammenfasste, gab er dies vorher nicht bekannt.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Zeit, die zwischen den beiden zusammenzufassenden Gebeten verstreichen darf</strong></h3>



<p><br>Man lässt zwischen den Gebeten nicht viel Zeit, da es den Sinn vom „Zusammenfassen“ verfehlen würde. Lässt man nach dem ersten Gebet zu viel Zeit verstreichen, darf das zweite nicht mehr angefügt werden. Zwischen den beiden Gebeten soll auch kein freiwilliges Gebet verrichtet werden. Die Ursache des Zusammenfassens muss bis zum Beginn der zweiten Gebetszeit anhalten. Beispiel: Fasst man zwei Gebete aufgrund von Regen zur ersten Zeit zusammen, muss der Regen auch bis zum Beginn der zweiten Gebetszeit anhalten.</p>



<p>Dasselbe gilt für Reisende auf der Heimkehr: Macht man sich z. B. zur Zuhr-Zeit auf den Weg nach Hause, darf man ‚Asr nur als Reisegebet verrichten, wenn man davon überzeugt ist, dass die ‚Asr-Zeit eintrifft, bevor man zu Hause ankommt. Wenn nicht, verrichtet man nur Zuhr auf der Reise und ‚Asr erst zu Hause. Auch wenn man aufgrund von Regen das ‚Iša‘-Gebet vorzieht, muss der Regen bis zum Ende des ‚Iša‘-Gebetes anhalten, damit das Vorziehen seine Gültigkeit hat. Endet der Regen vor Ende der Zeit des ‚Iša‘-Gebetes, verrichtet man es sicherheitshalber zur richtigen Zeit noch einmal.</p>



<p></p><p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/gebete-zusammenfassen/">Gebete Zusammenfassen</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Das Freitagsgebet im Islam</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2025 02:39:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Besonderheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorzüge des Freitags Das Freitagsgebet heißt auf arabisch: „Salatul-Ǧumu’ah“ und der Tag „Ǧumu’ah“. Der Freitag ist der...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vorzüge des Freitags</strong></h3>



<p>Das Freitagsgebet heißt auf arabisch: „Salatul-Ǧumu’ah“ und der Tag „Ǧumu’ah“. Der Freitag ist der beste Tag der Woche. An einem Freitag wurde Adam erschaffen, an einem Freitag betrat er das Paradies, an einem Freitag hat Allah seine Reue angenommen und an einem Freitag wird die Auferstehung beginnen. Allah hat das Gemeinschaftsgebet am Fretag gesetzlich gemacht und den Gläubigen auferlegt. Das Freitagsgebet ist daher Wajib (pflicht).</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wer verpflichtet ist am Freitagsgebet teilzunehmen</strong></h3>



<p>Zum Freitagsgebet ist jeder männliche und freie Muslim verpflichtet der mukallaf (schuldfähig) und an einem Ort ansässig ist. Mukallaf ist, wer islamisch erwachsen und geistig gesund ist. Das Kind ist von der Pflicht befreit, da es noch nicht mukallaf ist.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wer vom Freitagsgebet entschuldigt ist</strong></h3>



<p>Von der Pflicht des Freitagsgebet sind Frauen und Reisende entschuldigt. Sie müssen nicht teilnehmen, dürfen es aber.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Zeit des Freitagsgebetes</strong></h3>



<p>Die Zeit für das Freitagsgebet beginnt zeitgleich mit derjenigen für das Dhuhr beginnt, nämlich, sobald die Sonne ihren höchsten Punkt verlässt und der Schatten Richtung Osten länger wird. Das Freitagsgebet ersetzt das Dhuhr-Gebet.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Ablauf des Freitagsgebetes</strong></h3>



<p>Das Freitagsgebet besteht aus zwei Predigten und aus dem eigentlichen Freitagsgebet.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Die zwei Predigten (Hutbah)</h3>



<p>Die zwei Predigten (Hutbah) müssen dem eigentlichen Freitagsgebet vorausgehen. Während der Predigt ist es nicht gestattet zu sprechen. Wer dies dennoch tut, dessen Belohnung wird verringert. Die Gültigkeit des Freitagsgebetes wird dadruch jedoch nicht beeinträchtigt. Dennoch sollte man versuchen das Sprechen zu unterlassen. Der Prediger beginnt seine Rede auf Arabisch, sodass er die Mindestvorraussetzung erfüllt hat. Danach predigt er in der Sprache der Anwesenden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Das Freitagsgebet</h3>



<p>Normalerweise leitet derjenige das Gebet, der auch die Predigt hält. Sollte es allerdings einen guten Grund geben, ist es erlaubt, dass jemand anderes vorbetet oder bei Bedarf sogar die Predigt zu Ende hält. Das Gebet besteht aus zwei Rak’ah. In diesen beiden Rak’ah wird sowohl die Fatiha als auch die Sure danach vom ‚Imām laut vorgelesen. Nach den zwei Rak’ah folgt der Taslim.&nbsp;</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Sunnah-Handlungen am Freitag</strong></h3>



<h3 class="wp-block-heading">Gusl am Freitag</h3>



<p>Den Gusl am Freitag durchzuführen ist nur für diejenigen eine Sunnah, die auch am Freitagsgebet teilnehmen.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Sich reinigen, parfümieren und die besten Kleider anziehen</h3>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>لاَ يَغْتَسِلُ رَجُلٌ يَوْمَ الْجُمُعَةِ، وَيَتَطَهَّرُ مَا اسْتَطَاعَ مِنْ طُهْرٍ، وَيَدَّهِنُ مِنْ دُهْنِهِ، أَوْ يَمَسُّ مِنْ طِيبِ بَيْتِهِ ثُمَّ يَخْرُجُ، فَلاَ يُفَرِّقُ بَيْنَ اثْنَيْنِ، ثُمَّ يُصَلِّي مَا كُتِبَ لَهُ، ثُمَّ يُنْصِتُ إِذَا تَكَلَّمَ الإِمَامُ، إِلاَّ غُفِرَ لَهُ مَا بَيْنَهُ وَبَيْنَ الْجُمُعَةِ الأُخْرَى</strong><br><br><strong>“Wer immer am Freitag den Gusl vollzieht, sich so gut er kann reinigt, dann sein (Haar-)Öl benutzt oder sich mit dem Duft seines Hauses parfümiert, dann (zum Freitagsgebet) geht und nicht zwei Personen, die zusammen (in der Moschee) sitzen, trennt, dann so viel betet, wie (Allah für ihn) geschrieben hat und dann schweigt, während der ‚Imām die Khutba hält, dem werden seine Sünden zwischen dem gegenwärtigen und dem letzten Freitag vergeben.”</strong></p>
</blockquote>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Frühzeitig zu Fuß zur Moschee gehen und sich dem ‘Imam nähern</h3>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong><br> مَنِ اغْتَسَلَ يَوْمَ الْجُمُعَةِ وَغَسَّلَ وَبَكَّرَ وَابْتَكَرَ وَدَنَا وَاسْتَمَعَ وَأَنْصَتَ كَانَ لَهُ بِكُلِّ خَطْوَةٍ يَخْطُوهَا أَجْرُ سَنَةٍ صِيَامُهَا وَقِيَامُهَا</strong><br><br><strong>“Wer am Freitag ein gründlichen Gusl vollzeiht, sich so früh wie möglich zur Moschee begibt, sich unter den Imam (so nah wie möglich) setzt und aufmerksam zuhört, ohne zu sprechen, dem wird für jeden Schritt, den er geht, eine Belohnung zuteil, die einem Jahr des Fastens und Betens gleichkommt.”</strong></p>
</blockquote>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Zwei Rak’ah verrichten, auch wenn die Predigt schon begonnen hat</h3>



<p>Es ist generell eine Sunnah, zwei Rak’ah zu verrichten, bevor man sich in der Moschee hinsetzt. Diese Sunnah bleibt auch erhalten, wenn die Predigt schon begonnen hat. In diesem Fall sollte man das Gebet aber kurzfassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Surah al-Kahf lesen</h3>



<p>Am Freitag ist es Sunnah, Surah al-Kahf (Nr. 18) zu lesen. Dies sollte auf arabisch geschehen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>مَنْ قَرَأَ سُورَةَ الْكَهْفِ فِي يَوْمِ الْجُمُعَةِ أَضَاءَ لَهُ مِنَ النُّورِ مَا بَيْنَ الْجُمُعَتَيْنِ</strong><br><br><strong>Wer am Freitag Surah al-Kahf liest, dem schenkt Allah Licht zwischen beiden Freitagen.</strong></p>
</blockquote>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Viele Bittgebete sprechen</h3>



<p>Am Freitag soll man viele Bittgebete sprechen, da es am Freitag eine bestimmte Zeit gibt, in der, wenn man Allah um etwas bittet, Allah es einem geben wird. Diese bestimmte Zeit ist nicht genauer definiert. Die Weisheit dahinter könnte sein, dass man am Freitag möglichst viel Zeit in Gebete und Bittgebete für Allah investiert.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Den Segensgruß über den Propheten oft sprechen</h3>



<p>Es ist außerdem auch eine Sunnah, den Segensgruß auf den Propheten am Freitag oft zu sprechen. Man spricht ihn aus, indem man folgendes sagt: „Allahumma salli ‚ala Muḥammad“.</p>



<p><strong>Auf arabisch heißt es:&nbsp;ٱللَّٰهُمَّ صَلِّ عَلَىٰ مُحَمَّدٍ&nbsp;</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Mittagschlaf (Qaylulah) erst nach dem Freitagsgebet zu machen</h3>



<p>Auch wenn es generell eine Sunnah ist einen Mittagschlaf zu halten, so ist es am Freitag nicht der Fall. Hier ist es von Sunnah erst nach dem Freitagsgebet einen Mittagsschlaf zu halten, da sonst die Gefahr besteht, dass man die Predigt verpasst.</p>



<p></p><p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/das-freitagsgebet/">Das Freitagsgebet im Islam</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Freiwillige Gebete</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2025 02:35:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Besonderheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Witr-Gebet (das Gebet ungerader Zahl) Geseztlich betrachtet handelt es sich hierbei um ein Gebet von ungerader...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Witr-Gebet (das Gebet ungerader Zahl)</strong></h3>



<p>Geseztlich betrachtet handelt es sich hierbei um ein Gebet von ungerader Anzahl an Rak’ah, das man in der Nacht verrichtet. Das Witr-Gebet wird zwischen dem Isha und Fajr-Gebet verrichtet.</p>



<p>Die geringste Anzahl an Rak’ah im Witr-Gebet ist eine. Man darf aber auch drei oder fünf Rak’ah verrichten, denn gemäß Sunnah verrichtet man im Witr-Gebet zwischen einer und elf Rak’ah. Möchte man drei Rak’ah Witr verrichten, so verrichtet man zwei Rak’ah und beendet sein Gebet. Danach verrichtet man anschließend eine einzelne Rak’ah.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Das Qunut-Du’a</h3>



<p>Es handelt sich hierbei um ein Bittgebet, das man entweder vor oder nach dem Ruku‘ in der letzten Wirt-Rak’ah spricht. Dieses Du’a ist im Witr Sunnah. Am besten ist es, abzuwechseln, aber es ist auch unproblematisch es regelmäßig zu sprechen. Besonders im Ramadan sollte man es immer sagen, da viele Leute sich rechtmäßig versammeln und die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass Allah das Bittgebet eines Anwesenden erhöhrt. Während dieses Duas hebt man die Hände.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>للَّهُمَّ اهْدِنِي فِيمَنْ هَدَيْتَ وَعَافِنِي فِيمَنْ عَافَيْتَ وَتَوَلَّنِي فِيمَنْ تَوَلَّيْتَ وَبَارِكْ لِي فِيمَا أَعْطَيْتَ وَقِنِي شَرَّ مَا قَضَيْتَ إِنَّكَ تَقْضِي وَلاَ يُقْضَى عَلَيْكَ وَإِنَّهُ لاَ يَذِلُّ مَنْ وَالَيْتَ وَلاَ يَعِزُّ مَنْ عَادَيْتَ تَبَارَكْتَ رَبَّنَا وَتَعَالَيْتَ</strong><br><br><strong>Allāhum-mahdinī fīman hadayt(a) wa ‚āfinī fīman ‚āfayt(a) wa tawallanī fīman tawallayt(a) wa bārik lī fīmā ‚a’țayt(a) wa qinī šarra mā qadayt(a) ‚innaka taqdī wa la yuqdā ‚alayk(a) wa ‚innahū lā yaḏillu man wālayt(a) wa lā ya’izzu man ‚ādayt(a) tabārakta Rabbanā wa ta’ālayt(a)</strong><br><br><strong>„Der Gesandte Allahs hat mir ein paar Worte beigebracht, die ich im Witr-Gebet aufsagen soll: Oh Allah! Leite mich recht wie du diejenigen, die rechtgeleitet sind, rechtgeleitet hast! Schenke mir Gesundheit wie du denjenigen, denen Du Gesundheit geschenkt hast, Gesundheit geschenkt hast! Sei mein Sachverwalter wie fur diejenigen, fur die Du Sachverwalter bist! Segne für mich das, was Du mir gegeben hast! Schutze mich vor dem Übel, das Du bestimmt hast! Du bestimmst (über andere) und niemand bestimmt über Dich! Derjenige, dessen Sachverwalter Du bist, wird nicht erniedrigt werden! Und derjenige, den Du zum Feind genommen hast, wird niemals angesehen sein! Gesegnet und Erhöht seist &nbsp;Du, unser Herr!</strong></p>
</blockquote>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Tarawih-Gebet (das freiwillige Nachtgebet im Ramadan)</strong></h3>



<p>Gesetzlich gesehen handelt es sich um das freiwillige Nachtgebet, wobei der Begriff „Tarawih“ im Allgemeinen für das freiwillige, gemeinschaftliche Nachtgebet im Ramadan verwendet wird. Es ist unbedenklich, 23 Rak’ah zu beten (die 20 plus 3 Witr), um es dadurch den Leuten einfacher zu machen. Auch 13 Rak’ah zu verrichten ist unproblematisch. Sunnah ist es aber, elf Rak’ah zu verrichten, denn so wurde es von ‚A’išah authentisch über den Gesandten Allahs überliefert. Man kann es in der Moschee mit der Gemeinschaft beten oder zuhause.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ratibah-Gebete</strong></h3>



<p>Gesetzlich handelt es sich bei den Ratibah-Gebeten um freiwillige Gebete, die vor oder/und nach den Fard-Gebeten angeordnet wurden.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Weisheiten der Ratibah-Gebete</h3>



<p>Wenn man ein Fard-Gebet beginnt, ohne dass man zuvor ein freiwilliges Gebet verrichtet hat, ist man oft mental nicht gut vorbereitet und deshalb im Fard-Gebet nicht in voller Achtsamkeit bei der Sache. Insofern ist es sehr sinnvoll, nicht direkt mit einem Fard-Gebet zu beginnen, sondern sich zuerst mit einem „Vorgebet“ darauf vorzubereiten. Wer direkt zur Iqamah zum Gebet kommt oder sogar, wenn das Gebet bereits begonnen hat, wird niemals so konzentriert sein wie jemand der zu Beginn des Adhan schon anwesend war und sein Ratibah-Gebet verrichtet hat. Eine gute Tat zieht eine weitere nach sich. Dasselbe gilt auch für die Ratibah-Gebete nach den Fard-Gebet: Da man seine Pflicht bereits erfüllt hat, verrichtet man diese beruhigten Herzens. Außerdem zeigt man seinem Herrn, dass man sich nicht sofort nach der Pflicht von Ihm abwendet, sondern weiterhin mit ihm verbunden bleibt. Und nicht zuletzt vervollständigen die frewilligen Gebete am Tag der Auferstehung die unvollkommenen verrichteten Pflichtgebete.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>مَنْ صَلَّى فِي يَوْمٍ ثِنْتَىْ عَشْرَةَ سَجْدَةً تَطَوُّعًا بُنِيَ لَهُ بَيْتٌ فِي الْجَنَّةِ &nbsp; &nbsp;</strong><br><br><strong>Wer zwölf freiwillige Rak’ahs verrichtet hat, für den wird im Paradies ein Haus gebaut.</strong></p>
</blockquote>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die beiden Rak’ah vor dem Fajr</h3>



<p>Die wertvollsten aller Ratibah-Gebete sind diejenigen vor dem Morgengebet. Der Gesandte Allahs fasste sich dabei kurz. In diesen beiden Rak’ah ist es eine Sunnah, Surah Nr. 109 (Al-Kafirun) und Surah Nr. 112 (Al-Ikhlas) zu lesen.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Ratibah-Gebet vor und nach dem Dhuhr-Gebet </h3>



<p>Es ist überliefert worden, dass der Prophet vor und nach dem Dhuhr-Gebet je zwei Rak’ah zu verrichten pflegte: Ebenfalls ist überliefert worden, dass der Prophet vier Rakah vor dem Dhuhr-Gebet betete. Es ist ebenfalls Sunnah, vor und nach dem Dhuhr je vier Rak’ah zu verrichten.</p>



<p>Aus den Überlieferungen ergeben sich folgende Möglichkeiten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Man verrichtet vor- und nachher je zwei Rak’ah.</li>



<li>Man verrichtet vor- und nachher je vier Rak’ah.</li>



<li>Man verrichtet vorher vier Rak’ah und danach zwei.<br></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Nach dem Magrib-Gebet</h3>



<p>Der Gesandte Allahs verrichtete nach dem Magrib zwei Rak’ah. Eine weitere Sunnah ist, diese beiden Rak’ah nicht in der Moschee, sondern zu Hause zu verrichten, sofern dies möglich ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Nach dem Isha-Gebet</h3>



<p>Auch nach dem Isha ist es Sunnah, zwei Rak’ah zu verrichten.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie man freiwillige Gebete am Tag und in der Nacht verrichtet</strong></h3>



<p>Zunächst sei noch einmal betont, dass das freiwillige Gebet bei Nacht wertvoller ist als dasjenige bei Tag, und dass es am besten ist, im letzten Drittel der Nacht zu beten. Ob am Tag oder in der Nacht, man verrichtet frewillige Gebet immer in Zweierabschnitten. Nach zwei Rak’ah beendet man sein Gebet mit dem Taslim.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Duha-Gebet</strong></h3>



<p>Freiwilliges Gebet, das man am frühen Vormittag (Duha) verrichtet und das aus mindestens zwei Rak’ah besteht. Man darf 2, 4, 6, 8 und 12 Rak’ah verrichten. Das Duha-Gebet darf verrichtet werden, sobald die Sonne um eine Speerlänge aufgegangen ist, d.h. ca. 7 Minuten aber sicherheitshalber ca. 12 Minuten nach dem Sonnenaufgang. Die Zeit vorher gehört zu den Zeiten, in denen das Salah untersagt ist. Die Duha-Zeit endet mit dem späten Vormittag, denn dann beginnt die Daha-Zeit (später Vormittag). Die Daha-Zeit beginnt ca. 90 bis 120 Minuten vor der Mittagszeit.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Das Sonnenaufgangsgebet (Israq-Gebet)</h3>



<p>Anas Ibn Malik berichtet, dass der Gesandte Allahs (Frieden und Segen auf ihm) sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>„Wer das Morgengebet in der Gemeinschaft verrichtet, hiernach sitzen bliebt und Allah gedenkt, bis die Sonne aufgegangen ist, danach zwei Rak’ah verrichtet, so wird einem die Belohnung einer vollkommenen, vollkommenen, vollkommenen, Hajj und Umrah gutgeschrieben.‘‘</strong></p>
</blockquote>



<p>Diesen gewaltigen Lohnt erhält man also nur wenn man:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Fajr-Gebet nicht allein, sondern in der Gemeinschaft verrichtet hat. Offensichtlich bezieht sich der Hadith nicht nur auf das Gemeinschaftsgebet in der Moschee sondern, auch auf dasjenige auf der Reise und wenn man entschuldigt zu Hause in der Gemeinschaft betet.</li>



<li>Allahs gedenkt, indem man bspw. den Qur’an liest, Allah lobpreist, religiöse Fragen beantwortet, Allahs Religion lehrt, Allah um Vergebung bittet, Bücher über den Islam liest, andere berät, Gutes gebietet, Schlechtes verbietet. Wer sich über Weltliches unterhält oder Sündhaftes sagt z.B. schlecht über einen Muslim spricht, erhält diese Belohnung nicht.</li>



<li>An der Stelle sitzen bleibt, an der man gebetet hat. Steht man auf, um z.B. einen Mushaf zu holen, erhält man diese Belohnung also nicht.</li>



<li>Zwei Rak’ah verrichtet. Diese beiden Rak’ah sind das Israq-Gebet</li>
</ul>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zwei Rak’ah nach dem Wudu</strong></h3>



<p>Der Prophet vollzog einst den Wudu und sagte anschließend:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>مَنْ تَوَضَّأَ نَحْوَ وُضُوئِي هَذَا ثُمَّ صَلَّى رَكْعَتَيْنِ، لاَ يُحَدِّثُ فِيهِمَا نَفْسَهُ، غَفَرَ اللَّهُ لَهُ مَا تَقَدَّمَ مِنْ ذَنْبِهِ</strong><br><br><strong>„Wer den Wudu so ähnlich vollziet wie ich und hiernach zwei Rak’ah verrichtet, sich währenddessen nicht ablenken lässt, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben.“</strong></p>
</blockquote>



<p>Dieses Gebet verrichtet man am besten direkt nach dem Wudu, damit man nicht versehentlich zwischen dem Wudu und dem Gebet etwas tut, was die Belohnung wegnimmt.<br></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Istiharah-Gebet</strong></h3>



<p>„Istiharah“ bedeutet „das Bessere von beidem ersuchen“. Wenn dir also eine Entscheidung schwerfällt und dir Sorgen machst, dann verrichtest du dieses Gebet, allerdings erst, nachdem du dich von vertrauenswürdigen Fachleuten hast beraten lassen und vorhast, die Sache auch wirklich anzugehen. Manche Leute beten das Istiharah-Gebet bevor sie sich beraten lassen. Das ist falsch, dennn nachdem man Allah um Hilfe gebeten hat, soll man niemanden mehr um Rat fragen.<br></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>اللَّهُمَّ إنِّي أَسْتَخِيرُكَ بِعِلْمِكَ, وَأَسْتَقْدِرُكَ بِقُدْرَتِكَ, وَأَسْأَلُكَ مِنْ فَضْلِكَ الْعَظِيمِ! فَإِنَّكَ تَقْدِرُ وَلا أَقْدِرُ, وَتَعْلَمُ وَلا أَعْلَمُ, وَأَنْتَ عَلامُ الْغُيُوبِ! اللَّهُمَّ, إنْ كُنْتَ تَعْلَمُ أَنَّ هَذَا الأَمْرَ&nbsp;</strong><br><br><strong>[Hier wird die Angelegenheit genannt]</strong><br><br><strong>خَيْرٌ لِي فِي دِينِي وَمَعَاشِي وَعَاقِبَةِ أَمْرِي, فَاقْدُرْهُ لِي, وَيَسِّرْهُ لِي, ثُمَّ بَارِكْ لِي فِيهِ. اللَّهُمَّ وَإِنْ كُنْتَ تَعْلَمُ أَنَّ هَذَا الأَمْرَ شَرٌّ لِي فِي دِينِي وَمَعَاشِي وَعَاقِبَةِ أَمْرِي, فَاصْرِفْهُ عَنِّي وَاصْرِفْنِي عَنْهُ, وَاقْدُرْ لِي الْخَيْرَ, حَيْثُ كَانَ ثُمَّ ارْضِنِي بِهِ</strong><br><strong><br>Allāhumma innī astakhīruka bi ʿIlmik, wa as-taqdiruka bi Qudratik, wa as-aluka min Faḍlik-al-ʿaẓīm. Fa innaka taqdir wala aqdir, wa taʿlamu wala aʿlam, wa anta ʿallamul-Ghuyūb. Allāhumma in kunta taʿlamu anna haḏal Amr&nbsp;(hier nennt man sein Anliegen)&nbsp;khayrun lī fī Dīnī wa Maʿāschī wa ʿāqibati Amrīfaqdirhu lī wa yassirhu lī, ṯumma bārik lī fīh. Wa in kunta taʿlamu anna haḏal Amr scharru-lī fī Dīnī wa Maʿāschī wa ʿāqibati Amrī fasrifhu ʿannī wasrifnī ʿanhu waqdur li-l-Khayra hayṯu kāna, ṯumma arḍinī bih!</strong><br><br><strong>„O Allah wahrlich, ich bitte Dich um das Beste durch Dein Wissen und bitte Dich um Kraft durch Deine Allmacht und bitte Dich um Deine großartige Gnade! Denn wahrlich, Du bist mächtig, und ich vermag nichts, und Du bist wissend, und ich besitze kein Wissen, und Du bist der Kenner des Verborgenen! O Allah, wenn Du weißt, dass diese Angelegenheit (hier nennt man sein Anliegen) gut für mich ist, in Bezug auf meine Religion, mein Leben und den Ausgang meiner Angelegenheit, so bestimme sie für mich, und erleichtere sie für mich, hierauf segne sie für mich, und wenn Du weißt, dass diese Angelegenheit schlecht für mich ist, in Bezug auf meine Religion, mein Leben und den Ausgang meiner Angelegenheit, so halte sie von mir fern und halte mich von ihr fern, und bestimme für mich das Gute, wo auch immer es sei, hierauf stelle mich damit zufrieden!‘“</strong></p>
</blockquote>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Gebet bei Sorgen (Salat al-Hagah)</strong></h3>



<p>Wenn einen etwas bedrückt, man Kummer hat oder ein schweres Schicksal erleidet, gehört es zur Sunnah, ein Gebet zu verrichten.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Sukr-Sugud (die Niederwerfung aus Dankbarkeit)</strong></h3>



<p>Wenn einem Muslim etwas Gutes passiert ist oder ein Übel vom ihm fortgegangen ist, ist es Sunnah sich aus Dank niederzuwerfen.</p>



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		<title>Das Gebet des Entschuldigten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2025 02:26:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Besonderheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Gebet des Kranken Ein Kranker soll im Stehen beten, wenn möglich. Wenn er nicht stehen kann,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading">Das Gebet des Kranken</h2>



<p>Ein Kranker soll im Stehen beten, wenn möglich. Wenn er nicht stehen kann, darf er im Sitzen oder liegend beten, basierend auf der Aussage des Gesandten Allahs (Frieden und Segen auf ihm):</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>صَلِّ قَائِمًا فَإِنْ لَمْ تَسْتَطِعْ فَقَاعِدًا فَإِنْ لَمْ تَسْتَطِعْ فَعَلَى جَنْبٍ&nbsp;</strong><br><strong>“Bete im Stehen, wenn du nicht kannst, dann im Sitzen, und wenn du nicht kannst, dann auf der Seite liegend.”</strong></p>
</blockquote>



<p>Kann man nicht stehen, weil man z. B. an den Beinen gelähmt ist, darf man im Sitzen beten, denn Allah sagt</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>لَا يُكَلِّفُ اللَّهُ نَفْسًا إِلَّا وُسْعَهَا</strong><br><strong>„Allah fordert von keiner Seele etwas über das hinaus, was sie zu leisten vermag.“ (2:286)</strong></p>
</blockquote>



<p>Wenn man anfangs noch stehen kann, darf man erst sitzend weiterbeten, sobald das Stehen zu anstrengend wird. Dies basiert auf einem Beispiel des Propheten (Frieden und Segen auf ihm), der sein Gebet im Sitzen begann und später aufstand. Dies gilt also auch für den umgekehrten Fall.</p>



<p>Wenn man sitzt ist es besser in der sogenannten Iftiras-Form (wie das Sitzen, während des Tashahhud) zu sitzen. Beim Sitzen legt man seine rechte Hand auf die Linke, genauso wie im Stehen. Wenn es einem einfacher fällt, darf man aber auch im Schneidersitz sitzen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Auf dem Stuhl sitzen</strong></h3>



<p>Auf dem Stuhl zu sitzen fällt nicht unter die Anordnungen des Gesandten Allahs. Es ist eine Stufe zwischen dem Stehen und dem Sitzen auf dem Boden und führt zu einer ungeraden Gebetsreihe. Orientiert man sich an den Vorderbeinen des Stuhls, stört man seinen Hintermann.&nbsp; Nach manchen Gelehrten hat man sich so hinzusetzen, dass man mit seinem Oberkörper mit den anderen Ma‘mun (diejenigen, die dem Imam im Gebet folgen) in einer Reihe ist, denn an-Nu’mān Ibn Bašīr sagte:<br></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>كَانَ النَّبِيُّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ يُسَوِّينَا فِي الصُّفُوفِ كَمَا يُقَوَّمُ الْقِدْحُ حَتَّى إِذَا ظَن أَنْ قَدْ أَخَذْنَا ذَلِكَ عَنْهُ وَفَقِهْنَا أَقْبَلَ ذَاتَ يَوْمٍ بِوَجْهِهِ إِذَا رَجُلٌ مُنْتَبِذٌ بِصَدْرِهِ فَقَالَ لَتُسَونَّ صُفُوفَكُمْ أَوْ لَيُخَالِفَنَّ اللَّهُ بَيْنَ وُجُوهِكُمْ</strong><br><br><strong>&nbsp;An-Nu’man Ibn Bašīr sagte: „Der Prophet pflegte unsere Gebetsreihen wie einen Pfeil auszurichten. Als er überzeugt war, dass wir dies nun gelernt und verstanden hatten, wandte er sich (uns) eines Tages (zu), als ein Mann mit seiner Brust zu weit vorragte. Dann sagte er: Entweder ihr gleicht eure Reihen an oder Allah wird dafür sorgen, dass sich eure unterscheiden!“</strong></p>
</blockquote>



<p>Ursprünglich gesehen orientiert man sich am Oberkörper. Dass die Füße in einer Reihe stehen, ist davon abgeleitet. Deshalb sagen manche Gelehrte: Wenn es möglich ist, beginnt man in der Qiyam-Position mit dem Şalah, während die Vorderbeine des Stuhls in der Reihe stehen. Dann, wenn man sich hinsetzen will, schiebt man den Stuhl etwas nach vorne. Kann man den Stuhl nicht bewegen, lässt man ihn die ganze Zeit über vorne, denn diese Position braucht man meistens.</p>



<p>Während des Gebetes auf einem Stuhl zu sitzen ist demjenigen erlaubt, dem es z. B. aufgrund von Knie- oder andern Problemen zu schwerfallen würde, auf dem Boden zu sitzen. Wer auf einem Stuhl sitzend betet, beginnt das Gebet, sofern er kann, im Stehen. Dann bleibt er so lange stehen, bis es zu anstrengend wird. Spricht man den Tahrim-Takbir im Sitzen, obwohl man hätte stehen können, ist das Gebet ungültig.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Wie man sich verbeugt und niederwirft</strong></h3>



<p>Wenn man im sitzen betet, beugt man seinen Körper für den Suğud und den Rukuh, für den Suğud dabei mehr. Sollte man auch dazu nicht imstande sein, soll man mit den Augen auf den Ruku‘ und Suğud hinweisen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Liegend beten</strong></h3>



<p>Kann man auch nicht im Sitzen beten, betet man liegend. Nach manchen Gelehrten soll man auf der rechten Seite liegen und das Gesicht in Richtung Qiblah wenden. Wer allerdings nicht auf seiner rechten Seite liegen kann, darf sich natürlich auf die Linke drehen. Kann man gar nicht auf der Seite liegen, betet man auf dem Rücken liegend, mit den Beinen in Richtung Qiblah und mit dem Gesicht nach oben. Man sollte versuchen, seinen Oberkörper leicht anzuheben, soweit es möglich ist.</p>



<p>Könnte man Schaden durch das Gebet im Stehen erleiden, ist es auch erlaubt, im Stehen bzw. Liegen zu beten. Hier sei darauf hingewiesen, dass bei den Pflichtgebeten nur diejenigen Rukn-Handlungen ausfallen und im Sitzen gemacht werden dürfen, die man nicht ordnungsgemäß umsetzen kann, die anderen nicht. Das bedeutet z. B., dass man sich auf den Boden niederwerfen muss, wenn man dies kann, auch wenn man nicht stehen kann usw.</p>



<p>Für solche Angelegenheiten, in denen man einen noch nicht vorhandenen Schaden befürchtet, ist ein muslimischer ‚Adl-Arzt (unbescholtener Arzt) erforderlich. Ist kein unbescholtener Arzt vorhanden, sucht man denjenigen, dem man am meisten vertraut. Ist kein muslimischer Arzt vorhanden, sucht man den vertrauenswürdigsten nicht-muslimischen Arzt. Dies, weil das Zeugnis eines Nichtmuslims in religiösen Angelegenheiten grundsätzlich vorbelastet ist.&nbsp;</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ohnmacht</strong></h3>



<p>Ein Bewusstloser ist während der Ohnmacht nicht mukallaf und deshalb wie ein geistig Kranker zu behandeln ist: Er muss also die versäumten Gebete nicht nachholen. Bei einer Vollnarkose oder einem künstlichen Koma ist es anders: Wenn dem Patienten also ein Mittel verabreicht wurde, durch das er sein Bewusstsein verliert, muss er seine Gebete nachholen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Auf dem Schiff beten</strong></h3>



<p>Kann man auf dem Schiff gefahrlos im Stehen beten, muss man dies tun. Ist man durch zum Beispiel Sturm oder Wellen gefährdet, darf im Sitzen gebetet werden, aber nur wenn man davon ausgehen kann, dass man das Gebet zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr beten kann.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Auf dem Reittier beten</strong></h3>



<p>Man darf ein Fard-Gebet auf dem Reittier verrichten, falls man befürchtet, beispielsweise durch nassen oder matschigen Boden Schaden zu erleiden, wenn man absteigen würde. Wenn man jedoch keinen Schaden befürchten muss, soll man normal beten.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Gebet des Reisenden</strong></h3>



<p>Da Reisen im Allgemeinen Strapazen verursachen, sowohl körperliche als auch seelische, hat die Gesetzgebung der Barmherzigkeit dem Reisenden einiges erleichtert. Dies zeigt sich in folgenden Punkten: Die Bedeutung des arabischen Wortes ,,Safar“ (Reise)&nbsp; Der Begriff „Safar“ stammt vom Verb,,’asfara“, was so viel bedeutet wie „klar und deutlich werden“.</p>



<p>Allah sagt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>وَالصُّبْحِ إِذَا أَسْفَرَ</strong><br><br><strong>„Und bei dem Morgen, wenn er deutlich wird (‚asfara)!“ (74:34)</strong></p>
</blockquote>



<p>Man sagt, dass eine Reise auf Arabisch „Safar“ heißt, weil durch die Strapazen der Reise der wahre Charakter eines Menschen deutlich wird. Man erkennt, wie geduldig, standhaft, schwach, stark oder ängstlich er ist.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Ab wann gilt man als Reisender</h3>



<p>Man ist erst auf Reise, wenn man sich außerhalb seines Wohnorts befindet. Es wird zwischen Stadt- und Landbewohner unterschieden:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Stadtbewohner</h3>



<p>Fall 1:&nbsp;Wenn die Häuser der Stadt eng aneinander gebaut sind und man klar das letzte Haus der Stadt erkennen kann, ist man reisend, sobald man dieses letzte Haus hinter sich gelassen hat<br>Fall 2:&nbsp;Es ist nicht deutlich erkennbar, wo die Stadt aufhört, weil sich noch Gärten, Ruinen und vereinzelt Häuser anschließen. Hier gilt man bereits als Reisender.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Land- und Wüstenbewohner</h3>



<p>Sind die Häuser oder Zelte aneinandergereiht, ist das letzte davon maßgebend. Ist man weit und breit allein, gilt man als Reisender, sobald man sein Haus bzw. Zelt verlassen hat.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Ab welcher Wegstrecke ist es eine Reise?</h3>



<p>Man gilt als Reisender, sobald man den Wohnort verlassen hat. Die Mindestreisedistanz für eine Reise ist nach Mehrheitsmeinung vier Barid (etwa 76,8 km).</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Das Urteil über das Kürzen der Gebete</h3>



<p>Auf der Reise ist es gemäß den allermeisten Gelehrten Sunnah, diejenigen Gebete, die aus vier Rak’ah (Zuhr, ‚Asr, ‘Iša‘) bestehen, auf zwei Rak’ah zu kürzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Das Salah als Ansässiger beginnen, aber während des Verrichtens zum Reisenden werden</h3>



<p>Befindet man sich in einem Schiff am Hafen, ist man solange ansässig, bis das Schiff losfährt. Hat man kurz vor dem Losfahren ein Gebet als Ansässiger begonnen, stellt sich die Frage, wie man es nun, inzwischen zum Reisenden geworden, zu Ende führt. Ein Grundsatz lautet: „Gewissheit wird nicht durch Zweifel beseitigt“. Es ist nicht sicher (Zweifel), dass man die Erlaubnis hat, das Gebet zu kürzen, deshalb bleibt man dabei, dass man sein Gebet vervollständigt (Gewissheit).&nbsp;<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Nach Beginn der Gebetszeit abreisen bzw. zu Hause ankommen</h3>



<p>Wenn man nach Beginn der Gebetszeit abreist, dann verrichtet man in diesem Fall das Gebet als Reisegebet.<br>D. h. hier kommt es darauf an, wo man sich gerade befindet: Ist man auf der Reise, verrichtet man ein Reisegebet, auch wenn man erst nach Beginn der Gebetszeit abreiste. Ist man zu Hause angekommen, betet man vollständig, auch wenn man zu Beginn der Gebetszeit noch auf der Reise war.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Sich auf der Reise an ein versäumtes Gebet erinnern</h3>



<p>Erinnert man sich auf der Reise an ein zuhause vergessenes Gebet, hat man es vollständig, d.h. ungekürzt, nachzuholen, denn es muss genau so verrichtet werden, wie es zu dem Zeitpunkt als es einem zur Pflicht wurde hätte verrichtet werden müssen. Erinnert man sich zu Hause daran, auf der Reise ein Gebet vergessen zu haben, hat man es ebenfalls vollständig zu verrichten, in diesem Falle, weil nicht sicher ist, ob es als Reisegebet verrichten darf. So geht man sicher. Erinnert man sich auf einer neuen Reise an ein Gebet, das man auf einer anderen Reise vergessen hat, verrichtet man es als Reisegebet.&nbsp;<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Als Reisender hinter einem Ansässigen beten</h3>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنْ مُوسَى بْنِ سَلَمَةَ، قَالَ: كُنَّا مَعَ ابْنِ عَبَّاسٍ بِمَكَّةَ ، فَقُلْتُ: إِنَّا إِذَا كُنَّا مَعَكُمْ صَلَّيْنَا أَرْبَعًا، وَإِذَا رَجَعْنَا إِلَى رِحَالِنَا صَلَّيْنَا رَكْعَتَيْنِ . قَالَ: “ تِلْكَ سُنَّةُ أَبِي الْقَاسِمِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّم </strong><br><br><strong>&nbsp;Musa Ibn Salamah sagte: „Wir waren mit Ibn ‚Abbas zusammen in Makkah. Ich sagte:,Wenn wir mit euch sind, beten wir vier (Rak’ah) und wenn wir zu unserem Lagerplatz zurückgehen, beten wir (nur) zwei (Rak’ah)?!‘ Er sagte: ,Dies ist die Sunnah von ‚Abul-Qasim.‘</strong></p>
</blockquote>



<p>Das Gebet wird also vollständig gebetet und ist im Falle, dass man sich zu einem Zeitpunkt nach dem Beginn des Gebetes anschließt nach dem Taslim des Imams zu vervollständigen. Es gibt jedoch eine Fallunterscheidung: schließt man sich an, ohne eine einzige Rak’ah erreicht zu haben, kommt es auf die Absicht an. Hatte man die Absicht zu vervollständigen, muss man dieses auch tun, ansonsten kann man zwei Rak’ah beten. Betet man von Anfang an hinter einem Ansässigen und muss aus bestimmten Gründen das Gebet abbrechen, ist er danach dazu verpflichtet, es vollständig zu beten.&nbsp;</p>



<p>Erreicht man vom Gebet des Imam die zweite Rak’ah des Magrib- Gebetes, darf man hinter ihm als Reisender kein Iša‘-Gebet verrichten, da der Unterschied beider Gebete, das des Imam und das des Ma’mum (vom Imam im Gebet Geleiteter), sich sowohl äußerlich als innerlich zeigt: Außerlich, weil der Imam zum Tašahhud sitzen wird, obwohl der Ma’mum nicht sitzen würde, und innerlich in Bezug auf die Absicht, um welches Gebet es geht. Das ist die Ansicht der Mehrheit der Gelehrten.</p>



<p>Dasselbe gilt für Folgendes: Ein Reisender verrichtet mit dem ‚Imam im ‚Iša‘ drei Rak’ah, beendet dann sein Gebet und verrichtet mit dem ‚Imam eine Rak’ah aufgrund seines ‚Iša‘-Gebetes.&nbsp;<strong>Alle Gelehrten sind sich einig, dass ein solches Gebet ungültig ist, da der Ma’mum sein Gebet absichtlich vor dem Imam beendet hat.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Als Reisender hinter einem Reisenden beten</h3>



<p>Verrichtet man als Reisender ein Gebet hinter einem Reisenden, gibt es kein Problem, da beide ein gleiches Gebet verrichten. Beabsichtigt man jedoch das Gebet zu vervollständigen ist man dazu verpflichtet, auch wenn der Vorbeter kürzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Absicht, an einem Ort vier oder mehr Tage zu bleiben</h3>



<p>Man gilt als gesetzlich Ansässiger und betet die Gebete vollständig.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Unbestimmte Aufenthaltsdauer</h3>



<p>Wenn man nicht weiß, wie lange man an einem Ort bleiben wird, müssen wir unterscheiden:</p>



<p>1. Man weiß nicht, wie lange man bleibt, aber es ist klar, dass es auf jeden Fall mehr als vier Tage sein werden. In diesem Fall gilt man als ansässig, und zwar, sobald man am Ziel angekommen ist, und nicht erst vier Tage danach, wie manche denken.</p>



<p>2. Man weiß nicht, wie lange man bleiben wird, es kann 1 Tag sein, aber auch mehr. In diesem Fall kürzt man sein Gebet während der ganzen Zeit, auch wenn es ein Jahr wäre, wie Ibn ‚Umar, als er in Aserbaidschan war, und 2 oder 4 Monate lang nur 2 Rak’ah betete.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Zwischen zwei Wohnorten pendeln</h3>



<p>Hat man zwei Wohnorte, die mehr als Reisedistanz voneinander entfernt liegen, darf man auf dem Weg vom einen zum anderen sein Reisegebet verrichten, aber nicht, sobald man angekommen ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Den längeren von zwei Wegen wählen</h3>



<p>Es ist möglich, dass man über zwei Wege zu seinem Ziel reisen kann, wobei der eine so lang ist, dass man als Reisender gelten würde, der andere nicht. In diesem Fall gilt man nur als Reisender, wenn man den längeren Weg wählt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Wenn man an einem Ort unerwartet aufgehalten wird</h3>



<p>Wenn man unerwartet an einem Ort aufgehalten wird, gilt man weiterhin als Reisender und darf sein Gebet kürzen. Sobald man aber vorhat, mindestens vier Tage zu bleiben, gilt man als Ansässiger.&nbsp;</p>



<p></p><p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/das-gebet-des-entschuldigten/">Das Gebet des Entschuldigten</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Das Gemeinschaftsgebet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2025 02:19:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Besonderheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie man die Belohnung für ein Gemeinschaftsgebet noch erhält und wie man noch eine Rak’ah erreicht Die...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie man die Belohnung für ein Gemeinschaftsgebet noch erhält und wie man noch eine Rak’ah erreicht</strong></h3>



<p>Die Vorzüglichkeit des Gemeinschaftsgebet erreicht man sogar noch kurz bevor der ‚Imam den Taslim spricht. Das Gebet in der Gemeinschaft ist um ein vielfaches wertvoller in der Belohnung, als das Gebet alleine. Darum soll man sich natürlich bemühen, das Gebet von Anfang mitzubeten. Eine Rakah erreicht man, wenn man sich dem Imam anschließt, bevor er aus der Verbeugung (Ruku) aufgerichtet hat.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vor dem ‘Imam zur nächsten Gebetshandlung übergehen</strong></h3>



<p>Führt man als Ma’mum noch vor dem Imam die folgende Gebetshandlung aus, so muss man verschiedene Situationen voneinander unterscheiden:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br><strong>Der Ma’mum spricht den Ihram-Takbir versehentlich oder den Taslim absichtlich vor dem Imam</strong></h3>



<p>Er sollte sein Gebet abbrechen und sich dem Imam anschließen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br><strong>Der Ma’mum geht vor dem Imam in einen anderen Rukn über (ausgenommen Ihram-Takbir und Taslim)</strong></h3>



<p>Hier unterscheiden wir zwei Fälle:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Es geschieht unabsichtlich: Dann muss man zur vorherigen Position zurückkehren. Unterlässt man dies bewusst, ist das Gebet ungültig. Selbst wenn man den Fehler erst bemerkt, wenn der ‚Imam schon eine Position weiter ist, kehrt man zurück und holt dann den Imam ein. Auch wenn er den Taslim versehentlich vor dem Imam spricht, bleibt das Gebet gültig.</li>



<li>Der Betende tut es mit Absicht: In diesem Fall ist das Gebet ungültig.</li>
</ol>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Imam fasst sich kurz</strong></h3>



<p>Anas Ibn Malik sagte :</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>ما صليت وراء إمام قط أخف صلاة ولا أتم من النبي صلى الله عَلَيْهِ وَسَلَّمَ وَإِنْ كَانَ لَيَسْمَعُ بكَاءَ الصبي فَيُخَفِّف مَخَافَةَ أَنْ تُفْتَنَ أُمُّهُ</strong><br><br><strong>Nie habe ich hinter einem Imam gebetet, der sich kürzer fasste und (gleichzeitig) perfekter betete als der Prophet. Manchmal hörte er (sogar) das Weinen eines Kleinkindes und dann machte er (das Gebet) kürzer aus Angst, seine Mutter könnte der Versuchung ausgesetzt werden.</strong></p>
</blockquote>



<p>Der Imam soll im Allgemeinen waise mit der Länge der Gebete umgehen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Soll der Imam den Ruku‘ verlängern, damit Nachzügler die Rak’ah noch erreichen?</strong></h3>



<p>Grundsätzlich ist dies erlaubt, man sollte aber darüber weise entscheiden, auch im Bezug der anderen Mitbetenden. Handelt sich sich um eine große Anzahl, kann nicht mehr auf eine Einzelperson geachtet werden. Ist es eine überschaubare Gruppe, dann kann man den Ruku‘ verlängern, vorrausgesetzt, man belastet damit den Rest der Gruppe nicht zu sehr.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Gebet in der Moschee für die Frauen</strong></h3>



<p>Salim Ibn ‚Abdillah berichtet über seinen Vater, dass dieser über den Propheten Folgendes berichtet:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>„Wenn eure Frau euch um Erlaubnis bittet (in die Moschee zu gehen), so sollt ihr es ihr nicht verbieten.“</strong></p>
</blockquote>



<p>Ibn &#8218;Umar sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>„Eine Frau von &#8218;Umar war immer am Subh- und Ischa‘-Gebet in der Gemeinschaft in der Moschee anwesend. Man sagte zu ihr: ,,Wieso gehst du hinaus, obwohl du weißt, dass Umar dies verabscheut und eifersüchtig ist?‘ Sie sagte: „Und was hält ihn davon ab, es mir zu verbieten?“ Er sagte: „Ihn hält die (folgende) Aussage des Gesandten Allahs ab: „Verwehrt den Dienerinnen Allahs die Moscheen Allahs nicht!“</strong></p>
</blockquote>



<p>Prinzipiell soll ein Mann seiner Frau nicht verbieten, in die Moschee zu gehen, es sei denn, es gibt einen berechtigten Grund, wie z. B. wenn eine Gefahr besteht, derentwegen er sich um sie Sorgen macht. Für eine Frau ist es aber besser, zu Hause zu beten, wie es der Gesandte Allahs (Frieden und Segen auf ihm) sagte.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Regelungen für den Imam</strong></h3>



<h3 class="wp-block-heading">Wer das Vorrecht hat, im Gebet Imam zu sein</h3>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Wer am meisten auswendig kennt</strong></h4>



<p>Imam zu sein ist eine hohe und edle Stellung. Niemand sollte diesen Platz einnehmen, es sei denn, er ist dafür qualifiziert. In diesem Fall darf er sich selbst anderen vorziehen. Die Menschen orientieren sich nämlich an ihren ‚Imamen. Deshalb ist es erst recht wichtig, dass diese rechtschaffen und gottesfürchtig sind.</p>



<p>Der Gesandte Allahs (Frieden und Segen auf ihm) bestimmte, dass derjenige vorbeten soll, der den Qur’an am richtigsten lesen kann bzw. am meisten davon auswendig kennt, er sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p></p>



<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنْ أَبِي مَسْعُودٍ الْبَدْرِي قَالَ قَالَ رَسُولُ اللهِ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ يَؤُمُ الْقَوْمَ أَقْرَؤُهُمْ لِكِتَابِ اللهِ وَأَقْدَمُهُمْ قِرَاءَةً فَإِنْ كَانُوا فِي القِرَاءَةِ سَوَاء فَلْيَؤُمَّهُمْ أَقْدَمُهُمْ هِجْرَةً فَإِنْ كَانُوا فِي الهِجْرَةِ سَوَاءً فَلْيَؤُمَّهُمْ أَكْبَرُهُمْ سِنًّا وَلَا يُؤمُ الرَّجُلُ فِي بَيْتِهِ وَلَا فِي سُلطَانِهِ وَلَا يُجْلِسُ عَلَى تَكْرِمَتِهِ إِلَّا بِإِذْنِهِ</strong><br><br><strong>‚Abu Mas’ud al-Badriyy berichtet, dass der Gesandte Allahs sagte: „Derjenige soll den Leuten vorbeten, der das Buch Allāhs am richtigsten und schon am längsten lesen kann. Wenn sie gleich gut lesen können, dann (soll derjenige vorbeten), der schon länger die Higrah vollzogen hat. Wenn sie die Higrah schon gleich lang (hinter sich haben), so soll der Ältere (vorbeten). Und Higrans darf einen anderen in dessen Haus oder (Macht) Bereich im Gebet leiten. Und man darf niemanden (im Hause einer Person) auf jemandes Schlafplatz sitzen lassen, außer mit dessen Erlaubnis.</strong>‘</p>
</blockquote>



<h4 class="wp-block-heading"><strong><br>Wer sich in der Sunnah am besten auskennt</strong></h4>



<p>Der weitere Verlauf des Hadith von ‚Abu Mas’ud lautet in einer Version:</p>



<p><strong>فَإِن كَانُوا في القراءة سَوَاءً فَأَعْلَمُهُمْ بِالسُّنَّةِ</strong><br><strong>„Wenn sie gleich viel auswendig kennen, dann derjenige, der sich in der Sunnah am besten auskennt. „</strong></p>



<p>Aus dieser Version des Hadith geht eindeutig hervor, dass das Wissen um die Sunnah zweitrangig ist. Außerdem bedeutet die bevorzugte Ansicht nicht, dass jemand vorbeten soll, auch wenn er sich in den Regelungen über die Sahw-Niederwerfungen nicht auskennt. Ein Mindestmaß an Wissen muss natürlich vorhanden sein.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><br><strong>Das Alter</strong></h4>



<p>An dritter Stelle schaut man auf das Alter: Sollten zwei gleich viel vom Qur’an und der Sunnah auswendig kennen, hat der Ältere Vorrang.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><br><strong>Wer zuerst auswanderte und im Allgemeinen gottesfürchtiger ist</strong></h4>



<p>An vierter Stelle kommt derjenige, der vor dem anderen ausgewandert ist, und danach derjenige, der den ‚Islām vor dem anderen angenommen hat. Hiernach ist derjenige vorzuziehen, der offenkundig am gottesfürchtigsten ist, denn ein ‚Imām ist ein Vorbild für andere.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><br><strong>Abstammung (arab. Nasab)</strong></h4>



<p>Die Abstammung spielt prinzipiell keine Rolle, man darf aber im Zweifelsfalle jemanden aufgrund seiner Herkunft bevorzugen, gerade wenn er von der Familie des Propheten abstammt.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><br><strong>Losen</strong></h4>



<p>Sollten alle Kriterien, nach denen der ‚Imam auszuwählen ist, bei zwei Personen gleichermaßen vorhanden sein, wird ausgelost.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><br><strong>Der Hausherr hat Vorrang</strong></h4>



<p>Außerdem gilt, dass der Herr eines Hauses das Vorrecht hat und ihm niemand zuvorkommen darf, es sei denn, er erlaubt es. Bedingung hierfür ist natürlich, dass auch er ein Mindestmaß an Wissen besitzt. Eine Ausnahme bildet der Führer der Muslime: Dieser hat auch vor dem Hausherrn Vorrang. Im Übrigen soll der Hausherr von sich aus jemand anderem den Vorzug geben, wenn dieser andere für die Position des ‚Imam geeigneter ist. Für den ‚Imam der Moschee und den Führer der Muslime gilt: Sie haben grundsätzlich Vorrang.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Die Frau als Imam</h3>



<p>Die Frau darf nicht vor Männern vorbeten, jedoch vor Frauen.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Wenn der ‚Imam seinen Wudu‘ während des Gebets verliert</h3>



<p>Wenn der Imam inmitten des Gebetes offenkundig unrein wird, wobei dies nicht auf eine Krankheit wie Inkontinenz zurückzuführen ist, darf man nicht hinter ihm weiterbeten. Betet man noch einen Rukn hinter ihm weiter, ist das Gebet ungültig. Wenn es möglich ist, dass jemand aus der ersten Reihe das Gebet weiterführt, soll er dies tun, ansonsten betet jeder für sich alleine zu Ende.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Wenn dem ‚Imam erst nach dem Gebet klar wird, dass er keinen Wudu‘ hatte</h3>



<p>Leitet der Imam ein Gemeinschaftsgebet und bemerkt erst danach, dass er gar keinen Wudu‘ hatte, so ist das Gebet der Ma’mum trotzdem gültig und er muss es ihnen nicht mitteilen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Der ‚Imam hatte Nağasah an sich</h3>



<p>Dasselbe gilt auch für den Fall, dass der Imam Nağasah an sich hatte: Erfährt dies der Ma’mum erst im Nachhinein, bleibt sein Gebet gültig. Auch das Gebet des Imam Ist gültig, wenn er erst danach davon erfährt.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Leute, die nicht vorbeten dürfen oder sollen</h3>



<p>Die Fatihah nicht richtig lesen zu können bedeutet z. B. dass man Vokale vertauscht, Buchstaben auslässt, zwei Buchstaben verschmelzt, die man nicht verschmelzen dürfte, oder Fehler macht, durch welche die Bedeutung verändert wird. So jemand darf das Gebet nicht vorbeten, und hätte er seine Fatihah verbessern können, tat dieses aber nicht, sind alle seine Gebet ungültig. Hier soll nachdrücklich daraufhin gewiesen werden, dass die Fatihah unbedingt priorisiert werden muss, bevor man sich anderen Dingen widmet.</p>



<p>Das Gebet hinter jemandem, der leichte Fehler macht in der Rezitation, ohne dabei die Bedeutung zu verändern, ist unerwünscht, ebenso hinter jemandem der stottert, wer bestimmte Laute prinzipiell nicht korrekt aussprechen kann und auch soll ein fremder Mann nicht eine oder mehrere ihm fremde Frauen im Gebet leiten, ohne das ein weiterer Mann anwesend ist.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Ein Gebet nachholen hinter jemandem, der sein Gebet zur richtigen Zeit verrichtet und umgekehrt</h3>



<p>Zwei Personen dürfen zusammen beten, wenn sie beide dasselbe Pflichtgebet verrichten, auch wenn einer sein Gebet nachholt und der andere rechtzeitig betet. Es spielt keine Rolle, wer von beiden Imam ist. Dasselbe gilt, wenn es zwei unterschiedliche Gebete sind, sie aber aus derselben Anzahl an Rak’ah bestehen.<br>Ein Pflichtgebet hinter jemandem, der ein freiwilliges Gebet verrichtet und umgekehrt.</p>



<p>Man darf auch ein Pflichtgebet hinter jemanden beten, der ein freiwilliges Gebet verrichtet, solange beide Gebete gleich aussehen, auch wenn der Vorbeter beispielweise schon nach zwei Rakat das Gebet beendet und man noch zwei Rakat beten muss, um zum Beispiel sein Zuhr-Gebet zu verrichten. Dasselbe gilt auch für den umgekehrten Fall, dass also jemand ein Fard-Gebet verrichtet und ein Ma’mum freiwillig betet. Auch wenn der Imam das Tarawih-Gebet verrichtet, ist es erlaubt, hinter ihm das ‚Iša‘-Gebet nachzuholen, denn man kann ja nach dem Taslim des Imam noch zwei Rak’ah nachholen. Ungültig ist es also nur, vor dem Imam sein Gebet zu beenden.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie man sich im Gemeinschaftsgebet aufstellt</strong></h3>



<h3 class="wp-block-heading">Zu zweit beten</h3>



<p>Beten nur zwei zusammen, stellen sie sich nebeneinander, der Imam steht bei Möglichkeit jedoch ein kleines Stück vor der anderen Person.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Zu dritt beten</h3>



<p>Bei drei Gläubigen betet der Imam vorne und die anderen beiden stellen sich nebeneinander hinter den ‚Imam.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Frauen in Gemeinschaft mit Männern</h3>



<p>Wenn Frauen mit Männern zusammen beten, bilden sie hinter der letzten Reihe der Männer eine oder mehrere Reihen, je nach Bedarf. Wenn eine einzelne Frau mit einem einzigen Mann betet, der gleichzeitig Imam ist, stellt sie sich direkt hinter ihn.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Frauen unter sich</h3>



<p>Frauen dürfen untereinander in der Gemeinschaft beten, denn der Gesandte Allahs (Frieden und Segen auf ihm) erlaubte ‚Umm Waraqah al-‚Ansariyyah, ihre Hausbewohner im Gebet zu leiten. Außerdem wurde dies auch über ‚A’išah ‚Umm und Salamah überliefert. Wenn es nur zwei Frauen sind, stellen sie sich so hin wie zwei Männer. Beten mehr als drei Frauen zusammen, stellt sich diejenige, die als Imam vorbetet, in der Mitte der vordersten Reihe auf und nicht wie ein Mann vor die erste Reihe.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Eine Lücke in einer Reihe füllen</h3>



<p>Sieht man in einer Reihe eine Lücke, in der man stehen könnte, muss man diese füllen. Ist die Lücke zu klein für eine weitere Person, haben sie die Betenden in Richtung Mitte zu schließen. Wenn sich also die Lücke links vom Imam befindet, rücken alle bis zur Mitte nach rechts auf. Und wenn sich die Lücke rechts vom Imam befindet, rücken alle bis zur Mitte nach links auf. Wenn nun eine Lücke entsteht, die groß genug ist für eine Person, sündigt jeder in der Reihe dahinter, der diese Lücke füllen könnte und es nicht tut, ansonsten lastet auf niemandem die Sünde.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Wo man mit einem Imam beten darf</h3>



<p>Befindet man sich innerhalb der Moschee, in der der Imam vorbetet, reicht es aus, wenn man den Takbir des Imam hört, auch wenn man den Vorbeter nicht selbst sehen kann, denn auch ein Blinder kann ihn nicht sehen. Es genügt auch, wenn man die Ma’mum sehen kann, die den Imam entweder direkt oder wiederum über andere Ma’mum sehen können, auch wenn man in diesem Fall den Takbir nicht hört.</p>



<p>Befindet man sich außerhalb der Moschee, darf man gemäß den allermeisten Gelehrten nur mitbeten, wenn man Gebetsreihen sehen kann, die den ‚Imam selbst oder wiederum über andere sehen können. Die Gebetsreihen müssen also miteinander verknüpft sein.</p>



<p>Hält man sich hingegen an einem Ort auf, zwischen dem und der Moschee eine Straße ist, darf man nicht mit dem Imam beten, weil man örtlich gesehen getrennt ist. Dasselbe gilt übrigens heutzutage für Leute, die zu Hause sind und einem Imam über Radio, Fernsehen oder Internet folgen möchten. Dies ist nicht erlaubt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Die Gebetsreihe gerade ausrichten</h3>



<p>Die Reihen gerade auszurichten gehört zur Sunnah des Propheten. Der Imam sagt vor dem Gemeinschaftsgebet „Istawu!“ (Reiht euch). Wenn er sieht, dass die Reihe bereits grade ist, muss er dies nicht sagen.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Die beste Position hinter dem ‚Imam</h3>



<p>In der ersten Reihe zu beten ist in jedem Fall besser als in der den Reihen dahinter.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Regelungen über diejenigen, die zu spät zum Gemeinschaftsgebet kommen</strong></h3>



<p>Erscheint man zu spät zum Gemeinschaftsgebet, kann es passieren, dass man einen Teil des Gebetes verpasst und diesen, nachdem der Imam sein Gebet beendet hat, nachholen muss. Wann dies der Fall ist, wie man nachholt und andere im Zusammenhang mit der Verspätung stehende Punkte werden nun im Folgenden erläutert.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Spricht man den Takbir ein- oder zweimal, wenn man zu spät kommt und der ‚Imam bereits im Ruku‘ ist?</h3>



<p>Der Tahrim-Takbir genügt, weil man sich dadurch ja in die Position begeben will, in der sich der Imam befindet. Den Tahrim-Takbir spricht man nur im Stehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Wie zählt man, wenn man eine Rak’ah verpasst hat?</h3>



<p>Hat man eine Rak’ah hinter dem ‚Imam verpasst, muss man diese nach dem Taslim des Imam nachholen, noch bevor man selbst den Taslim spricht. Man folgt dem Imam und spricht das gleiche wie er. Wenn jemand beispielsweise eine Rak’ah des Magrib-Gebetes verpasst hat, wird er mit dem Imam in dessen zweiter Rakah auch sitzen bleiben und den Tašahhud sprechen, obwohl es für ihn eigentlich erst die erste Rak’ah war. Dementsprechend liest man, wenn man das Zuhr- oder Asr-Gebet erst ab der dritten Rak’ah erwischt, in allen vier Rak’ah nur die Fatihah. Wenn man beispielweise eine Rak’ah verpasst hat und nach dem Taslim des Imams noch eine zu beten hat, muss man sie so beten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Den Imam im Tašahhud erreichen</h3>



<p>Kommt man zum Gebet, während der Imam mitten im letzten Tašahhud ist, und hat nicht genug Zeit, diesen selbst aufzusagen, bricht man, wenn der Imam den Taslim spricht, seinen Tašahhud ab und steht zur nächsten Rak’ah auf. Ist man jedoch z. B. schon mitten in der Sahadah, spricht man den Tašahhud nach manchen Gelehrten zu Ende.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Wenn man in der Moschee ankommt, wenn das Gemeinschaftsgebet bereits beendet ist</h3>



<p>In diesem Fall betet man trotzdem in der Moschee, denn es kann durchaus sein, dass es andere Gläubige gibt, die ihr Gebet auch noch nicht verrichtet haben. Oder ein Glaubensbruder könnte freiwillig mitbeten.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Knoblauch und Zwiebeln</strong></h3>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنْ جَابِرِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ قَالَ قَالَ النَّبِيُّ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ مَنْ أكل ثُومًا أَوْ بَصَلًا فليَعْتَزِلْنَا أَوْ لِيَعْتَزِلْ مَسْجِدَنَا وَلْيَقْعُدْ فِي بَيْتِهِ</strong><br><br><strong>Ğabir Ibn ‚Abdillah berichtet, dass der Prophet (Frieden und Segen auf ihm) sagte: Wer Knoblauch oder Zwiebel gegessen hat, soll sich von uns oder unserer Moschee entfernen und in seinem Haus bleiben.“</strong></p>
</blockquote>



<p>Wenn der Knoblauch oder die Zwiebel gut gekocht ist, so dass der unangenehme Geruch verschwindet, oder wenn man nach dem Verzehr etwas einnimmt, das ihn neutralisiert, darf man die Moschee betreten. Das gilt für ähnliche Nahrungen, wie z. B. Lauch und Rettich, dasselbe (auch für andere Quellen von schlechten Gerüchen, wie zum Beispiel Schweiß etc.).</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Nach der ‘Iqamah ein Nafilah-Gebet verrichten</strong></h3>



<p>Der Gesandte Allahs (Frieden und Segen auf ihm) verbot ausdrücklich, nach der ‚Iqamah ein freiwilliges Gebet zu beginnen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ عَنْ النَّبِيِّ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ إِذا أَقِيمَتْ الصَّلَاةُ فَلَا صَلَاةَ إِلَّا الْمَكْتُوبَةُ</strong><br><br><strong>Abu Hurayrah berichtet, dass der Prophet (Frieden und Segen auf ihm) sagte: ,,Wenn die Iqamah des Salah ausgerufen wird, darf man kein Salah verrichten außer das vorgeschriebene</strong>.“</p>
</blockquote>



<p>Ist man schon fast mit dem Gebet fertig, wenn die Iqamah angefangen wird auszurufen, bringt man es zu Ende. Befürchtet man die erste Rakah zu verpassen, bricht man das freiwillige Gebet durch den Taslim ab. Ein Nāfilah-Gebet während oder nach der Iqamah zu beginnen ist verboten.</p><p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/das-gemeinschaftsgebet/">Das Gemeinschaftsgebet</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Die Niederwerfungen der Vergesslichkeit (Sujud As-Sahw)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 17:26:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es handelt sich hierbei um zwei Niederwerfungen (Sağdah), die man am Ende des Ṣalah, vor oder nach...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es handelt sich hierbei um zwei Niederwerfungen (Sağdah), die man am Ende des Ṣalah, vor oder nach dem Salam (Taslim), verrichtet, weil man (wahrscheinlich) einen Fehler gemacht hat. Die Regeln über die Sahw-Niederwerfungen gelten sowohl für die Pflichtgebete und die freiwilligen Gebete, jedoch nicht für Totengebete, weil darin keine Niederwerfungen existieren.</p>



<p><strong>Weshalb Vollzieht Man Die Sahw-Niederwerfungen?</strong></p>



<p>Es gibt drei Situationen, in denen man die Sahw-Niederwerfungen verrichtet:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Bei Hinzufügungen</li>



<li>Auslassungen</li>



<li>Unsicherheit (Zweifel)</li>
</ol>



<p>Lässt man eine Handlung absichtlich aus, macht man dafür keine Sahw-Niederwerfungen, denn wenn es eine Wağib- oder Rukn- Handlung war, ist dadurch das Salah ungültig.</p>



<p></p>



<p><strong>Urteil</strong></p>



<p>Sowohl bei Auslassungen wie auch bei Hinzufügungen sind die Sahw-Niederwerfungen Wağib.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنْ أَبِي سَعِيدٍ الْخُدْرِيِّ قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ إِذَا شَكٌّ أَحَدُكُمْ فِي صَلَاتِهِ فَلْيُلْقِ الشَّكّ وَلْيَبْنِ عَلَى الْيَقِينِ فَإِذَا اسْتَيْقَنَ التَمَامَ سَجَدَ سَجْدَتَيْنِ فَإِنْ كَانَتْ صَلَاتُهُ تَامَّةً كَانَتْ الرَّكْعَةُ نَافِلَةً وَالسَّجْدَتَانِ وَإِنْ كَانَتْ نَاقِصَةً كَانَتْ الرُّكْعَةُ تَمَامًا لِصَلَاتِهِ وَكَانَتْ السَّجْدَتَانِ مُرْغِمَتَيْ الشَّيْطَان</strong><br><br><strong>Abu Sa’id al-Hudriyy berichtet, dass der Gesandte Allahs sagte: „Wenn jemand von euch im Gebet Zweifel bekommt, soll er sie nicht beachten, sondern auf Gewissheit aufbauen. Wenn man nun auf Gewissheit aufbaut (und noch eine Rak’ah hinzufügt), verrichtet man (im Anschluss) zwei Niederwerfungen. Wenn das Gebet dann (eigentlich schon) vollständig war, waren die Rak’ah und die beiden Niederwerfungen freiwillig. Wenn das Gebet aber unvollständig war, so war die eine Rak’ah zur Vervollständigung und die beiden Niederwerfungen waren für den Satan eine Erniedrigung.“</strong></p>
</blockquote>



<p>Außerdem sind die Sahw-Niederwerfungen eine Barmherzigkeit Allahs. Man stelle sich vor, man müsste bei jedem Fehler das Gebet wiederholen.&nbsp;</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong>ART UND WEISE</strong></p>



<p>Erinnert man sich z. B. nach dem Salah daran, eine Wağib-Handlung ausgelassen zu haben, wendet man sich in Richtung Qiblah und verrichtet die Sahw-Niederwerfungen. Man spricht den Takbir, wirft sich nieder, spricht im Suğūd, was man sonst auch immer sagt. Dann spricht man, während man sich zum Sitzen aufrichtet, den Takbir, beim Sitzen sagt man nichts, da diesbezüglich nichts überliefert wurde. Dann spricht man den Takbir und wirft sich ein zweites Mal nieder, wie beim ersten Mal, dann spricht man den Takbir erneut und setzt sich hin und spricht daraufhin den Taslim nach links und rechts.&nbsp;</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong>BIS WANN MAN SIE NOCH VERRICHTET</strong></p>



<p>Man verrichtet die Sahw-Niederwerfungen, solange man noch in der Moschee ist. Denn als der Prophet im Hadith von Abu Hurayrah aufstand und wieder zum Gebetsplatz zurückkehrte, befand er sich noch innerhalb der Moschee, also innerhalb des Raumes, in dem er betete.</p>



<p>Sollte man sich allerdings erst erinnern, wenn man die Moschee bzw. den Gebetsplatz verlassen hat, entfallen diese beiden Sahw- Niederwerfungen und das Gebet bleibt gültig. Sollte man inzwischen ein freiwilliges Ṣalah begonnen haben, unterbricht man dieses und vollzieht zuerst Niederwerfungen, da diese mit dem Pflicht-Salah zusammenhängen und dieses gesetzlich gesehen noch nicht ordnungsgemäß beendet wurde.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong>TAŠAHHUD NACH DEN SAHW-NIEDERWERFUNGEN</strong></p>



<p>Die Mehrheit der Gelehrten ist der Ansicht, dass man den Tašahhud, wenn die Sahw-Niederwerfungen nach dem Taslim stattfinden, auch nicht spricht.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong>UNTERSCHIEDE ZWISCHEN IMAM, MA’MUM UND MUNFARID</strong></p>



<p>(Imam betet im Gemeinschaftsgebet vor. Ma’mun betet im Gemeinschaftsgebet hinter dem Imam. Der Munfarid betet das Gebet alleine)</p>



<p>Grundsätzlich gilt für alle dasselbe. Eine Ausnahme bildet nur der Ma’mum, der hinter dem Imam versehentlich eine Wağib-Handlung weggelassen oder einen Rukn zu viel gemacht hat. In diesem Fall entfallen die Sahw-Niederwerfungen für den Ma’mum, denn ‚Abu Hurayrah berichtet, dass der Gesandte Allahs sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>الْإِمَامُ ضَامِنٌ</strong><br><br><strong>„Der Imam ist ein Garant.“</strong></p>
</blockquote>



<p>Sollte der Ma’mum allerdings eine Rak’ah vom Gemeinschaftsgebet verpasst haben und während des Nachholens etwas tun, aufgrund dessen er die Sahw-Niederwerfungen verrichten muss, dann muss er dies tun, weil er beim Nachholen gewissermaßen Munfarid wurde.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong>HINZUFÜGUNGEN&nbsp;</strong></p>



<p>Wenn man im Salah versehentlich einen Rukn oder sogar eine ganze Rak’ah zu viel gemacht hat und dies erst hinterher bemerkt, vollzieht man die Sahw-Niederwerfungen nach dem Salam.</p>



<p>Wer jedoch zu einer zusätzlichen Rak’ah aufsteht, zum Beispiel zu einer dritten Rak’ah im Fajr-Gebet, und dies während dieser dritten Rak’ah bemerkt, muss sich sofort zum Tašahhud hinsetzen und die Sahw-Niederwerfungen nach dem Salam machen. Wenn man sich zum Tašahhud hinsetzt, spricht man auch keinen Takbir, denn diesen hat man ja schon gesagt, als man zur dritten Rak’ah aufstand.</p>



<p><br><strong>Die Situation der Ma‘mum, wenn der Imam eine Rak‘ah zu viel betet</strong></p>



<p>Wenn der Imam beispielsweise im Asr-Gebet zu einer fünften Rak’ah aufsteht, kann man die Ma’mum in drei Kategorien aufteilen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li></li>



<li>Diejenigen, deren Gebet vollständig ist und die wissen, dass der Imam eine überflüssige Rak’ah verrichtet.Diese Ma’mum weisen den Imam darauf hin, bleiben im Tašahhud sitzen, und falls der Imam nicht reagiert, sprechen sie so lange Du’a, bis der Imam seine zusätzliche Rak’ah beendet. Danach beendet auch dieser Teil der Ma’mum ihr Gebet. Wer in diesem Fall mit dem Imam aufsteht, wissend, dass diese Rak’ah zu viel ist, dessen Salah ist ungültig. Eine Ausnahme ist, wenn der Imam gelehrt ist und den Ma’mum in einem Salah, indem leise gelesen wird, ein Zeichen gibt, aufzustehen. Denn in diesem Fall kann es sein, dass der Imam eine Rak’ah nachholt, weil er zuvor in einer Rak’ah die Fatihah nicht gelesen hat. In diesem Fall müssen die Ma’mum mit ihm aufstehen.</li>
</ol>



<ol class="wp-block-list">
<li>Diejenigen, die nicht bemerken, dass der Imam eine zusätzliche Rak’ah verrichtet. Sie beten mit dem Imam mit, bis ihnen die Situation klar wird. Fällt einem von ihnen später auf, dass es eine Rak’ah zu viel war, ist sein Gebet trotzdem gültig, denn es war ihm ja genauso wenig bewusst wie dem Imam.</li>



<li>Diejenigen, die noch mindestens eine Rak’ah nachholen müssen, weil ihr Gebet nicht vollständig ist. Diese beten mit dem Imam weiter, denn ihrerseits müssen sie noch beten und seitens des Imam ist es eine gültige Rak’ah.</li>
</ol>



<p></p>



<p><strong>Wenn Der Imam Den Hinweis Nicht Versteht</strong></p>



<p>Will man den Imam darauf hinweisen, dass er beispielsweise die Fatihah ausgelassen hat, und er dies trotz des Tasbih nicht bemerkt, darf man ihn direkt ansprechen und zu ihm sagen: „Die Fatihah!“ Dies leiteten die Gelehrten aus dem Ḥadith von dem ,,Mann mit den zwei langen Händen“ ab. Man darf also mit möglichst wenigen Worten auf einen Fehler hinweisen, indem man z. B. sagt: „Eine Rak’ah fehlt noch!“&nbsp; ,,Du hast eine Sağdah ausgelassen“ usw.</p>



<p>Im Falle der Fatihah ist es allerdings besser, ihn zunächst durch den Anfang der Surah darauf hinzuweisen, statt Wörter auszusprechen, die nicht Teil des Gebetes sind. Ansonsten darf man ihn direkt ansprechen, weil man einen guten Grund hat, und weil Handlungen und Taten zugunsten des Ṣalah erlaubt sind.&nbsp;</p>



<p></p>



<p><strong>Muss Der Imam Sich An Den Tasbih Der Ma’mum Halten?&nbsp;</strong></p>



<p>Der Imam hat nach seiner Überzeugung zu handeln: Wenn ihn also jemand darauf aufmerksam macht, dass er sich z. B. noch nicht zum letzten Tašahhud hätte hinsetzen sollen, er aber überzeugt ist, dass es bereits die letzte Rak’ah war, soll er entsprechend seiner Überzeugung handeln, sei denn, mindestens zwei es vertrauenswürdige Personen weisen ihn auf seinen Fehler hin, in diesem Fall muss er nach deren Aussage handeln. Außerdem ist die eigene Aussage gleichwertig mit derjenigen eines anderen, solange beide von ihrer Version überzeugt sind. Ignoriert der Imam die Aussage der beiden Vertrauenswürdigen, ist sowohl sein Salah als auch – nach manchen Gelehrten- dasjenige der Ma’mum ungültig. <br></p>



<p><strong>Sich Im Gebet Vom Imam Abspalten</strong></p>



<p>Erhebt sich ein Imam zu einer fünften Rak’ah, und man ist sich sicher, dass es eine zusätzliche Rak’ah ist, darf man nicht mit ihm aufstehen, sondern muss sitzen bleiben und wartet darauf, dass der Imam das Gebet beendet und beendet es mit ihm. Man brauch keine Sahw-Niederwerfungen zu vollziehen, es sei denn der Imam selbst vollzieht sie.<br></p>



<p><strong>Wenn Der Ma’mum Etwas Nachzuholen Und Der Imam Nach Dem Taslim Sahw-Niederwerfungen Zu Vollziehen Hat</strong></p>



<p>Der Ma’mum soll erst die beiden Sahw- Niederwerfungen mit dem Imam vollziehen, ohne aber den Taslim mit dem Imam zu sprechen. Erst danach soll er die fehlenden Rak’ah nachholen.</p>



<p><br><strong>Wenn Man Sich Aus Versehen In Eine Andere Position Begibt Als Der Imam</strong></p>



<p>Manchmal passiert es, dass der Imam eine Ayah liest, aufgrund der er sich niederwirft, doch manche Ma’mum denken, er sei zum Ruku‘ übergegangen. Oder umgekehrt: Der Imam geht bei einer solchen Ayah tatsächlich in die Verbeugung und die Ma’mum denken, er sei in den Suğud aufgrund der Ayah gegangen. Hier sei zunächst darauf hingewiesen, dass es zum richtigen Verständnis (Fiqh) des Imam gehört, dass er nicht Ursache für Fehler seitens der Ma’mum wird, indem er unerwartete Dinge tut. Sollte der Imam sich an einer Stelle, wo ein Suğud angebracht ist, nicht niederwerfen wollen, wie z. B. am Ende der Surah al-Alaq, dann sollte er auch nicht ausgerechnet an dieser Stelle stehenbleiben und den Takbir sprechen. Vielmehr sollte er ein paar Ayāt aus einer anderen Surah weiterlesen, so dass niemand sich versehentlich niederwirft.</p>



<p>Wenn man sich als Ma’mum niederwirft, obwohl der Imam im Ruku ist, gibt es mehrere Möglichkeiten:</p>



<p>Wenn man es rechtzeitig bemerkt, begibt man sich sofort in die Position des Imam. Bemerkt man seinen Fehler erst, wenn der Imam den Tasmi sagt, begibt man sich sofort in den Ruku‘ und holt den Imam ein, so bleibt das Gebet auch gültig, weil die Verspätung entschuldigt ist.</p>



<p>Sollte der Ma’mum jedoch den Ruku‘ auslassen und sich direkt hinstellen, muss er nach Beendigung des Salah eine Rak’ah nachholen. Beendet man das Gebet mit dem Imam, hat aber zwischenzeitlich den Ort verlassen, an dem man das Gebet verrichtete, muss man sein Salah komplett wiederholen.</p>



<p>In diesen Fällen vollzieht man keine Sahw-Niederwerfungen.<br></p>



<p><strong>ZUSÄTZLICHE HANDLUNGEN, DIE NICHT ZUM SALAH GEHÖREN</strong></p>



<p>Hier geht es nun um Handlungen, die von vorneherein nicht zum Gebet gehören, wie das Ansprechen einer Person oder das Geben und Nehmen von Gegenständen und andere zusätzliche Bewegungen.  Zusammengefasst ist das Gebet ungültig, wenn man so viele Bewegungen macht, dass ein Beobachter nicht erkennen würde, dass man betet. Für wenige Bewegungen braucht man keine Sahw-Niederwerfungen zu vollziehen.<br></p>



<p><strong>DEN TASLIM SPRECHEN, BEVOR DAS GEBET ZU ENDE IST</strong></p>



<p>Ein Gebet, dass aus Versehen vorzeitig beendet wurde, bleibt gültig, muss aber zu Ende geführt werden. Dies ist möglich, solange man sich kurz danach erinnert. <br></p>



<p><strong>EINEN FEHLER ERST LANGE NACH DEM TASLIM ERFAHREN</strong></p>



<p>Wenn dies in einer Moschee geschieht, darf man die Rak’ah, auch wenn viel Zeit verstrichen ist, nachholen, solange man sich noch in der Moschee befindet. Man darf die versäumte Rak’ah einfach nachholen, auch wenn man seinen ursprünglichen Gebetsplatz verlassen hat, denn auch der Gesandte Allahs (Frieden und Segen auf ihm) war bereits von seinem Platz aufgestanden. Ebenfalls ist es nach manchen Gelehrten unerheblich, ob man nach dem frühzeitigen Taslim gesprochen hat oder nicht, denn der Gesandte Allahs hat sich bei den Leuten vergewissert und man ist diesem Fall wie jemand, der spricht und vergessen hat, das er am Beten ist.</p>



<p>Sagt man also nach dem frühzeitigen Taslim etwas, was mit dem Gebet zu tun hat, wie z. B. ,,Habe ich eine Rak’ah zu wenig verrichtet?“, bleibt das Gebet auf jeden Fall gültig. Dasselbe gilt auch für denjenigen, der dem Imam antwortet. Man darf seine versäumten Rak’ah nachholen, auch wenn man zwischenzeitlich schon ein Sunnah-Gebet verrichtet hat, wie es auch beim Tawaf möglich ist, dass man zuerst zwei Runden dreht, dann ein Fard-Salah verrichtet und dann seinen Tawaf fortsetzt.&nbsp;</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong>AUSLASSUNGEN</strong></p>



<p>Wir unterscheiden hierbei zwischen Wağib- und Rukn-Handlungen.&nbsp;</p>



<p><strong>Eine Säule Bzw. Rukn-Handlung&nbsp; Auslassen</strong></p>



<p>Wenn man einen Rukn weglässt, handelt es sich entweder um den Tahrim-Takbir oder um einen anderen Rukn. Lässt man versehentlich den Tahrim-Takbir aus, hat das Salah, gar nicht erst begonnen.</p>



<p>Bei anderen ausgelassenen Rukn-Handlungen kehrt man zurück, solange man noch nicht mit der darauffolgenden Rak’ah begonnen hat. Wenn man bereits mit der darauffolgenden Rak’ah begonnen hat, kann man die ausgelassene Rukn-Handlung nicht mehr nachholen, sondern die darauffolgende Rak’ah ersetzt diejenige, in der die Rukn-Handlung ausgelassen worden ist. Am Ende vollzieht man die Sahw-Niederwerfungen nach dem Salam.</p>



<p>Wenn man sich erst erinnert, einen Rukn ausgelassen zu haben, wenn das Gebet beendet ist, muss man zusätzlich eine ganze Rak’ah verrichten. Wer stattdessen das gesamte Gebet wiederholt, handelt der Sunnah des Gesandten Allahs (Frieden und Segen auf ihm) zuwider.<br></p>



<p><strong>Eine Wağib-Handlung Auslassen</strong></p>



<p>Wenn man im Salah versehentlich eine Wağib-Handlung ausgelassen hat, kehrt man, wenn man schon bei einem neuen Rukn angekommen ist, nicht zu der entsprechenden Stelle zurück, sondern man muss diese Auslassung vor dem Taslim durch zwei Sahw-Niederwerfungen ausgleichen, oder nach dem Taslim, wenn man sich des Fehlers erst danach bewusst wird.</p>



<p>Beispiel: Der Betende lässt den ersten Tašahhud eines Gebetes, das aus drei oder vier Rak’ah besteht, weg und steht versehentlich nach der zweiten Niederwerfung der zweiten Rak’ah auf. Sobald er aufgestanden ist und begonnen hat, die Fatihah zu lesen, ist es ihm verboten, sich wieder hinzusetzen, um den ausgelassenen Tašahhud nachzuholen.<br></p>



<p><strong>Sahw-Niederwerfungen Aufgrund Ausgelassener Sunnah-Handlungen&nbsp;</strong></p>



<p>Wenn man eine Sunnah-Handlung ausgelassen hat, muss man keine Niederwerfungen vollziehen. Tut man es dennoch, bleibt das Gebet gültig.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong>UNSICHERHEIT</strong></p>



<p><strong>Rukn-Handlungen</strong></p>



<p>Manchmal ist man sich nicht sicher, ob man eine Rukn-Handlung bzw. eine Rak’ah bereits vollzogen hat oder nicht. Hier sind zwei Fälle voneinander zu unterscheiden</p>



<ol class="wp-block-list">
<li></li>



<li>Der erste Fall: Man ist sich z. B. nicht sicher, ob man bereits drei Rak’ah verrichtet hat oder erst zwei. In diesem Fall, wenn die Chancen 50 zu 50 stehen, baut man Gewissheit auf: Dass man zwei verrichtet hat, ist gewiss. Unsicher ist, ob man bereits eine dritte vollzog. In diesem Fall geht man davon aus, dass es zwei sind und vollzieht vor dem Salām zwei Niederwerfungen.</li>
</ol>



<ol class="wp-block-list">
<li>Der zweite Fall von Unsicherheit ist, wenn eine der beiden Wahrscheinlichkeiten überwiegt. Hierzu der Hadith von Ibn Mas’ud , in dem der Gesandte Allahs (Frieden und Segen auf ihm) sagte:</li>
</ol>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>وَإِذَا شَكّ أَحَدُكُمْ فِي صَلَاتِهِ فَلْيَتَحَرَّ الصَّوَابَ فَلْيُتِمَّ عَلَيْهِ ثُمَّ لِيُسَلِّمْ ثُمَّ يَسْجُدُ سَجْدَتَيْنِ  </strong><br><br><strong>„Wenn man sich nicht sicher ist, versucht man, das Richtige herauszufinden und baut darauf auf. Hiernach spricht man den Taslim und wirft sich danach zweimal nieder.“</strong></p>
</blockquote>



<p>Gemäß dieser Überlieferung überlegt man bei Unsicherheit, z. B. darüber, ob man z. B. drei oder vier Rak’ah verrichtet hat, zuerst, was wahrscheinlicher ist. Kommt man zu einem Entschluss, baut man darauf auf und vollzieht die Sahw-Niederwerfungen nach dem Salām, weil man so eher davon überzeugt ist, alles richtig gemacht zu haben.</p>



<p>Dieses Vorgehen ist richtiger, als prinzipiell auf Gewissheit aufzubauen. <br></p>



<p><strong>Wağib-Handlungen</strong></p>



<p>Wağib-Handlungen, bei denen man sich nicht sicher ist, ob man sie ausgeführt hat oder nicht, holt man wenn möglich nach. Hat man den Moment verpasst, weil man beispielsweise, bezogen auf den eben erwähnten Fall, schon in den Suğud übergegangen ist, vollzieht man stattdessen am Ende des Gebetes die Sahw- Niederwerfungen vor dem Salam.<br></p>



<p><strong>Hinzufügungen</strong></p>



<p>Ist man sich nicht sicher, ob man nicht vielleicht doch etwas zu viel an Rukn- oder Wağib-Handlungen gemacht hat, braucht man keine Sahw-Niederwerfungen zu vollziehen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong>SAHW-NIEDERWERFUNGEN HINSICHTLICH DES MA’MUM</strong></p>



<p>Falls ein Betender etwas getan oder ausgelassen hat, aufgrund dessen er eigentlich Sahw-Niederwerfungen zu vollziehen hat, entfällt diese Pflicht, wenn ihm dies als Ma’mum, also hinter einem ‚Imam, geschah, denn:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ الْإِمَامُ ضَامِنٌ وَالْمُؤَذِّنُ مُؤْتَمَنّ اللهُمَّ أَرْشِد الْأَئِمَّةِ وَاغْفِرْ لِلْمُؤْذُنِينَ</strong><br><br><strong>Abu Hurayrah berichtet, dass der Gesandte Allahs sagte: „Der Imam ist ein Garant und der Mu’addin ist ein Vertrauter. Oh Allah! Leite die Imame und vergib den Gebetsrufern!“</strong></p>
</blockquote>



<p>Der Imam „garantiert“ die Gültigkeit des Salah, wenn man hinter ihm versehentlich Wağib-Handlungen auslässt. Dasselbe gilt, wenn man als Ma’mum z. B. unabsichtlich statt „Allahu ‚akbar“ „sami’al- Ļahu liman hamidah“ gesagt hat. Diese Garantie gilt jedoch nicht für Rukn-Handlungen und auch nicht dann, wenn ein Ma’mum nach Beendigung des Gebetes durch den ‚Imam eine Rak’ah nachholen muss und darin einen Fehler begeht, aufgrund dessen man Sahw-Niederwerfungen zu vollziehen hat.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong>MEHR ALS EIN FEHLER, DER SAHW-NIEDERWERFUNGEN NACH SICH ZIEHEN WÜRDE</strong></p>



<p>In diesem Fall genügen immer zwei Niederwerfungen. Der Gesandte Allahs uns bei Vergesslichkeit zwei Niederwerfungen an. Diese Anordnung macht keinen Unterschied, ob man nur einen oder mehrere Fehler machte.&nbsp;</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Wenn Man Sich Sowohl Vor Als Auch Nach Dem Taslim Niederwerfen Müsste</strong></p>



<p>Hat man einen Fehler gemacht, aufgrund dessen man sich vor dem Salam niederwerfen müsste, und einen, aufgrund dessen man sich danach niederwerfen müsste, genügt es, die Sahw-Niederwerfungen vor dem Salam zu machen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Fehler Bei Den Sahw-Niederwerfungen</strong></p>



<p>Macht man bei den Sahw-Niederwerfungen einen Fehler, vergisst z. B. den Tasbiḥ, braucht man deswegen nichts zu tun. Viele Gelehrte wiesen ausdrücklich auf diese Tatsache hin, durch welche vermieden wird, dass es zu einer Endlosschleife kommt. Denn was zu falschen Folgehandlungen führt, muss selbst falsch sein.&nbsp;</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong>WENN EIN ANDERER IMAM WEITERBETET</strong></p>



<p>Manchmal geschieht es, dass der ‚Imam das Salah nicht weiterführen kann, da er keinen Wudu‘ mehr hat. Sollte er bis dahin etwas getan haben, was Sahw-Niederwerfungen erfordert, ist auch der Imam, der für ihn einspringt, dazu aufgefordert.&nbsp;</p>



<p>Sowohl bei Auslassungen wie auch bei Hinzufügungen sind die Sahw-Niederwerfungen Wağib.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنْ أَبِي سَعِيدٍ الْخُدْرِيِّ قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ إِذَا شَكٌّ أَحَدُكُمْ فِي صَلَاتِهِ فَلْيُلْقِ الشَّكّ وَلْيَبْنِ عَلَى الْيَقِينِ فَإِذَا اسْتَيْقَنَ التَمَامَ سَجَدَ سَجْدَتَيْنِ فَإِنْ كَانَتْ صَلَاتُهُ تَامَّةً كَانَتْ الرَّكْعَةُ نَافِلَةً وَالسَّجْدَتَانِ وَإِنْ كَانَتْ نَاقِصَةً كَانَتْ الرُّكْعَةُ تَمَامًا لِصَلَاتِهِ وَكَانَتْ السَّجْدَتَانِ مُرْغِمَتَيْ الشَّيْطَانِ</strong><br><br><strong>Abu Sa’id al-Hudriyy berichtet, dass der Gesandte Allahs sagte: „Wenn jemand von euch im Gebet Zweifel bekommt, soll er sie nicht beachten, sondern auf Gewissheit aufbauen. Wenn man nun auf Gewissheit aufbaut (und noch eine Rak’ah hinzufügt), verrichtet man (im Anschluss) zwei Niederwerfungen. Wenn das Gebet dann (eigentlich schon) vollständig war, waren die Rak’ah und die beiden Niederwerfungen freiwillig. Wenn das Gebet aber unvollständig war, so war die eine Rak’ah zur Vervollständigung und die beiden Niederwerfungen waren für den Satan eine Erniedrigung.“</strong></p>
</blockquote>



<p>Außerdem sind die Sahw-Niederwerfungen eine Barmherzigkeit Allahs. Man stelle sich vor, man müsste bei jedem Fehler das Gebet wiederholen.&nbsp;</p>



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		<title>Unerwünschte (Makruh) Handlungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 10:57:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Makruh“ ist eine Handlung, für deren Unterlassung man belohnt, für deren Umsetzung man aber nicht bestraft wird....</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4 class="wp-block-heading">„Makruh“ ist eine Handlung, für deren Unterlassung man belohnt, für deren Umsetzung man aber nicht bestraft wird.</h4>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Den Umhang geöffnet lassen (Sadl) und den Mund bedecken</strong></h3>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ نَهَى عَنْ السَّدْلِ فِي الصَّلَاةِ وَأَنْ يُغَطِّيَ الرَّجُلُ فَاهُ</strong><br><br><strong>&#8218;Abu Hurayrah berichtet, dass der Gesandte Allahs es verbot, den Umhang im Gebet geöffnet zu lassen (Sadl) und dass ein Mann seinen Mund bedeckt.</strong></p>
</blockquote>



<p>Zu verstehen ist, dass folgende Taten unerwünscht sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein Obergewand so tragen, dass die Brust frei ist, d.h. beim Umhang beiden Seiten nicht zusammen zu führen</li>



<li>Hände in den Gewand zu verstecken und sich so zu verbeugen und niederzuwerfen</li>



<li>Den Umhang auf den Kopf zu legen und herunterhängen zu lassen, ohne dass ein Teil des Kleides auf den Schultern liegt</li>



<li>Den Mund während des Gebetes zu verdecken, weil die Töne dadurch undeutlich werden (Muss man ihn jedoch aus gutem Grund z. B. mit einer Maske schützen, ist dies unbedenklich)</li>



<li>Was für den Mund gilt, gilt auch für die Nase, da sie auch zur Verdeutlichung der Laute beiträgt.</li>



<li>In ein einziges Kleidungsstück eingewickelt beten</li>



<li>Man soll sich für das Gebet nicht in ein einziges Kleidungsstück ohne Ärmel einwickeln</li>
</ul>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ärmel hochziehen oder umschlagen</strong></h3>



<p>Auch soll man seine Ärmel nicht umschlagen, um sie beim Suğud nicht schmutzig zu machen, oder hochkrempeln wie ein Arbeiter, denn dies gehört sich nicht, wenn man vor Allah steht. Man würde sich auch nicht vor einen edlen Gast mit hochgekrempelten Ärmeln setzen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Gesicht abwenden</strong></h3>



<p>Zu den Makruh-Handlungen gehört es, sich mit dem Gesicht von der Qiblah abzuwenden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنْ عَائِشَةَ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهَا قَالَتْ سَأَلْتُ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ عَنْ الْتِفَاتِ الرَّجُلِ فِي الصَّلَاةِ فَقَالَ إِنَّمَا هُوَ اخْتِلَاسٌ يَخْتَلِسُهُ الشَّيْطَانُ مِنْ صَلَاةِ الْعَبْدِ</strong><br><strong><br>&#8218;A’išah sagte: „Ich habe den Gesandten Allahs darüber befragt, dass man sein Gesicht im Gebet abwendet. Da sagte er: „Hierdurch unterschlägt der Satan einen Teil des Gebetes des Dieners.“ </strong></p>
</blockquote>



<p>Deshalb sagen manche Gelehrte: Je mehr man sich abwendet, desto geringer ist die Belohnung:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>قَالَ أَبُو ذَرٍّ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ لَا يَزَالُ اللهُ عَزَّ وَجَلَّ مُقْبِلًا عَلَى الْعَبْدِ وَهُوَ فِي صَلَاتِهِ مَا لَمْ يَلْتَفِتْ فَإِذَا الْتَفَتَ انْصَرَفَ عَنْهُ</strong><br><br><strong>&#8218;Abu Darr berichtet, dass der Gesandte Allahs sagte: „Allah wendet sich Seinem Diener in seinem Gebet so lange zu, wie er sich nicht abwendet. Wenn er sich abwendet, wendet Er sich auch von ihm ab.“</strong></p>
</blockquote>



<p>Gibt es jedoch einen wichtigen Grund, sein Gesicht kurz abzuwenden, hat dies keinen Einfluss auf die Gültigkeit des Gebetes.&nbsp;Wenn man sich im Gebet allerdings mit dem ganzen Körper abwendet, wird das Salah ungültig, außer es handelt sich um das Gebet während des Kampfes. Das Abwenden im Gebet kann man in drei Stufen einteilen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Man bewegt nur die Augen, indem man nach links oder rechts oder nach oben schaut.</li>



<li>Man dreht den Kopf. Tut man dies auf eine Art und Weise, dass es für einen Betrachter so aussieht, als bete man gar nicht, ist das Salah ungültig.</li>



<li>Man wendet sich mit dem Körper ab. Dadurch wird das Salah ungültig, es sei denn, es geschieht unabsichtlich, wie z. B., wenn man gestoßen wird o.Ä.</li>
</ol>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zum Himmel schauen</strong></h3>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>قَالَ عُثْمَانُ قَالَ دَخَلَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ الْمَسْجِدَ فَرَأَى فِيهِ نَاسًا يُصَلُّونَ رَافِعِي أَيْدِيهِمْ إِلَى السَّمَاءِ ثُمَّ اتَّفَقَا فَقَالَ لَيَنْتَهِيَنَّ رِجَالٌ يَشْخَصُونَ أَبْصَارَهُمْ إِلَى السَّمَاءِ قَالَ مُسَدَّدٌ فِي الصَّلَاةِ أَوْلَا تَرْجِعُ إِلَيْهِمْ أَبْصَارُهُمْ</strong><br><br>&#8218;<strong>Uthman sagte: „Der Gesandte Allahs betrat die Moschee und sah Leute ihre Hände im Gebet gen Himmel strecken […]. Da sagte er: „Entweder sie hören auf, zum Himmel zu schauen – Musaddad sagte: „im Salah – oder ihr Augenlicht wird nicht zu ihnen zurückkehren!“</strong></p>
</blockquote>



<p>Dabei spielt es keine Rolle, ob man unter freiem Himmel betet oder unter einem Dach. Beim Salah schaut man auf die Stelle der Niederwerfung.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Augen schließen</strong></h3>



<p>Uns wurde angeordnet, uns von den Juden zu unterscheiden. Da diese ihre Augen beim Gebet zu schließen pflegten, schließen wir sie nicht, auch nicht eins davon. Selbst wenn auf dem Teppich Verzierungen sind, ist es besser, die Augen geöffnet zu halten, denn wenn sich der Betende auf eine bestimmte Stelle konzentriert, hilft Allah ihm dabei, sich nicht ablenken zu lassen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Arme auf dem Boden ablegen</strong></h3>



<p>Dies bezieht sich auf die Niederwerfung. Man soll dabei seine Arme nicht ablegen, wie es die Hunde tun, sondern nur die Hände abstützen und die Arme vom Boden entfernt halten.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Unnötige Bewegungen</strong></h3>



<p>Beispielweise:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>seine Kleidung unnötigerweise richten</li>



<li>mit den Fingern oder Zehen spielen</li>



<li>die Frisur oder das Kopftuch zurechtzupfen</li>
</ul>



<p>Dies ziemt sich nicht, wenn man vor Allah steht. Macht jemand so viele dieser unnötigen Bewegungen, dass es für einen Beobachter aussieht, als ob er gar nicht beten würde, urteilt man, dass das Salah gemäß ‚Iğma (Konsens) ungültig ist. Sind es nur wenige, liegt das Urteil zwischen haram (verboten) und mubah (erlaubt), und man sagt deshalb makruh (verpönt).</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Hände an die Hüften legen (Ihtisar)</strong></h3>



<p>Dies wurde verboten, weil es:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>eine Nachahmung des Satans ist,</li>



<li>eine Haltung der Juden ist,</li>



<li>eine Haltung der Überheblichen ist, wo man doch im Gebet unterwürfig erscheinen soll.</li>
</ul>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Einen Fächer verwenden oder ein Bein entlasten</strong></h3>



<p>Im Gebet einen Fächer zu verwenden ist makruh, weil er eine starke Bewegung erfordert, die nicht zum Gebet gehört. Dies gilt nur als makruh, wenn man ihn nötig braucht (Hāğah), ist dies nicht der Fall, wird das Gebet dadurch sogar ungültig. Es ist ebenfalls makruh, nur auf einem Bein zu stehen, um das andere zu entlasten. Dies machen manche Leute gerne, wenn sie im Nachtgebet lange stehen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Knacken und Verschränken der Finger</strong></h3>



<p>Es ist eine Sittenwidrigkeit, selbst gegenüber Menschen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Notdurft unterdrücken</strong></h3>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنِ الْقَاسِمِ بْنِ مُحَمَّدٍ قَالَ كُنَّا عِنْدَ عَائِشَةً فَجِيءَ بِطَعَامِهَا فَقَامَ الْقَاسِمُ يُصَلِّي فَقَالَتْ سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ يَقُولُ لَا يُصَلَّى بِحَضْرَةِ الطَّعَامِ وَلَا وَهُوَ يُدَافِعُهُ الْأَخْبَثَانِ</strong><br><br><strong>Al-Qāsim Ibn Muhammad sagte: „Wir waren bei ‚Ā’išah und ihr Essen wurde gebracht.“ Dann stand al-Qāsim auf, um zu beten. Da sagte sie: „Ich hörte den Gesandten Allāhs sagen: „Es wird nicht gebetet, wenn das Essen bereit steht und auch nicht, wenn man seine kleine oder große Notdurft verrichten muss.“</strong></p>
</blockquote>



<p>Wenn man den Notdurft unterdrückt, wird man sich automatisch nicht völlig dem Gebet widmen können.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Hungrig oder durstig beten</strong></h3>



<p>Aus dem zuvor erwähnten Hadith geht hervor, dass man nicht beten soll, wenn man gerade Appetit auf fertig zubereitetes Essen hat, denn dies wäre der Konzentration abträglich. In diesem Fall darf man vom Gemeinschaftsgebet fernbleiben, unter der Bedingung, dass dies nicht zur Gewohnheit wird. Wenn es zufällig geschieht, darf man von dieser Erlaubnis Gebrauch machen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Fatihah wiederholen</strong></h3>



<p>Man soll nach der Fatihah nicht nochmal die Fatihah rezitieren.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Geräusche von sich geben</strong></h3>



<p>Hier sind Geräusche gemeint, bei denen man nicht mindestens zwei Laute absichtlich ausspricht, dazu gehören:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Uff“ als Ausdruck des Überdrusses</li>



<li>Räuspern</li>



<li>Stöhnen</li>



<li>Ächzen</li>
</ul>



<p>Solche Geräusche führen nach der Mehrheit der Gelehrten nicht zur Ungültigkeit des Salah.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gähnen</strong></h3>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ إِنَّ اللَّهَ يُحِبُّ الْعُطَاسَ وَيَكْرَهُ التَّثَاؤُبَ فَإِذَا تَثَاءَبَ أَحَدُكُمْ فَلْيَرُدَّهُ مَا اسْتَطَاعَ وَلَا يَقُلْ هَاهُ هَاهُ فَإِنَّمَا ذَلِكُمْ مِنْ الشَّيْطَانِ يَضْحَكُ مِنْهُ</strong><br><br><strong>&#8218;Abu Hurayrah berichtet, dass der Gesandte Allahs sagte: „Wahrlich! Allah mag [euer] Niesen, aber [euer] Gähnen nicht. Wenn ihr also gähnt, dann versucht, es soweit ihr könnt zu unterdrücken und macht nicht so: Oaaa! Dies kommt nämlich vom Satan, und der lacht darüber!“</strong></p>
</blockquote>



<p>Beim Gähnen soll man entweder den Mund geschlossen lassen oder eine Hand auf den Mund legen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Kieselsteine beiseiteschieben und die Stirn abwischen</strong></h3>



<p>Alle Gelehrten sind sich grundsätzlich darüber einig, dass es makruh ist, die Steinchen auf dem Boden während des Salah beiseite zu schieben. Nachdem man sich auf den blanken Boden niedergeworfen hat, ist es nach manchen Gelehrten makruh, die Stirn abzuwischen. Ist allerdings zu befürchten, der Sand o. ä. könnte in die Augen gelangen, darf man ihn zweifellos entfernen.</p>



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