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	<title>Urteile - Gebetlernen</title>
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	<title>Urteile - Gebetlernen</title>
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	<item>
		<title>Die Niederwerfungen der Vergesslichkeit (Sujud As-Sahw)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 17:26:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es handelt sich hierbei um zwei Niederwerfungen (Sağdah), die man am Ende des Ṣalah, vor oder nach...</p>
<p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/die-niederwerfungen-der-vergesslichkeit-sujud-as-sahw/">Die Niederwerfungen der Vergesslichkeit (Sujud As-Sahw)</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es handelt sich hierbei um zwei Niederwerfungen (Sağdah), die man am Ende des Ṣalah, vor oder nach dem Salam (Taslim), verrichtet, weil man (wahrscheinlich) einen Fehler gemacht hat. Die Regeln über die Sahw-Niederwerfungen gelten sowohl für die Pflichtgebete und die freiwilligen Gebete, jedoch nicht für Totengebete, weil darin keine Niederwerfungen existieren.</p>



<p><strong>Weshalb Vollzieht Man Die Sahw-Niederwerfungen?</strong></p>



<p>Es gibt drei Situationen, in denen man die Sahw-Niederwerfungen verrichtet:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Bei Hinzufügungen</li>



<li>Auslassungen</li>



<li>Unsicherheit (Zweifel)</li>
</ol>



<p>Lässt man eine Handlung absichtlich aus, macht man dafür keine Sahw-Niederwerfungen, denn wenn es eine Wağib- oder Rukn- Handlung war, ist dadurch das Salah ungültig.</p>



<p></p>



<p><strong>Urteil</strong></p>



<p>Sowohl bei Auslassungen wie auch bei Hinzufügungen sind die Sahw-Niederwerfungen Wağib.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنْ أَبِي سَعِيدٍ الْخُدْرِيِّ قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ إِذَا شَكٌّ أَحَدُكُمْ فِي صَلَاتِهِ فَلْيُلْقِ الشَّكّ وَلْيَبْنِ عَلَى الْيَقِينِ فَإِذَا اسْتَيْقَنَ التَمَامَ سَجَدَ سَجْدَتَيْنِ فَإِنْ كَانَتْ صَلَاتُهُ تَامَّةً كَانَتْ الرَّكْعَةُ نَافِلَةً وَالسَّجْدَتَانِ وَإِنْ كَانَتْ نَاقِصَةً كَانَتْ الرُّكْعَةُ تَمَامًا لِصَلَاتِهِ وَكَانَتْ السَّجْدَتَانِ مُرْغِمَتَيْ الشَّيْطَان</strong><br><br><strong>Abu Sa’id al-Hudriyy berichtet, dass der Gesandte Allahs sagte: „Wenn jemand von euch im Gebet Zweifel bekommt, soll er sie nicht beachten, sondern auf Gewissheit aufbauen. Wenn man nun auf Gewissheit aufbaut (und noch eine Rak’ah hinzufügt), verrichtet man (im Anschluss) zwei Niederwerfungen. Wenn das Gebet dann (eigentlich schon) vollständig war, waren die Rak’ah und die beiden Niederwerfungen freiwillig. Wenn das Gebet aber unvollständig war, so war die eine Rak’ah zur Vervollständigung und die beiden Niederwerfungen waren für den Satan eine Erniedrigung.“</strong></p>
</blockquote>



<p>Außerdem sind die Sahw-Niederwerfungen eine Barmherzigkeit Allahs. Man stelle sich vor, man müsste bei jedem Fehler das Gebet wiederholen.&nbsp;</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong>ART UND WEISE</strong></p>



<p>Erinnert man sich z. B. nach dem Salah daran, eine Wağib-Handlung ausgelassen zu haben, wendet man sich in Richtung Qiblah und verrichtet die Sahw-Niederwerfungen. Man spricht den Takbir, wirft sich nieder, spricht im Suğūd, was man sonst auch immer sagt. Dann spricht man, während man sich zum Sitzen aufrichtet, den Takbir, beim Sitzen sagt man nichts, da diesbezüglich nichts überliefert wurde. Dann spricht man den Takbir und wirft sich ein zweites Mal nieder, wie beim ersten Mal, dann spricht man den Takbir erneut und setzt sich hin und spricht daraufhin den Taslim nach links und rechts.&nbsp;</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong>BIS WANN MAN SIE NOCH VERRICHTET</strong></p>



<p>Man verrichtet die Sahw-Niederwerfungen, solange man noch in der Moschee ist. Denn als der Prophet im Hadith von Abu Hurayrah aufstand und wieder zum Gebetsplatz zurückkehrte, befand er sich noch innerhalb der Moschee, also innerhalb des Raumes, in dem er betete.</p>



<p>Sollte man sich allerdings erst erinnern, wenn man die Moschee bzw. den Gebetsplatz verlassen hat, entfallen diese beiden Sahw- Niederwerfungen und das Gebet bleibt gültig. Sollte man inzwischen ein freiwilliges Ṣalah begonnen haben, unterbricht man dieses und vollzieht zuerst Niederwerfungen, da diese mit dem Pflicht-Salah zusammenhängen und dieses gesetzlich gesehen noch nicht ordnungsgemäß beendet wurde.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong>TAŠAHHUD NACH DEN SAHW-NIEDERWERFUNGEN</strong></p>



<p>Die Mehrheit der Gelehrten ist der Ansicht, dass man den Tašahhud, wenn die Sahw-Niederwerfungen nach dem Taslim stattfinden, auch nicht spricht.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong>UNTERSCHIEDE ZWISCHEN IMAM, MA’MUM UND MUNFARID</strong></p>



<p>(Imam betet im Gemeinschaftsgebet vor. Ma’mun betet im Gemeinschaftsgebet hinter dem Imam. Der Munfarid betet das Gebet alleine)</p>



<p>Grundsätzlich gilt für alle dasselbe. Eine Ausnahme bildet nur der Ma’mum, der hinter dem Imam versehentlich eine Wağib-Handlung weggelassen oder einen Rukn zu viel gemacht hat. In diesem Fall entfallen die Sahw-Niederwerfungen für den Ma’mum, denn ‚Abu Hurayrah berichtet, dass der Gesandte Allahs sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>الْإِمَامُ ضَامِنٌ</strong><br><br><strong>„Der Imam ist ein Garant.“</strong></p>
</blockquote>



<p>Sollte der Ma’mum allerdings eine Rak’ah vom Gemeinschaftsgebet verpasst haben und während des Nachholens etwas tun, aufgrund dessen er die Sahw-Niederwerfungen verrichten muss, dann muss er dies tun, weil er beim Nachholen gewissermaßen Munfarid wurde.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong>HINZUFÜGUNGEN&nbsp;</strong></p>



<p>Wenn man im Salah versehentlich einen Rukn oder sogar eine ganze Rak’ah zu viel gemacht hat und dies erst hinterher bemerkt, vollzieht man die Sahw-Niederwerfungen nach dem Salam.</p>



<p>Wer jedoch zu einer zusätzlichen Rak’ah aufsteht, zum Beispiel zu einer dritten Rak’ah im Fajr-Gebet, und dies während dieser dritten Rak’ah bemerkt, muss sich sofort zum Tašahhud hinsetzen und die Sahw-Niederwerfungen nach dem Salam machen. Wenn man sich zum Tašahhud hinsetzt, spricht man auch keinen Takbir, denn diesen hat man ja schon gesagt, als man zur dritten Rak’ah aufstand.</p>



<p><br><strong>Die Situation der Ma‘mum, wenn der Imam eine Rak‘ah zu viel betet</strong></p>



<p>Wenn der Imam beispielsweise im Asr-Gebet zu einer fünften Rak’ah aufsteht, kann man die Ma’mum in drei Kategorien aufteilen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li></li>



<li>Diejenigen, deren Gebet vollständig ist und die wissen, dass der Imam eine überflüssige Rak’ah verrichtet.Diese Ma’mum weisen den Imam darauf hin, bleiben im Tašahhud sitzen, und falls der Imam nicht reagiert, sprechen sie so lange Du’a, bis der Imam seine zusätzliche Rak’ah beendet. Danach beendet auch dieser Teil der Ma’mum ihr Gebet. Wer in diesem Fall mit dem Imam aufsteht, wissend, dass diese Rak’ah zu viel ist, dessen Salah ist ungültig. Eine Ausnahme ist, wenn der Imam gelehrt ist und den Ma’mum in einem Salah, indem leise gelesen wird, ein Zeichen gibt, aufzustehen. Denn in diesem Fall kann es sein, dass der Imam eine Rak’ah nachholt, weil er zuvor in einer Rak’ah die Fatihah nicht gelesen hat. In diesem Fall müssen die Ma’mum mit ihm aufstehen.</li>
</ol>



<ol class="wp-block-list">
<li>Diejenigen, die nicht bemerken, dass der Imam eine zusätzliche Rak’ah verrichtet. Sie beten mit dem Imam mit, bis ihnen die Situation klar wird. Fällt einem von ihnen später auf, dass es eine Rak’ah zu viel war, ist sein Gebet trotzdem gültig, denn es war ihm ja genauso wenig bewusst wie dem Imam.</li>



<li>Diejenigen, die noch mindestens eine Rak’ah nachholen müssen, weil ihr Gebet nicht vollständig ist. Diese beten mit dem Imam weiter, denn ihrerseits müssen sie noch beten und seitens des Imam ist es eine gültige Rak’ah.</li>
</ol>



<p></p>



<p><strong>Wenn Der Imam Den Hinweis Nicht Versteht</strong></p>



<p>Will man den Imam darauf hinweisen, dass er beispielsweise die Fatihah ausgelassen hat, und er dies trotz des Tasbih nicht bemerkt, darf man ihn direkt ansprechen und zu ihm sagen: „Die Fatihah!“ Dies leiteten die Gelehrten aus dem Ḥadith von dem ,,Mann mit den zwei langen Händen“ ab. Man darf also mit möglichst wenigen Worten auf einen Fehler hinweisen, indem man z. B. sagt: „Eine Rak’ah fehlt noch!“&nbsp; ,,Du hast eine Sağdah ausgelassen“ usw.</p>



<p>Im Falle der Fatihah ist es allerdings besser, ihn zunächst durch den Anfang der Surah darauf hinzuweisen, statt Wörter auszusprechen, die nicht Teil des Gebetes sind. Ansonsten darf man ihn direkt ansprechen, weil man einen guten Grund hat, und weil Handlungen und Taten zugunsten des Ṣalah erlaubt sind.&nbsp;</p>



<p></p>



<p><strong>Muss Der Imam Sich An Den Tasbih Der Ma’mum Halten?&nbsp;</strong></p>



<p>Der Imam hat nach seiner Überzeugung zu handeln: Wenn ihn also jemand darauf aufmerksam macht, dass er sich z. B. noch nicht zum letzten Tašahhud hätte hinsetzen sollen, er aber überzeugt ist, dass es bereits die letzte Rak’ah war, soll er entsprechend seiner Überzeugung handeln, sei denn, mindestens zwei es vertrauenswürdige Personen weisen ihn auf seinen Fehler hin, in diesem Fall muss er nach deren Aussage handeln. Außerdem ist die eigene Aussage gleichwertig mit derjenigen eines anderen, solange beide von ihrer Version überzeugt sind. Ignoriert der Imam die Aussage der beiden Vertrauenswürdigen, ist sowohl sein Salah als auch – nach manchen Gelehrten- dasjenige der Ma’mum ungültig. <br></p>



<p><strong>Sich Im Gebet Vom Imam Abspalten</strong></p>



<p>Erhebt sich ein Imam zu einer fünften Rak’ah, und man ist sich sicher, dass es eine zusätzliche Rak’ah ist, darf man nicht mit ihm aufstehen, sondern muss sitzen bleiben und wartet darauf, dass der Imam das Gebet beendet und beendet es mit ihm. Man brauch keine Sahw-Niederwerfungen zu vollziehen, es sei denn der Imam selbst vollzieht sie.<br></p>



<p><strong>Wenn Der Ma’mum Etwas Nachzuholen Und Der Imam Nach Dem Taslim Sahw-Niederwerfungen Zu Vollziehen Hat</strong></p>



<p>Der Ma’mum soll erst die beiden Sahw- Niederwerfungen mit dem Imam vollziehen, ohne aber den Taslim mit dem Imam zu sprechen. Erst danach soll er die fehlenden Rak’ah nachholen.</p>



<p><br><strong>Wenn Man Sich Aus Versehen In Eine Andere Position Begibt Als Der Imam</strong></p>



<p>Manchmal passiert es, dass der Imam eine Ayah liest, aufgrund der er sich niederwirft, doch manche Ma’mum denken, er sei zum Ruku‘ übergegangen. Oder umgekehrt: Der Imam geht bei einer solchen Ayah tatsächlich in die Verbeugung und die Ma’mum denken, er sei in den Suğud aufgrund der Ayah gegangen. Hier sei zunächst darauf hingewiesen, dass es zum richtigen Verständnis (Fiqh) des Imam gehört, dass er nicht Ursache für Fehler seitens der Ma’mum wird, indem er unerwartete Dinge tut. Sollte der Imam sich an einer Stelle, wo ein Suğud angebracht ist, nicht niederwerfen wollen, wie z. B. am Ende der Surah al-Alaq, dann sollte er auch nicht ausgerechnet an dieser Stelle stehenbleiben und den Takbir sprechen. Vielmehr sollte er ein paar Ayāt aus einer anderen Surah weiterlesen, so dass niemand sich versehentlich niederwirft.</p>



<p>Wenn man sich als Ma’mum niederwirft, obwohl der Imam im Ruku ist, gibt es mehrere Möglichkeiten:</p>



<p>Wenn man es rechtzeitig bemerkt, begibt man sich sofort in die Position des Imam. Bemerkt man seinen Fehler erst, wenn der Imam den Tasmi sagt, begibt man sich sofort in den Ruku‘ und holt den Imam ein, so bleibt das Gebet auch gültig, weil die Verspätung entschuldigt ist.</p>



<p>Sollte der Ma’mum jedoch den Ruku‘ auslassen und sich direkt hinstellen, muss er nach Beendigung des Salah eine Rak’ah nachholen. Beendet man das Gebet mit dem Imam, hat aber zwischenzeitlich den Ort verlassen, an dem man das Gebet verrichtete, muss man sein Salah komplett wiederholen.</p>



<p>In diesen Fällen vollzieht man keine Sahw-Niederwerfungen.<br></p>



<p><strong>ZUSÄTZLICHE HANDLUNGEN, DIE NICHT ZUM SALAH GEHÖREN</strong></p>



<p>Hier geht es nun um Handlungen, die von vorneherein nicht zum Gebet gehören, wie das Ansprechen einer Person oder das Geben und Nehmen von Gegenständen und andere zusätzliche Bewegungen.  Zusammengefasst ist das Gebet ungültig, wenn man so viele Bewegungen macht, dass ein Beobachter nicht erkennen würde, dass man betet. Für wenige Bewegungen braucht man keine Sahw-Niederwerfungen zu vollziehen.<br></p>



<p><strong>DEN TASLIM SPRECHEN, BEVOR DAS GEBET ZU ENDE IST</strong></p>



<p>Ein Gebet, dass aus Versehen vorzeitig beendet wurde, bleibt gültig, muss aber zu Ende geführt werden. Dies ist möglich, solange man sich kurz danach erinnert. <br></p>



<p><strong>EINEN FEHLER ERST LANGE NACH DEM TASLIM ERFAHREN</strong></p>



<p>Wenn dies in einer Moschee geschieht, darf man die Rak’ah, auch wenn viel Zeit verstrichen ist, nachholen, solange man sich noch in der Moschee befindet. Man darf die versäumte Rak’ah einfach nachholen, auch wenn man seinen ursprünglichen Gebetsplatz verlassen hat, denn auch der Gesandte Allahs (Frieden und Segen auf ihm) war bereits von seinem Platz aufgestanden. Ebenfalls ist es nach manchen Gelehrten unerheblich, ob man nach dem frühzeitigen Taslim gesprochen hat oder nicht, denn der Gesandte Allahs hat sich bei den Leuten vergewissert und man ist diesem Fall wie jemand, der spricht und vergessen hat, das er am Beten ist.</p>



<p>Sagt man also nach dem frühzeitigen Taslim etwas, was mit dem Gebet zu tun hat, wie z. B. ,,Habe ich eine Rak’ah zu wenig verrichtet?“, bleibt das Gebet auf jeden Fall gültig. Dasselbe gilt auch für denjenigen, der dem Imam antwortet. Man darf seine versäumten Rak’ah nachholen, auch wenn man zwischenzeitlich schon ein Sunnah-Gebet verrichtet hat, wie es auch beim Tawaf möglich ist, dass man zuerst zwei Runden dreht, dann ein Fard-Salah verrichtet und dann seinen Tawaf fortsetzt.&nbsp;</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong>AUSLASSUNGEN</strong></p>



<p>Wir unterscheiden hierbei zwischen Wağib- und Rukn-Handlungen.&nbsp;</p>



<p><strong>Eine Säule Bzw. Rukn-Handlung&nbsp; Auslassen</strong></p>



<p>Wenn man einen Rukn weglässt, handelt es sich entweder um den Tahrim-Takbir oder um einen anderen Rukn. Lässt man versehentlich den Tahrim-Takbir aus, hat das Salah, gar nicht erst begonnen.</p>



<p>Bei anderen ausgelassenen Rukn-Handlungen kehrt man zurück, solange man noch nicht mit der darauffolgenden Rak’ah begonnen hat. Wenn man bereits mit der darauffolgenden Rak’ah begonnen hat, kann man die ausgelassene Rukn-Handlung nicht mehr nachholen, sondern die darauffolgende Rak’ah ersetzt diejenige, in der die Rukn-Handlung ausgelassen worden ist. Am Ende vollzieht man die Sahw-Niederwerfungen nach dem Salam.</p>



<p>Wenn man sich erst erinnert, einen Rukn ausgelassen zu haben, wenn das Gebet beendet ist, muss man zusätzlich eine ganze Rak’ah verrichten. Wer stattdessen das gesamte Gebet wiederholt, handelt der Sunnah des Gesandten Allahs (Frieden und Segen auf ihm) zuwider.<br></p>



<p><strong>Eine Wağib-Handlung Auslassen</strong></p>



<p>Wenn man im Salah versehentlich eine Wağib-Handlung ausgelassen hat, kehrt man, wenn man schon bei einem neuen Rukn angekommen ist, nicht zu der entsprechenden Stelle zurück, sondern man muss diese Auslassung vor dem Taslim durch zwei Sahw-Niederwerfungen ausgleichen, oder nach dem Taslim, wenn man sich des Fehlers erst danach bewusst wird.</p>



<p>Beispiel: Der Betende lässt den ersten Tašahhud eines Gebetes, das aus drei oder vier Rak’ah besteht, weg und steht versehentlich nach der zweiten Niederwerfung der zweiten Rak’ah auf. Sobald er aufgestanden ist und begonnen hat, die Fatihah zu lesen, ist es ihm verboten, sich wieder hinzusetzen, um den ausgelassenen Tašahhud nachzuholen.<br></p>



<p><strong>Sahw-Niederwerfungen Aufgrund Ausgelassener Sunnah-Handlungen&nbsp;</strong></p>



<p>Wenn man eine Sunnah-Handlung ausgelassen hat, muss man keine Niederwerfungen vollziehen. Tut man es dennoch, bleibt das Gebet gültig.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong>UNSICHERHEIT</strong></p>



<p><strong>Rukn-Handlungen</strong></p>



<p>Manchmal ist man sich nicht sicher, ob man eine Rukn-Handlung bzw. eine Rak’ah bereits vollzogen hat oder nicht. Hier sind zwei Fälle voneinander zu unterscheiden</p>



<ol class="wp-block-list">
<li></li>



<li>Der erste Fall: Man ist sich z. B. nicht sicher, ob man bereits drei Rak’ah verrichtet hat oder erst zwei. In diesem Fall, wenn die Chancen 50 zu 50 stehen, baut man Gewissheit auf: Dass man zwei verrichtet hat, ist gewiss. Unsicher ist, ob man bereits eine dritte vollzog. In diesem Fall geht man davon aus, dass es zwei sind und vollzieht vor dem Salām zwei Niederwerfungen.</li>
</ol>



<ol class="wp-block-list">
<li>Der zweite Fall von Unsicherheit ist, wenn eine der beiden Wahrscheinlichkeiten überwiegt. Hierzu der Hadith von Ibn Mas’ud , in dem der Gesandte Allahs (Frieden und Segen auf ihm) sagte:</li>
</ol>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>وَإِذَا شَكّ أَحَدُكُمْ فِي صَلَاتِهِ فَلْيَتَحَرَّ الصَّوَابَ فَلْيُتِمَّ عَلَيْهِ ثُمَّ لِيُسَلِّمْ ثُمَّ يَسْجُدُ سَجْدَتَيْنِ  </strong><br><br><strong>„Wenn man sich nicht sicher ist, versucht man, das Richtige herauszufinden und baut darauf auf. Hiernach spricht man den Taslim und wirft sich danach zweimal nieder.“</strong></p>
</blockquote>



<p>Gemäß dieser Überlieferung überlegt man bei Unsicherheit, z. B. darüber, ob man z. B. drei oder vier Rak’ah verrichtet hat, zuerst, was wahrscheinlicher ist. Kommt man zu einem Entschluss, baut man darauf auf und vollzieht die Sahw-Niederwerfungen nach dem Salām, weil man so eher davon überzeugt ist, alles richtig gemacht zu haben.</p>



<p>Dieses Vorgehen ist richtiger, als prinzipiell auf Gewissheit aufzubauen. <br></p>



<p><strong>Wağib-Handlungen</strong></p>



<p>Wağib-Handlungen, bei denen man sich nicht sicher ist, ob man sie ausgeführt hat oder nicht, holt man wenn möglich nach. Hat man den Moment verpasst, weil man beispielsweise, bezogen auf den eben erwähnten Fall, schon in den Suğud übergegangen ist, vollzieht man stattdessen am Ende des Gebetes die Sahw- Niederwerfungen vor dem Salam.<br></p>



<p><strong>Hinzufügungen</strong></p>



<p>Ist man sich nicht sicher, ob man nicht vielleicht doch etwas zu viel an Rukn- oder Wağib-Handlungen gemacht hat, braucht man keine Sahw-Niederwerfungen zu vollziehen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong>SAHW-NIEDERWERFUNGEN HINSICHTLICH DES MA’MUM</strong></p>



<p>Falls ein Betender etwas getan oder ausgelassen hat, aufgrund dessen er eigentlich Sahw-Niederwerfungen zu vollziehen hat, entfällt diese Pflicht, wenn ihm dies als Ma’mum, also hinter einem ‚Imam, geschah, denn:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ الْإِمَامُ ضَامِنٌ وَالْمُؤَذِّنُ مُؤْتَمَنّ اللهُمَّ أَرْشِد الْأَئِمَّةِ وَاغْفِرْ لِلْمُؤْذُنِينَ</strong><br><br><strong>Abu Hurayrah berichtet, dass der Gesandte Allahs sagte: „Der Imam ist ein Garant und der Mu’addin ist ein Vertrauter. Oh Allah! Leite die Imame und vergib den Gebetsrufern!“</strong></p>
</blockquote>



<p>Der Imam „garantiert“ die Gültigkeit des Salah, wenn man hinter ihm versehentlich Wağib-Handlungen auslässt. Dasselbe gilt, wenn man als Ma’mum z. B. unabsichtlich statt „Allahu ‚akbar“ „sami’al- Ļahu liman hamidah“ gesagt hat. Diese Garantie gilt jedoch nicht für Rukn-Handlungen und auch nicht dann, wenn ein Ma’mum nach Beendigung des Gebetes durch den ‚Imam eine Rak’ah nachholen muss und darin einen Fehler begeht, aufgrund dessen man Sahw-Niederwerfungen zu vollziehen hat.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong>MEHR ALS EIN FEHLER, DER SAHW-NIEDERWERFUNGEN NACH SICH ZIEHEN WÜRDE</strong></p>



<p>In diesem Fall genügen immer zwei Niederwerfungen. Der Gesandte Allahs uns bei Vergesslichkeit zwei Niederwerfungen an. Diese Anordnung macht keinen Unterschied, ob man nur einen oder mehrere Fehler machte.&nbsp;</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Wenn Man Sich Sowohl Vor Als Auch Nach Dem Taslim Niederwerfen Müsste</strong></p>



<p>Hat man einen Fehler gemacht, aufgrund dessen man sich vor dem Salam niederwerfen müsste, und einen, aufgrund dessen man sich danach niederwerfen müsste, genügt es, die Sahw-Niederwerfungen vor dem Salam zu machen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Fehler Bei Den Sahw-Niederwerfungen</strong></p>



<p>Macht man bei den Sahw-Niederwerfungen einen Fehler, vergisst z. B. den Tasbiḥ, braucht man deswegen nichts zu tun. Viele Gelehrte wiesen ausdrücklich auf diese Tatsache hin, durch welche vermieden wird, dass es zu einer Endlosschleife kommt. Denn was zu falschen Folgehandlungen führt, muss selbst falsch sein.&nbsp;</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong>WENN EIN ANDERER IMAM WEITERBETET</strong></p>



<p>Manchmal geschieht es, dass der ‚Imam das Salah nicht weiterführen kann, da er keinen Wudu‘ mehr hat. Sollte er bis dahin etwas getan haben, was Sahw-Niederwerfungen erfordert, ist auch der Imam, der für ihn einspringt, dazu aufgefordert.&nbsp;</p>



<p>Sowohl bei Auslassungen wie auch bei Hinzufügungen sind die Sahw-Niederwerfungen Wağib.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنْ أَبِي سَعِيدٍ الْخُدْرِيِّ قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ إِذَا شَكٌّ أَحَدُكُمْ فِي صَلَاتِهِ فَلْيُلْقِ الشَّكّ وَلْيَبْنِ عَلَى الْيَقِينِ فَإِذَا اسْتَيْقَنَ التَمَامَ سَجَدَ سَجْدَتَيْنِ فَإِنْ كَانَتْ صَلَاتُهُ تَامَّةً كَانَتْ الرَّكْعَةُ نَافِلَةً وَالسَّجْدَتَانِ وَإِنْ كَانَتْ نَاقِصَةً كَانَتْ الرُّكْعَةُ تَمَامًا لِصَلَاتِهِ وَكَانَتْ السَّجْدَتَانِ مُرْغِمَتَيْ الشَّيْطَانِ</strong><br><br><strong>Abu Sa’id al-Hudriyy berichtet, dass der Gesandte Allahs sagte: „Wenn jemand von euch im Gebet Zweifel bekommt, soll er sie nicht beachten, sondern auf Gewissheit aufbauen. Wenn man nun auf Gewissheit aufbaut (und noch eine Rak’ah hinzufügt), verrichtet man (im Anschluss) zwei Niederwerfungen. Wenn das Gebet dann (eigentlich schon) vollständig war, waren die Rak’ah und die beiden Niederwerfungen freiwillig. Wenn das Gebet aber unvollständig war, so war die eine Rak’ah zur Vervollständigung und die beiden Niederwerfungen waren für den Satan eine Erniedrigung.“</strong></p>
</blockquote>



<p>Außerdem sind die Sahw-Niederwerfungen eine Barmherzigkeit Allahs. Man stelle sich vor, man müsste bei jedem Fehler das Gebet wiederholen.&nbsp;</p>



<p></p><p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/die-niederwerfungen-der-vergesslichkeit-sujud-as-sahw/">Die Niederwerfungen der Vergesslichkeit (Sujud As-Sahw)</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Unerwünschte (Makruh) Handlungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 10:57:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Makruh“ ist eine Handlung, für deren Unterlassung man belohnt, für deren Umsetzung man aber nicht bestraft wird....</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4 class="wp-block-heading">„Makruh“ ist eine Handlung, für deren Unterlassung man belohnt, für deren Umsetzung man aber nicht bestraft wird.</h4>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Den Umhang geöffnet lassen (Sadl) und den Mund bedecken</strong></h3>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ نَهَى عَنْ السَّدْلِ فِي الصَّلَاةِ وَأَنْ يُغَطِّيَ الرَّجُلُ فَاهُ</strong><br><br><strong>&#8218;Abu Hurayrah berichtet, dass der Gesandte Allahs es verbot, den Umhang im Gebet geöffnet zu lassen (Sadl) und dass ein Mann seinen Mund bedeckt.</strong></p>
</blockquote>



<p>Zu verstehen ist, dass folgende Taten unerwünscht sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein Obergewand so tragen, dass die Brust frei ist, d.h. beim Umhang beiden Seiten nicht zusammen zu führen</li>



<li>Hände in den Gewand zu verstecken und sich so zu verbeugen und niederzuwerfen</li>



<li>Den Umhang auf den Kopf zu legen und herunterhängen zu lassen, ohne dass ein Teil des Kleides auf den Schultern liegt</li>



<li>Den Mund während des Gebetes zu verdecken, weil die Töne dadurch undeutlich werden (Muss man ihn jedoch aus gutem Grund z. B. mit einer Maske schützen, ist dies unbedenklich)</li>



<li>Was für den Mund gilt, gilt auch für die Nase, da sie auch zur Verdeutlichung der Laute beiträgt.</li>



<li>In ein einziges Kleidungsstück eingewickelt beten</li>



<li>Man soll sich für das Gebet nicht in ein einziges Kleidungsstück ohne Ärmel einwickeln</li>
</ul>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ärmel hochziehen oder umschlagen</strong></h3>



<p>Auch soll man seine Ärmel nicht umschlagen, um sie beim Suğud nicht schmutzig zu machen, oder hochkrempeln wie ein Arbeiter, denn dies gehört sich nicht, wenn man vor Allah steht. Man würde sich auch nicht vor einen edlen Gast mit hochgekrempelten Ärmeln setzen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Gesicht abwenden</strong></h3>



<p>Zu den Makruh-Handlungen gehört es, sich mit dem Gesicht von der Qiblah abzuwenden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنْ عَائِشَةَ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهَا قَالَتْ سَأَلْتُ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ عَنْ الْتِفَاتِ الرَّجُلِ فِي الصَّلَاةِ فَقَالَ إِنَّمَا هُوَ اخْتِلَاسٌ يَخْتَلِسُهُ الشَّيْطَانُ مِنْ صَلَاةِ الْعَبْدِ</strong><br><strong><br>&#8218;A’išah sagte: „Ich habe den Gesandten Allahs darüber befragt, dass man sein Gesicht im Gebet abwendet. Da sagte er: „Hierdurch unterschlägt der Satan einen Teil des Gebetes des Dieners.“ </strong></p>
</blockquote>



<p>Deshalb sagen manche Gelehrte: Je mehr man sich abwendet, desto geringer ist die Belohnung:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>قَالَ أَبُو ذَرٍّ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ لَا يَزَالُ اللهُ عَزَّ وَجَلَّ مُقْبِلًا عَلَى الْعَبْدِ وَهُوَ فِي صَلَاتِهِ مَا لَمْ يَلْتَفِتْ فَإِذَا الْتَفَتَ انْصَرَفَ عَنْهُ</strong><br><br><strong>&#8218;Abu Darr berichtet, dass der Gesandte Allahs sagte: „Allah wendet sich Seinem Diener in seinem Gebet so lange zu, wie er sich nicht abwendet. Wenn er sich abwendet, wendet Er sich auch von ihm ab.“</strong></p>
</blockquote>



<p>Gibt es jedoch einen wichtigen Grund, sein Gesicht kurz abzuwenden, hat dies keinen Einfluss auf die Gültigkeit des Gebetes.&nbsp;Wenn man sich im Gebet allerdings mit dem ganzen Körper abwendet, wird das Salah ungültig, außer es handelt sich um das Gebet während des Kampfes. Das Abwenden im Gebet kann man in drei Stufen einteilen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Man bewegt nur die Augen, indem man nach links oder rechts oder nach oben schaut.</li>



<li>Man dreht den Kopf. Tut man dies auf eine Art und Weise, dass es für einen Betrachter so aussieht, als bete man gar nicht, ist das Salah ungültig.</li>



<li>Man wendet sich mit dem Körper ab. Dadurch wird das Salah ungültig, es sei denn, es geschieht unabsichtlich, wie z. B., wenn man gestoßen wird o.Ä.</li>
</ol>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zum Himmel schauen</strong></h3>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>قَالَ عُثْمَانُ قَالَ دَخَلَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ الْمَسْجِدَ فَرَأَى فِيهِ نَاسًا يُصَلُّونَ رَافِعِي أَيْدِيهِمْ إِلَى السَّمَاءِ ثُمَّ اتَّفَقَا فَقَالَ لَيَنْتَهِيَنَّ رِجَالٌ يَشْخَصُونَ أَبْصَارَهُمْ إِلَى السَّمَاءِ قَالَ مُسَدَّدٌ فِي الصَّلَاةِ أَوْلَا تَرْجِعُ إِلَيْهِمْ أَبْصَارُهُمْ</strong><br><br>&#8218;<strong>Uthman sagte: „Der Gesandte Allahs betrat die Moschee und sah Leute ihre Hände im Gebet gen Himmel strecken […]. Da sagte er: „Entweder sie hören auf, zum Himmel zu schauen – Musaddad sagte: „im Salah – oder ihr Augenlicht wird nicht zu ihnen zurückkehren!“</strong></p>
</blockquote>



<p>Dabei spielt es keine Rolle, ob man unter freiem Himmel betet oder unter einem Dach. Beim Salah schaut man auf die Stelle der Niederwerfung.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Augen schließen</strong></h3>



<p>Uns wurde angeordnet, uns von den Juden zu unterscheiden. Da diese ihre Augen beim Gebet zu schließen pflegten, schließen wir sie nicht, auch nicht eins davon. Selbst wenn auf dem Teppich Verzierungen sind, ist es besser, die Augen geöffnet zu halten, denn wenn sich der Betende auf eine bestimmte Stelle konzentriert, hilft Allah ihm dabei, sich nicht ablenken zu lassen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Arme auf dem Boden ablegen</strong></h3>



<p>Dies bezieht sich auf die Niederwerfung. Man soll dabei seine Arme nicht ablegen, wie es die Hunde tun, sondern nur die Hände abstützen und die Arme vom Boden entfernt halten.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Unnötige Bewegungen</strong></h3>



<p>Beispielweise:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>seine Kleidung unnötigerweise richten</li>



<li>mit den Fingern oder Zehen spielen</li>



<li>die Frisur oder das Kopftuch zurechtzupfen</li>
</ul>



<p>Dies ziemt sich nicht, wenn man vor Allah steht. Macht jemand so viele dieser unnötigen Bewegungen, dass es für einen Beobachter aussieht, als ob er gar nicht beten würde, urteilt man, dass das Salah gemäß ‚Iğma (Konsens) ungültig ist. Sind es nur wenige, liegt das Urteil zwischen haram (verboten) und mubah (erlaubt), und man sagt deshalb makruh (verpönt).</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Hände an die Hüften legen (Ihtisar)</strong></h3>



<p>Dies wurde verboten, weil es:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>eine Nachahmung des Satans ist,</li>



<li>eine Haltung der Juden ist,</li>



<li>eine Haltung der Überheblichen ist, wo man doch im Gebet unterwürfig erscheinen soll.</li>
</ul>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Einen Fächer verwenden oder ein Bein entlasten</strong></h3>



<p>Im Gebet einen Fächer zu verwenden ist makruh, weil er eine starke Bewegung erfordert, die nicht zum Gebet gehört. Dies gilt nur als makruh, wenn man ihn nötig braucht (Hāğah), ist dies nicht der Fall, wird das Gebet dadurch sogar ungültig. Es ist ebenfalls makruh, nur auf einem Bein zu stehen, um das andere zu entlasten. Dies machen manche Leute gerne, wenn sie im Nachtgebet lange stehen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Knacken und Verschränken der Finger</strong></h3>



<p>Es ist eine Sittenwidrigkeit, selbst gegenüber Menschen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Notdurft unterdrücken</strong></h3>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنِ الْقَاسِمِ بْنِ مُحَمَّدٍ قَالَ كُنَّا عِنْدَ عَائِشَةً فَجِيءَ بِطَعَامِهَا فَقَامَ الْقَاسِمُ يُصَلِّي فَقَالَتْ سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ يَقُولُ لَا يُصَلَّى بِحَضْرَةِ الطَّعَامِ وَلَا وَهُوَ يُدَافِعُهُ الْأَخْبَثَانِ</strong><br><br><strong>Al-Qāsim Ibn Muhammad sagte: „Wir waren bei ‚Ā’išah und ihr Essen wurde gebracht.“ Dann stand al-Qāsim auf, um zu beten. Da sagte sie: „Ich hörte den Gesandten Allāhs sagen: „Es wird nicht gebetet, wenn das Essen bereit steht und auch nicht, wenn man seine kleine oder große Notdurft verrichten muss.“</strong></p>
</blockquote>



<p>Wenn man den Notdurft unterdrückt, wird man sich automatisch nicht völlig dem Gebet widmen können.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Hungrig oder durstig beten</strong></h3>



<p>Aus dem zuvor erwähnten Hadith geht hervor, dass man nicht beten soll, wenn man gerade Appetit auf fertig zubereitetes Essen hat, denn dies wäre der Konzentration abträglich. In diesem Fall darf man vom Gemeinschaftsgebet fernbleiben, unter der Bedingung, dass dies nicht zur Gewohnheit wird. Wenn es zufällig geschieht, darf man von dieser Erlaubnis Gebrauch machen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Fatihah wiederholen</strong></h3>



<p>Man soll nach der Fatihah nicht nochmal die Fatihah rezitieren.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Geräusche von sich geben</strong></h3>



<p>Hier sind Geräusche gemeint, bei denen man nicht mindestens zwei Laute absichtlich ausspricht, dazu gehören:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Uff“ als Ausdruck des Überdrusses</li>



<li>Räuspern</li>



<li>Stöhnen</li>



<li>Ächzen</li>
</ul>



<p>Solche Geräusche führen nach der Mehrheit der Gelehrten nicht zur Ungültigkeit des Salah.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gähnen</strong></h3>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ إِنَّ اللَّهَ يُحِبُّ الْعُطَاسَ وَيَكْرَهُ التَّثَاؤُبَ فَإِذَا تَثَاءَبَ أَحَدُكُمْ فَلْيَرُدَّهُ مَا اسْتَطَاعَ وَلَا يَقُلْ هَاهُ هَاهُ فَإِنَّمَا ذَلِكُمْ مِنْ الشَّيْطَانِ يَضْحَكُ مِنْهُ</strong><br><br><strong>&#8218;Abu Hurayrah berichtet, dass der Gesandte Allahs sagte: „Wahrlich! Allah mag [euer] Niesen, aber [euer] Gähnen nicht. Wenn ihr also gähnt, dann versucht, es soweit ihr könnt zu unterdrücken und macht nicht so: Oaaa! Dies kommt nämlich vom Satan, und der lacht darüber!“</strong></p>
</blockquote>



<p>Beim Gähnen soll man entweder den Mund geschlossen lassen oder eine Hand auf den Mund legen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Kieselsteine beiseiteschieben und die Stirn abwischen</strong></h3>



<p>Alle Gelehrten sind sich grundsätzlich darüber einig, dass es makruh ist, die Steinchen auf dem Boden während des Salah beiseite zu schieben. Nachdem man sich auf den blanken Boden niedergeworfen hat, ist es nach manchen Gelehrten makruh, die Stirn abzuwischen. Ist allerdings zu befürchten, der Sand o. ä. könnte in die Augen gelangen, darf man ihn zweifellos entfernen.</p>



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		<title>Erlaubte (Mubah) Handlungen im Gebet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 10:49:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Gebet jemanden daran hindern, vor einem vorbeizugehen &#8218;Abu Sa’id al-Hudriyy berichtet, dass der Gesandte Allahs (Frieden...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="wp-block-heading"><strong>Beim Gebet jemanden daran hindern, vor einem vorbeizugehen</strong></h3>



<p>&#8218;Abu Sa’id al-Hudriyy berichtet, dass der Gesandte Allahs (Frieden und Segen auf ihm) sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>إذا صلى أحَدُكُمْ إلى شَيْءٍ يَسْتُرُهُ مِنْ النَّاسِ فَأراد أحد أن يجتاز بين يديه فليدْفَعْ فِي نَحْرِهِ فَإِن أَبى فَلْيُقَاتِلة فَإِنَّمَا هُوَ الشَّيْطَانُ</strong><br><strong><br>Wenn jemand von euch in Richtung von etwas betet, das ihn von den Leuten abschirmt und dann jemand dazwischen vorbeilaufen will, soll er gegen dessen Brust stoßen. Wenn er sich weigert, soll er ihn bekämpfen, denn dann ist er der Satan.“</strong></p>
</blockquote>



<p>Lässt man zu, dass jemand vorbeiläuft, tragen davon zwei Leute Schaden: zum einen der Betende, der von seiner Konzentration abgehalten wird, und zum anderen der Vorbeilaufende, der damit eine Sünde begeht. Der Gesandte Allahs (Frieden und Segen auf ihm) sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>لَوْ يَعْلَمُ الْمَارُ بين يدي المُصلّى ماذا عليه لكان أن يقف أربعين خَيْرٌ لَهُ مِنْ أَنْ يَمْرُ بَيْن يَدَيْهِ قَال أَبو النضر لا أدري قال أرْبَعِينَ يَوْمًا أَوْ شَهْرًا أَوْ سَنة</strong><br><br><strong>..Wenn der vor dem Betenden Vorbeilaufende wüsste, was ihn erwartet, dann wäre es besser für ihn, 40 abzuwarten, als dort zu laufen.“ (Der Überlieferer) &#8218;Abu an-Nadr sagte: „Ich weiß nicht, ob er 40 Tage, Monate oder Jahre gesagt hat.“</strong></p>
</blockquote>



<p>Bemerkt man, dass jemand vor einem vorbeilaufen will, darf man nicht gleich handgreiflich werden, sondern soll denjenigen erst leicht darauf aufmerksam machen, indem man einfach nur seine Hand ausstreckt, denn manche sind mit den Gedanken gerade woanders und lassen sich gerne abhalten, wenn man sie darauf aufmerksam macht.</p>



<p>Sollte der Vorbeilaufende nicht von seinem Vorhaben absehen, drückt man ihn weg. Wenn er sich weigert, „bekämpft“ man ihn. Damit ist laut den allermeisten Gelehrten gemeint, dass man ihn wenn nötig unter Körpereinsatz, davon abhalten soll, vor einem zu laufen. Gelingt es dem Betenden nicht, lastet die Sünde auf dem Laufenden. Handelt es sich beim Vorbeilaufenden oder auch beim Betenden allerdings um einen Blinden, so lastet auf diesem deswegen keine Sünde. Wenn es sehr dringlich ist und man es nicht vermeiden kann, darf man über die Leute im Sujud „steigen“, da hier der Hadith nicht greift.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Tiere</strong></h3>



<p>Es gibt weiterhin auch Regelungen für Tiere. Dabei wird unterschieden zwischen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Tieren, die man abwehren kann</li>



<li>Tieren, die man nicht abwehren kann. Dazu gehören z.B. Vögel</li>



<li>Tieren, die man im Stehen nur abwehren kann, wenn man dazu seine Position verlässt. Dazu gehören z. B. Katzen</li>
</ol>



<p>Man soll die Tiere entweder mit dem Fuß abwehren, oder gegebenenfalls nach vorne gehen, bis man die Wand erreicht hat.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنْ عَمْرُو بْن شُعَيْبِ عَنْ أَبِيهِ عَنْ جَدِّهِ قَالَ هَبْطنَا مَعَ رَسُولِ اللهِ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ مِنْ ثنية اذاخِرَ فَحَضرَتْ الصَّلاةُ يَعْنِي فَصَلَّى إلى جدَارٍ فَاتَّخَذَه قبْلَهُ وَنَحْنُ خَلْفَهُ فَجَاءَتْ بَيْمَةُ تَمُرُّ بَيْن يَدَيْهِ فَما زال يُدَارئها حَتَّى لصق بَطْنَه بِالْجِدَارِ وَمَرَّتْ مِنْ وَرَائِهِ</strong><br><br><strong>Der Urgroßvater von Amr Ibn Su’ayb sagte: „Wir ließen uns beim Bergpfad Adahir nieder. Dann traf die Gebetszeit ein (und der Prophet betete – in Richtung einer Wand). Er nahm dies als seine Sutrah und wir waren hinter ihm. Dann kam ein kleines Lammweibchen, das vor ihm vorbeilaufen wollte. Er wehrte es dann so lange ab, bis er mit seinem Bauch schon an der Wand war und es hinter ihm vorbeilief.“ […]</strong></p>
</blockquote>



<p>Eine Sutrah (wörtlich: „Schirm, Abdeckung“) ist ein Gegenstand, der von einer Person, die das Gebet verrichtet, als Barriere zwischen sich und demjenigen, der vor ihr vorbeigeht, verwendet wird. Sollte der oder das Vorbeigehende schon vorbeigegangen sein, muss man nichts mehr tun.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Hinter der Sutrah darf vorbeigelaufen werden</strong></h3>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنْ مُوسَى بْنِ طَلْحَةَ عَنْ أَبِيهِ طَلْحَةَ بْنِ عُبَيْدِ اللَّهِ قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ إِذَا جَعَلْتَ بَيْنَ يَدَيْكَ مِثْلَ مُؤَخِّرَةِ الرَّحْلِ فَلَا يَضُرُّكَ مَنْ مَرَّ بَيْنَ يَدَيْكَ</strong><br><br><strong>Talhah Ibn ‚Ubaydillah berichtet, dass der Gesandte Allahs sagte: „Wenn du vor dir etwas hinlegst, wie die Rückenlehne am Ende eines Kamelsattels, dann schadet dir nichts, was dahinter läuft.“</strong></p>
</blockquote>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie ist es, wenn jemand ohne Sutrah betet?</strong></h3>



<p>Sunnah ist es, die Sutrah so zu setzen, dass zwischen der Stelle, an der man im Suğūd seinen Kopf aufsetzt und der Sutrah ein Schaf vorbeilaufen könnte. Läuft also jemand außerhalb dieses Abstandes an einem Betenden vorbei, ist dies kein Problem.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wenn Kinder vor dem Betenden herumlaufen</strong></h3>



<p>Der Betende soll Kinder davon abhalten, vor ihm herumzulaufen. Handelt es sich um ein freiwilliges Gebet und eine Frau wird von ihrem Kleinkind gestört, darf sie sich bücken und ihr Kind aufnehmen und es tragen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Grundlos zwischen den Reihen herumlaufen</strong></h3>



<p>Die Sutrah des Imams ist auch die Sutrah des Ma’mums. Wenn also jemand vor dem Ma’mum läuft, braucht man ihn nicht aufzuhalten, es sei denn, dies geschieht grundlos. In diesem Fall sind manche Gelehrte der Ansicht, dass man ihn aufhalten soll, weil er andere aus der Konzentration bringt.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die &#8218;Ayat zählen</strong></h3>



<p>Wenn man beim Qur’anlesen die ‚Ayat mit den Fingern zählen möchte, so ist dies erlaubt, denn dies wurde überliefert. Manchmal möchte man nämlich wissen, wie viele ‚Ayat man gelesen hat, um gerade zusammen mit dem Nachtgebet eine bestimmte Belohnung zu erreichen. Aber besser für die Demut ist es, dies zu unterlassen, bis man sich sicher ist, dass die diesbezügliche Überlieferung authentisch ist.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Dem Imam beim Qur’anlesen weiterhelfen bzw. ihn korrigieren</strong></h3>



<p>Wenn der eigene Imam beim Lesen einen Fehler macht oder nicht mehr weiter weiß, so ist es dem Ma’mum gemäß der Mehrheit der Gelehrten erlaubt, ihm die Ayah korrekt vorzusagen, so dass er weiterlesen kann. Doch nicht sofort: Wenn der ‚Imam still ist, bedeutet dies nicht immer, dass er nicht weiterweiß. Manchmal hält er an, um nachzudenken. Man soll ihm deshalb ein wenig Zeit geben, auch, damit er sich gegebenenfalls selbst korrigieren kann. Es kann auch sein, dass er am Ende einer Ayah stehenbleibt, weil er danach in den Ruku‘ übergehen will.</p>



<p>Es sei noch darauf hingewiesen, dass manche dem ‚Imam die Korrektur von weit hinten zurufen. Vorrangig sollten dies diejenigen in den vorderen Reihen tun. Wenn der ‚Imam einen ohnehin nicht hören kann, ist es erst recht unnötig.</p>



<p>Hört man beim Gebet, dass sich eine in der Nähe betende Person beim Lesen irrt, so haben manche Gelehrte erlaubt, dass man auch in diesem Fall korrigiert, obwohl man gar nicht zusammen betet. Die Begründung ist, dass es bei jedem Lesen um die Verherrlichung des Qur’an und um dessen Bewahrung vor Fehlern geht. Insofern spielt es keine Rolle, ob es der eigene ‚Imam ist, der sich irrt oder eine danebenstehende Person.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ein Kleidungsstück anziehen</strong></h3>



<p>Man darf während des Ṣalah etwas anziehen, unter der Bedingung, dass dazu nicht viele Bewegungen nötig sind. Das sich Einhüllen in ein Gewand nimmt nicht so viel Bewegungen in Anspruch wie z. B. das Anziehen eines Hemdes oder T-Shirts.</p>



<p>Darauf aufbauend darf man, wenn nötig, seine Kleider in Ordnung bringen. So wird man beispielsweise den verrutschten Turban zurechtrücken, damit man sich richtig niederwerfen kann.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Den Turban wickeln</strong></h3>



<p>Auch seinen aufgegangenen Turban darf man wieder wickeln, um zu verhindern, dass er sich löst und beim Beten stört.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Töten von Schlangen, Skorpionen und Läusen</strong></h3>



<p>Der Betende darf Schlangen und Skorpione töten und dadurch aus dem Ṣalah austreten, wenn viele Bewegungen erforderlich sind:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ اقْتُلُوا الْأَسْوَدَيْنِ فِي الصَّلَاةِ الْحَيَّةَ وَالْعَقْرَبَ</strong><br><br><strong>‚Abu Hurayrah berichtet, dass der Gesandte Allahs sagte: „Tötet im Gebet die beiden Schwarzen – die Schlange und den Skorpion!“</strong></p>
</blockquote>



<p>Dies ist ein Beweis für die Gnade der Gesetzgebung Allahs, denn dürfte man dies nicht, wäre man nicht nur einer Gefahr ausgesetzt, sondern könnte sich auch nicht auf das Gebet konzentrieren. Insofern passt dieser Ḥadith in die Kategorie ,,Das kleinere Übel in Kauf nehmen“. Dies ist ein Prinzip, das wir aus dem Qur’an kennen, aus der Geschichte von Musa und seinem Gefährten, als letzterer ein Schiff beschädigte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong><br>أَمَّا السَّفِينَةُ فَكَانَتْ لِمَسَكِينَ يَعْمَلُونَ فِي الْبَحْرِ فَأَرَدتُ أَنْ أَعِيبَهَا وَكَانَ وَرَاءَهُم مَّلِكُ يَأْخُذُ كُلَّ سَفِينَةٍ غَصْبًا</strong><br><br><strong>,,Was das Schiff angeht, so gehörte es Armen, die auf dem Meer arbeiteten. Ich wollte es schadhaft machen, denn ein König war hinter ihnen her, der jedes Schiff mit Gewalt wegnahm.“ (18:79)</strong></p>
</blockquote>



<p>Das Schiff zu beschädigen war das geringere Übel, da dadurch verhindert werden konnte, dass der König es ihnen wegnahm.<br><br>Sein Leben zu retten und sich nicht vergiften zu lassen hat Vorzug gegenüber dem Unterbrechen des Salah. Kann man beispielsweise mit einem Stock, den man direkt neben sich hat, den Skorpion töten, so wären dazu nur wenige Bewegungen nötig und man könnte anschließend weiterbeten.</p>



<p>Bei diesem Hadit geht es um ein Prinzip: So darf man, wenn man z. B. einen Löwen sieht, fliehen oder sich eine Waffe nehmen und sich verteidigen. Oder wenn man einen Blinden sieht, der beinahe in ein Loch fällt, darf bzw. muss man ihn davor retten, indem man hinläuft oder laut ruft. Auch wenn eine Mutter eine Gefahr für ihr Kleinkind sieht, gilt dieses Prinzip. Sogar der Gesandte Allāhs hat einmal im Gebet gesprochen, als ihm ‚Iblis, der Verdammte, eine Feuerglut in die Hand geben wollte, worauf der Gesandte Allahs (Frieden und Segen auf ihm) dreimal sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>أَلْعَنُكَ بِلَعْنَةِ اللَّهِ التَّامَّة</strong><br><br><strong>Ich verfluche dich mit Allahs vollkommenem Fluch!</strong></p>
</blockquote>



<p><br>Anders verhält es sich in jenem Fall, in dem man während des Kampfes beten muss, weil die Zeit drängt. Hier spielt die Anzahl der Bewegungen keine Rolle, denn Allah sagt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>فَإِنْ &nbsp;خِفْتُمْ فَرِجَالاً أَوْ رُكْبَانًا</strong><br><br><strong>„Doch wenn ihr in Furcht seid, dann betet zu Fuß oder im Reiten.“ (2:239)</strong></p>
</blockquote>



<p>Sind es viele Bewegungen, muss man das Gebet danach neu beginnen. Die einzige Ausnahme hiervon ist das Gebet während des Kampfes. Viel und wenig hängt von manchen Gelehrten davon ab, ob dies im Allgemeinen als viel oder wenig angesehen wird.</p>



<p>Auch Läuse darf man im Gebet töten, wenn sie einen stören, aber auch dann, wenn man sie auf der Kleidung sieht und befürchtet, sie könnten einen demnächst stören. Wenn sie einen allerdings nicht stören und man warten kann, so ist es besser, sich nicht zu bewegen. Das Töten einer Laus mit zwei Fingern erfordert indessen nur geringe Bewegung.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vom Ende oder aus der Mitte einer Surah lesen</strong></h3>



<p>Beides ist erlaubt: Weder muss man eine Surah von Anfang an lesen noch ist es notwendig, eine Surah zu Ende zu lesen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Durch Lobpreisung bzw. Klatschen auf etwas aufmerksam machen</strong></h3>



<p>Will ein Mann als Ma’mum auf etwas aufmerksam machen, darf er dies durch das Aussprechen von ,,Subhanal-Lah“ tun, was so viel bedeutet wie: „Frei ist Allah von jeglichem Mangel!“ Dies kann man z. B. tun, wenn jemand an die Tür klopft, oder um sein Kind auf eine Gefahr aufmerksam zu machen u. Ä. Auch wenn der ‚Imam auf etwas hingewiesen werden soll, darf man hiervon Gebrauch machen, z. B. wenn der ‚Imam nach dem zweiten Suğud aufsteht, obwohl er sich hinsetzen müsste, weil es bereits die letzte Rak’ah ist. Sie nutzt diese Geste allerdings nicht, um den ‚Imam beim Lesen zu korrigieren, selbst wenn er einen Fehler macht.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Den Salam während des Gebets erwidern</strong></h3>



<p>Man darf im freiwilligen Gebet den Gruß eines Muslims erwidern. Dabei zeigt man mit der rechten Hand so, dass die Handfläche zum Boden zeigt.&nbsp; Grundsätzlich sollte man aber einen Betenden nicht Grüßen, um ihn nicht abzulenken.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Beim Qur’an-Lesen Bittgebete sprechen</strong></h3>



<p>Hudayfah berichtet Folgendes über den Propheten (Frieden und Segen auf ihm):</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>وَمَا مَرَّ بِآيَةٍ رَحْمَةٍ إِلَّا وَقَفَ عِنْدَهَا فَسَأَلَ وَلَا بِآيَةٍ عَذَابٍ إِلَّا وَقَفَ عِنْدَهَا فَتَعَوَّذَ</strong><br><br><strong>„Und immer, wenn er zu einer ‚Ayah über Barmherzigkeit kam, machte er Halt und sprach ein Bittgebet, und immer, wenn er zu einer ‚Ayah über Strafe kam, machte er Halt und suchte Zuflucht.“</strong></p>
</blockquote>



<p>Doch dies wurde nur in Bezug auf Nafilah-Gebete bzw. freiwillige überliefert.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Mit Schuhen beten</strong></h3>



<p>Es ist für einen Muslim erlaubt, in Schuhen zu beten, denn:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنْ سَعِيدٍ أَبِي مَسْلَمَةَ، قَالَ: سَأَلْتُ أَنَسًا: أَكَانَ النَّبِيُّ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ يُصَلِّي فِي نَعْلَيْهِ؟ قَالَ: نَعَم</strong><br><br><strong>Sa’id ‚Abu Salamah sagte: Ich fragte ‚Anas: ,,Pflegte der Prophet in seinen Schuhen zu beten?“</strong></p>
</blockquote>



<p>Voraussetzung dafür ist natürlich, dass sich an den Schuhen keine Nagasah befindet. Wenn aber eine Moschee mit einem Teppich ausgelegt ist, dann ist es eher eine Bid’ah als eine Sunnah, darauf mit Schuhen zu beten, denn wenn überhaupt, betete der Gesandte Allahs mit Schuhen auf dem nackten Boden und nicht auf einem Teppich.</p>



<p></p><p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/erlaubte-mubah-handlungen-im-gebet/">Erlaubte (Mubah) Handlungen im Gebet</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Wajib-Handlungen (Pflicht)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 10:42:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unter Gebetshandlungen, die Wäğib sind, verstehen wir diejenigen, die bei absichtlicher Auslassung zur Ungültigkeit führen. Hat man...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unter Gebetshandlungen, die Wäğib sind, verstehen wir diejenigen, die bei absichtlicher Auslassung zur Ungültigkeit führen. Hat man eine Wāğib-Handlung allerdings versehentlich ausgelassen, gleicht man sie durch zwei Niederwerfungen am Ende des Gebetes aus.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Jeder Takbir außer dem ersten</strong></h3>



<p>Der Beweis hierfür ist folgender Hadīt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>فَإِذَا كَبُرَ فَكَبَرُوا</strong><br><strong><br>„Wenn er (der ‚Imām) also den Takbir gesprochen hat, dann sprecht ihr den Takbir.“</strong></p>
</blockquote>



<p>Insofern sind alle Takbir Wağib, denn sie wurden durch den Gesandten Allāhs angeordnet. Der erste Takbir ist hiervon ausgenommen, weil dieser zu den Fard-Handlungen gehört, ohne den man das Şalah gar nicht erst begonnen hat.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Tasmi (das Sprechen von,,sami’al-lāhu liman hamidah“)</strong></h3>



<p>Der Tasmi ist ebenfalls Wāğib, denn der Gesandte Allāhs sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>وَإِذَا قَالَ سَمِعَ اللهُ لِمَنْ حَمِدَهُ فَقُولُوا رَبَّنَا وَلَكَ الْحَمْدُ</strong><br><strong><br>Und wenn er (der ‚Imām), sami’al-lāhu liman hamidah gesagt hat, dann sagt: Rabbana wa lakal-Hamd</strong></p>
</blockquote>



<p>Man hat während des Aufrichtens aus der Verbeugung auch .,samial- Lāhu liman hamidah“ zu sagen. Dies gilt jedoch nur für den ‚Imām und den Munfarid (der alleine betet).</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Tahmid (Rabbana wa lakal-Hamd zu sagen)</strong></h3>



<p>Man darf sowohl, Rabbana wa lakal-Hamd“ als auch „Rabbanā lakal- Hamd“ sagen. Dieser Dikr wird gesagt, wenn man nach der Verbeugung wieder aufrecht steht.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Tasbih während der Verbeugung und der Niederwerfung</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Während des Ruku‘ (der Verbeugung) sagt man: „Subhāna Rabbiyal-‚Azīm(i)“</li>



<li>Während dem Suğūd (der Niederwerfung) sagt man: „Subhāna Rabbiyal-‚A’la“</li>



<li>Sie zu vertauschen ist falsch, das Gebet bleibt dennoch gültig</li>



<li>Wenn man sich vertauscht und nach dem Gebet die Vergesslichkeits-Niederwerfung durchführt, ist das eine gute Sache</li>



<li>Sie müssen jeweils mindestens einmal gesprochen werden, nach oben hin gibt es keine Grenze</li>



<li>Für den Ruku‘ wurde auf die Lobpreisung „Subhānakal-Lahumma Rabbana wa bi-Hamdikal- Lāhummağfirlī“ – „Gepriesen seiest Du, oh Allah, unser Herr! (Gepriesen seiest Du) mit Deinem (Dir zustehenden) Lob! Oh Allah! Vergib mir!“ überliefert</li>



<li>Es wird während Ruku‘ und Suğūd kein Quran gelesen</li>
</ul>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zwischen den beiden Niederwerfungen um Vergebung bitten</strong></h3>



<p>Hudayfah berichtet, dass der Gesandte Allahs zwischen den beiden Niederwerfungen Folgendes sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>رَبِّ اغْفِرْ لِي رَبِّ اغْفِرْ لِي</strong><br><strong><br>„Oh Herr! Vergib mir! Oh Herr! Vergib mir!“<br>Auf Arabisch: „Rabbigh-fir lī“</strong></p>
</blockquote>



<p>Diesen Dikr muss man allerdings nur einmal sagen, um seine Pflicht zu erfüllen, zweimal ist Sunnah.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der erste Tašahhud und dabei zu sitzen</strong></h3>



<p>Der erste Tašahhud und das Sitzen dabei ist Wāğib, denn als der Gesandte Allahs beides einmal versehentlich ausließ, vollzog er am Ende des Salah zwei Niederwerfungen des Vergessens:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background" style="font-size:16px"><strong>عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ مَالِكٍ ابْنِ بحَينَةَ قَالَ صلَّى بِنَا رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ الظَّهْرَ فَقَامَ وَعَلَيْهِ جُلُوسٌ فَلَمَّا كَانَ فِي آخِرِ صَلَاتِهِ سجد سجدَتَيْنِ وَهُوَ جَالِسٌ</strong><br><strong><br>&#8218;Abdullah Ibn Malik Ibn Buhaynah sagte: „Der Gesandte Allāhs betete uns das Zuhr-Gebet vor. Er stand dann auf, obwohl er hätte sitzen müssen. Am Ende seines Gebetes warf er sich im Sitzen zweimal nieder (Vergesslichkeits-Niederwerfung).</strong></p>
</blockquote>



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		<title>Fard-Handlungen (Säulen)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 10:38:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fard (- Rukn) sind diejenigen Handlungen, die unbedingt verrichtet werden müssen. Lässt man eine davon aus Versehen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Fard (- Rukn) sind diejenigen Handlungen, die unbedingt verrichtet werden müssen. Lässt man eine davon aus Versehen aus, muss man sie nachholen, sofern dies noch möglich ist, ansonsten muss die gesamte &nbsp;Rak’ah wiederholt werden.</p>



<p>Wer z. B. die Fatihah absichtlich weglässt, obwohl er anerkennt, dass das Lesen der Fatihah Fard ist, dessen Şalah ist ungültig. Wenn jemand die Fatihah allerdings nur vergisst und&nbsp;</p>



<p>beispielsweise direkt mit einer Sürah aus dem Qur’an beginnt, muss er zurückkehren und die Fatihah lesen, sobald er sich in dieser Rak’ah noch daran erinnert.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Qiyām (das Stehen)</h2>



<p>Qiyām im Şalāh ist der erste Rukn. Allāh sagt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background has-medium-font-size"><strong>يَتَأَيُّهَا الَّذِينَ ءَامَنُوا إِذَا قُمْتُمْ إِلَى الصَّلَاةِ فَاغْسِلُوا وُجُوهَكُمْ <br>O ihr, die ihr glaubt! Wenn ihr euch zum Gebet aufstellt, so wascht eعer Gesicht […]“ (5:6)</strong></p>
</blockquote>



<p>Und Allah sagt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background has-medium-font-size"><strong>وَقُومُوا لِلَّهِ قَانِتِينَ …<br>..[…] steht in demütiger Ergebenheit vor Allah.“ (2:238)</strong></p>
</blockquote>



<p>-Handelt es sich um ein Pflichtgebet und man sitzt, obwohl man stehen kann, so ist das Gebet ungültig, denn man hat nicht das umgesetzt, was Allāh verlangt.</p>



<p>-Bei einem freiwilligen Gebet darf man hingegen auch ohne Grund sitzen, allerdings verringert dies die Belohnung:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background has-medium-font-size"><br><strong>عَنْ عِمْرَانَ بْنِ حُصَيْنٍ أَنَّهُ سَأَلَ النبي صلى الله عَلَيْهِ وَسَلَّمَ عَنْ صَلَاةِ الرَّجُلِ قَاعِدًا فقالَ صَلَاتُهُ قَائِمًا أَفْضَلُ مِنْ صَلَاتِهِ قَاعِدًا وَصَلَاتُهُ قَاعِدًا على النصف مِنْ صَلَاتِهِ قَائِمًا وصَلاتُهُ نَائِمًا عَلَى النَّصْفِ مِنْ صلاته قاعدًا<br>&#8218;Imran Ibn Husayn befragte den Propheten über das Beten im Sitzen. Da sagte er: „Im Stehen zu beten ist besser als im Sitzen. Und im Sitzen zu beten ist halb so viel wert wie im Stehen. Und im Liegen zu beten ist halb so viel wert, wie im Sitzen zu beten.“</strong></p>
</blockquote>



<p>Kann man sein Pflichtgebet aus gesundheitlichen Gründen nicht im Stehen verrichten, entfällt dieser Rukn.</p>



<p>Man gilt als stehend, wenn man mit seinen beiden Händen nicht seine Knie berühren kann. Sobald die Position dies erlaubt, befindet man sich in der Verbeugung und nicht mehr im Stehen (Qiyām).</p>



<p>Der Tahrim-Takbir (der erste Takbir am Anfang des Gebets) muss ich stehen erfolgen, um ins Gebet einzutreten, außer ich bin zumindest am Anfang des Gebets noch in der Lage zu stehen. Dann sage ich den Takbir im Sitzen und setze mich daraufhin hin. Prinzipiell muss man stehen, solange man kann.&nbsp;</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Der Tahrim-Takbir</h2>



<p>Mit diesem Takbir ist nur der allererste Takbir des Şalah gemeint, denn durch diesen tritt man in das Gebet ein. Tahrim kommt vom Wort haram und gemeint ist, <br>dass nach diesem Takbir bestimmte Dinge verboten sind, die zuvor noch erlaubt waren.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Das Lesen der Surah al-Fatihah</h2>



<p>Es ist ausdrücklich gefordert, dass die Fatihah ausgesprochen wird. Es genügt nicht, sie gedanklich zu lesen. Man muss beim Sprechen die Lippen bewegen&nbsp;und Geräusche erzeugen. Ausgenommen hiervon ist jemand, der aufgrund einer Krankheit oder aufgrund von Schmerzen an den Sprechwerkzeugen nicht sprechen kann. In diesem Fall genügt es, die Fatihah in Gedanken zu lesen.</p>



<p>Als Imam/Munfarid liest man sie laut in den Rakaat in denen laut gelesen wird und leise in den übrigen Rakaat. Als Mamum hört man dem Imam zu, wenn er laut liest und liest leise, in den übrigen Rakaat, solange der Imam einem Zeit gibt dafür.&nbsp;</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Die Verbeugung (Rukū‘)</h2>



<p>Allah hat uns angeordnet, uns zu verbeugen, und eine Anordnung ist grundsätzlich als Pflicht zu verstehen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background has-medium-font-size"><strong>يَأَيُّهَا الَّذِينَ ءَامَنُوا أَرْكَعُوا وَاسْجُدُوا<br>„O ihr, die ihr glaubt, verneigt euch und werft euch in Anbetung nieder […]“ (22:77)</strong></p>
</blockquote>



<p>Sobald man sich soweit geneigt hat, dass man mit den Händen seine Knie berühren kann, ist der Rukü gültig, wobei es Sunnah ist, seinen Rücken waagerecht zu halten.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Sich wieder aufrichten</h2>



<p>&#8218;Abū Humayd as-Sa’idiyy sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background has-medium-font-size"><strong>فإِذا رفع رأسه استَوَى حَتَّى يَعُودَ كُلُّ فَقَارٍ مَكَانَهُ <br>Wenn er sich dann erhob, stand er aufrecht, so dass jeder Wirbel wieder an seine Stelle gelangte.</strong></p>
</blockquote>



<p>Begibt man sich in den Suğūd, noch bevor man so stand, dass der Rücken gerade war, muss man zurückkehren und sich aufrecht hinstellen. Ist man bereits im Suğūd, wenn man dies bemerkt, muss man die Rak’ah nachholen, ansonsten ist das Gebet ungültig. Ausgenommen sind Leute, die aufgrund von Krankheit oder Alter nicht aufrecht stehen können. Sie müssen sich soweit aufrecht hinstellen, wie es ihnen möglich ist.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Suğūd (Niederwerfung) auf die sieben Körperstellen</h2>



<p>Mit der Niederwerfung ist die Handlung selbst gemeint, welche konkret zweimal vorkommt einmal, nach dem Stehen im Anschluss an den Ruku‘, und einmal nach dem Sitzen, welches nach der ersten Niederwerfung folgt.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Worauf man sich niederwerfen muss</h3>



<p>Wie zuvor erläutert, müssen 7 bzw. 8 Körperstellen den Boden berühren:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background has-medium-font-size"><strong>عَنْ ابْنِ عَبَّاسٍ أمر النَّبِيُّ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ أَنْ يَسْجُدَ عَلَى سَبْعَةِ أَعْضَاء وَلَا يَكُفَّ شَعَرًا وَلَا تَوْبًا الْجَبْهَةِ وَالْيَدَيْنِ وَالرُّكْبَتَيْنِ وَالرَّجُلَيْنِ<br>Ibn &#8218;Abbās sagte: „Dem Propheten wurde angeordnet, sich auf sieben Körperstellen niederzuwerfen und weder Haare zu binden noch Kleider hochzukrempeln: die Stirn, die beiden Hände, Knie und Füße.“</strong></p>
</blockquote>



<p>Von der Hand müssen sowohl die Finger, als auch die Handfläche den Boden berühren. Es reicht auch nicht aus, sich auf die Handrücken niederzuwerfen.<br><br>Ausgenommen von dieser Pflicht sind Leute, die Angst haben, durch die Niederwerfung einen Schaden zu erleiden, beispielsweise jemand, der eine Operation an den Augen hatte und befürchtet, durch die Bewegung das Augenlicht zu verlieren.</p>



<p>Wenn man nun im Sitzen betet, weil man nicht stehen kann, bedeutet dies nicht, dass der Suğūd entfällt, d. h., man beugt sich für den Suğūd stärker als für den Ruku‘.<br><br>Wer in der Lage ist, in den Suğūd zu gehen, muss sich niederwerfen, auch wenn er im Sitzen betet. Und wer seinen Kopf aus bestimmten Gründen nicht auf dem Boden aufsetzen kann, geht so weit wie möglich hinunter und versucht, die Hände statt auf den Oberschenkeln auf dem Boden aufzusetzen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Sich zwischen den beiden Niederwerfungen hinsetzen</h2>



<p>Im Hadīt von &#8218;Abū Hurayrah heißt es: „Hiernach setze dich hin, bis du im Sitzen zur Ruhe kommst.“ Aus diesem Hadīt ergibt sich, dass das Sitzen zwischen beiden Niederwerfungen ein Rukn ist. Sobald das Gesäß die Fersen berührt oder im Falle des Iftirāš nur die linke Ferse, weil der rechte Fuß senkrecht steht, ist das Sitzen gültig.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">In jeder Position zur Ruhe kommen</h2>



<p>Man muss in jeder Position zur Ruhe kommen. Dies ist ein Rukn. Wenn man in einer dieser Positionen nicht zur Ruhe kommt, sondern sich sofort wieder bewegt, nachdem man angekommen ist, so ist das Gebet  ungültig, wenn man diesen Fehler nicht verbessert, indem man wieder zurückkehrt bzw. die gesamte Rak’ah wiederholt. </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Der letzte Tašahhud</h2>



<p>Wenn ein Şalah aus drei oder vier Rak’ah besteht, gibt es einen ersten Tašahhud am Ende der zweiten Rak’ah und einen zweiten (den letzten) am Ende der letzten Rak’ah. Dieser ist ein Rukn. Dieser Rukn endet, nachdem man das Glaubensbekenntnis ausgesprochen hat und wurde in mehreren bereits zitierten Hadīten erwähnt. Wenn man danach das Gebet beendet, noch bevor man den Segensgruß über den Propheten gesprochen hat, ist das Gebet nach der richtigeren Ansicht gültig, da der Segensgruß über den Propheten kein Rukn ist, sondern Sunnah.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Das Sitzen beim letzten Tašahhud</h2>



<p>Beim letzten Tašahhud muss man sitzen. Würde man den Tašahhud beispielsweise im Stehen sprechen, wäre das Gebet ungültig, es sei denn es gäbe einen triftigen Grund</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Tartib (Reihenfolge)</h2>



<p>Alle vorausgegangenen Rukn müssen in der aufgelisteten Reihenfolge durchgeführt werden, denn so wurden sie uns über den Propheten überliefert.&nbsp;</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Der erste Taslīm</h2>



<p>Der Beweis dafür, dass der Taslim ein Rukn ist, ist folgender Hadīt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-theme-palette-2-background-color has-background has-medium-font-size"><br><strong>عنْ عَلِيَّ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ قَالَ قَالَ رَسُولُ الله صلى الله عَلَيْهِ وَسَلَّمَ مِفْتَاحُ الصَّلاةِ الطُّهُورُ وتَحْرِيمُهَا التَّكْبِيرُ وَتَحْلِيلُهَا التَّسْلِيم<br>&#8218;Aliyy sagte: „Der Gesandte Allahs sagte: Der Schlüssel des Gebetes ist die Reinigung, man tritt ein durch den Takbir und aus durch den Taslim.</strong></p>
</blockquote>



<p>Dass nur der erste Taslīm ein Rukn ist, lässt sich aus der Überlieferung ableiten, in der es heißt, dass der Gesandte Allļāhs einmal sein Şaläh mit nur einem Taslim beendete. Folglich ist der zweite eine Sunnah.</p><p>The post <a href="https://www.gebetlernen.de/fard-handlungen-saeulen/">Fard-Handlungen (Säulen)</a> first appeared on <a href="https://www.gebetlernen.de">Gebetlernen</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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